Pieter Verelst

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Pieter Verelst (* um 1620; † um 1678) war ein holländischer Maler.

Leben[Bearbeiten]

Verelst war Teil einer bekannten Malerfamilie und stammte aus Antwerpen. Er war ein Schüler des Gerrit Dou. Von 1643 bis 1668 in Den Haag tätig, malte er teils lebensgroße Halbfiguren (Bildnisse einer alten Frau, im Berliner Museum; eine Garnwinderin, in der Dresdner Galerie), teils Sittenbilder aus dem Volksleben (Die Näherin, im Berliner Museum; Bauern beim Kartenspiel, in der Galerie zu Kassel; ein Lesender Alter bei der Lampe, in der Dresdner Galerie) in der Art der Rembrandtschen Schule.

Er ist der Vater von Harman Verelst (1641/2-99), einem Porträtmaler, und Simon Verelst, der für seine Blumengemälde berühmt war. Beide Söhne zogen nach London. Dort feierte auch seine Enkelin Maria Verelst (1680-1744), Harmans Tochter, Erfolge als Malerin, ebenso wie ihr Bruder Cornelis Verelst (1667-1734), Harmans Sohn. Der Urenkel William Verelst (in London 1732-56) war vermutlich der bedeutendste Porträtmaler in der Familie.

Literatur[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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