Pieter Schoute

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Pieter Schoute

Pieter Hendrik Schoute (* 21. Januar 1846 in Woutermeer, Niederlande; † 18. April 1913 in Groningen, Niederlande) war ein niederländischer Mathematiker.

Leben[Bearbeiten]

Schoute war zuerst Bauingenieur, promovierte aber 1870 in Leiden in Mathematik (Homographien angewandt auf quadratische Flächen) und unterrichtete dann 1871 bis 1874 als Gymnasiallehrer in Nijmegen und danach bis 1881 in Den Haag. Ab 1881 war er Professor für Mathematik an der Universität Groningen, nachdem er schon ab 1878 begonnen hatte regelmäßig mathematische Arbeiten zu veröffentlichen.

Schoute beschäftigte sich mit Geometrie, zum Beispiel algebraischen Kurven, projektiver Geometrie oder der Theorie der Polyeder, wobei er ab 1895 mit Alicia Boole Stott zusammenarbeitete und mit ihr ab 1900 einige Arbeiten über Polytope in höheren Dimensionen veröffentlichte.

Von 1898 bis 1913 war er Herausgeber des „Nieuw Archief voor Wiskunde“ sowie Mitgründer und Herausgeber der Review-Zeitschrift „Revue semestrielle des publications mathématiques“, die 1893 gegründet wurde. Im Jahr 1886 wurde er in die Niederländische Akademie der Wissenschaften gewählt.

Auf Wunsch von Hermann Cäsar Hannibal Schubert schrieb er einige mathematische Lehrbücher in dessen „Sammlung mathematischer Lehrbücher“ („Die linearen Räume“, 1902, „Die Polytope“ 1905).

Schriften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Coxeter „Regular Polytopes“, Dover 1973, S. 234 (Biographie)

Weblinks[Bearbeiten]