Pierre Eyt

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Pierre Étienne Louis Kardinal Eyt (* 4. Juni 1934 in Laruns, Frankreich; † 11. Juni 2001 in Bordeaux) war Erzbischof von Bordeaux.

Leben[Bearbeiten]

Pierre Eyt studierte in Bayonne, Toulouse und Rom die Fächer Katholische Theologie und Philosophie. Er promovierte zum Doktor der Theologie und empfing am 29. Juni 1961 das Sakrament der Priesterweihe. Von 1961 bis 1963 arbeitete er als Seelsorger in Bayonne, ehe er zwecks weiterführender Studien für zwei Jahre nach Rom entsandt wurde. Anschließend unterrichtete er in Toulouse und Paris Katholische Theologie. Am 16. Juli 1976 verlieh ihm Papst Paul VI. den Titel Ehrenprälat Seiner Heiligkeit.[1] 1982 wurde er Präsident der Vereinigung Katholischer Institute für gehobene Erziehung in Frankreich. 1984 gründete er in Jerusalem ein Zentrum für jüdische Studien.

1986 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Koadjutorerzbischof des Erzbistums Bordeaux, dessen Leitung Pierre Eyt 1989 übernahm. Am 26. November 1994 wurde er als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santissima Trinità al Monte Pincio in das Kardinalskollegium aufgenommen. Er starb am 11. Juni 2001 in Bordeaux und wurde auf dem Friedhof seines Geburtsortes Laruns bestattet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Alexander Jore: Épiscopologe Français de 1592 à 1973. Mis à jour et continué jusqu’en 2004. Complément de l’article „France“ du Dictionnaire d’Histoire et de Géographie Ecclésiastiques, XVIII

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Annuario Pontificio per l’anno 1982, Città del Vaticano 1982, S. 1778.
Vorgänger Amt Nachfolger
Marius Maziers Erzbischof von Bordeaux
1989–2001
Jean-Pierre Kardinal Ricard