Pierre-Étienne Flandin

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Pierre-Étienne Flandin (* 12. April 1889 in Paris; † 13. Juni 1958 in Saint-Jean-Cap-Ferrat, Alpes-Maritimes) war ein französischer Jurist und Politiker, lange Zeit Präsident der Alliance démocratique.

Er war Sohn des Magistrats, Rechtsanwalts und Politikers Étienne Flandin (1853–1922). Während der Dritten Republik übte Flandin wiederholt zwischen 1924 und 1936 verschiedene Ministerämter aus, hatte zeitweilig die Funktion des Präsidenten des Ministerrats vom 8. November 1934 bis 31. Mai 1935 als Nachfolger von Gaston Doumergue und als Vorläufer von Fernand Bouisson inne.

Später, vom 14. Dezember 1940 bis 9. Februar 1941 war Flandin Regierungschef während des Vichy-Regimes, als dessen Außenminister er 1940 bis 1941 auch fungierte. Im Amt des Ministerpräsidenten war er Nachfolger von Pierre Laval und Vorläufer von Admiral François Darlan. Flandin besaß nicht das Vertrauen der deutschen Besatzer.

Nach dem Krieg war er ab 1950 noch einmal Präsident der Alliance démocratique.

[Bearbeiten] Werke

Politique française 1919 – 1940, 1947


Vorgänger Amt Nachfolger
Gaston Doumergue
Pierre Laval
Premierminister von Frankreich
8. November 1934 – 1. Juni 1935
13. Dezember 1940 – 9. Februar 1941
Fernand Bouisson
François Darlan
Vorgänger Amt Nachfolger
Pierre Laval
Pierre Laval
Außenminister von Frankreich
24. Januar 1936 – 4. Juni 1936
13. Dezember 1940 – 9. Februar 1941
Yvon Delbos
François Darlan
Vorgänger Amt Nachfolger
Louis Germain-Martin Finanzminister von Frankreich
27. Januar 1931 – 3. Juni 1932
Louis Germain-Martin
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