Pier Paolo Capponi

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Pier Paolo Capponi (* 9. Juni 1938 in Subiaco) ist ein italienischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Capponi wurde von Regisseur Vittorio De Seta nach dem Besuch einer Schauspielschule entdeckt und in Un uomo a metà 1965 in prominenter Rolle besetzt. Bis zum Ende der 1970er Jahre spielte er in zahlreichen Kinofilmen, wobei er bedeutende Arbeiten von Paolo Taviani, Valerio Zurlini, Nelo Risi und anderen mit reiner Kommerzware, darunter zahlreiche Kriminalfilme oder eine seiner seltenen Hauptrollen in der Comicverfilmung Mister X, mixte. Dabei verwendete er manchmal das Pseudonym „Norman Clark“. Ab 1977 wandte er sich verstärkt der Fernseharbeit zu und spielte auf der Bühne, wo er u.a. unter Nello Rossati in August Strindbergs Gläubiger oder unter Antonello Agliotti in Anton Tschechows Der Kirschgarten gute Kritiken bekam. Zu Beginn der 1990er Jahre kam er, nach einem ambitionierten Projekt für das Schulfernsehen der RAI und nun in kleineren Rollen, wieder häufiger in den Besetzungslisten von Kinofilmen vor.[1] 2003 zog er sich ins Privatleben zurück.

Seit 1975 ist Capponi mit Schauspielkollegin Mara Venier verheiratet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1965: Un uomo a metà
  • 1966: Jonny Madoc (Due once di piombo)
  • 1967: Herzkönig (Le Roi de cœur)
  • 1969: Das Gesetz des Schweigens (…e venne il giorni dei limoni neri)
  • 1969: Note 7 – Die Jungen der Gewalt (I ragazzi del massacro)
  • 1970: Bataillon der Verlorenen (Uomini contro)
  • 1970: Schach der MAfia (Scacco alla Mafia)
  • 1971: Marschbefehl zur Hölle (Il sergente Klems)
  • 1971: Die neunschwänzige Katze (Il gatto a nove code)
  • 1972: Das Rätsel des silbernen Halbmonds (Sette orchidee macchiato di rosso)
  • 1974: Apachen kennen keine Furcht (Abbasso tutti viva noi)
  • 1977: Antonio Gramsci – Die Jahre im Kerker (Antonio Gramsci – i giorni del carcere)
  • 1991: Im Namen des Vaters und des Sohns (Au Nom du père et du fils)
  • 1991: Michelangelo – Genie und Leidenschaft (A Season of Giants)
  • 2003: Der Damm des Teufels (La diga) (Fernsehfilm)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roberto Poppi, Artikel Claudio Pier Paolo Capponi, in: Dizionario del cinema italiano. Gli attori. Rom 1998, S. 95/96