Pigalle (Métro Paris)

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Metro-M.svg Pigalle
Die Station der Linie 12
Tarifzone 1
Linie(n) 02Paris m 2 jms.svg 12Paris m 12 jms.svg
Ort Paris IX, XVIII
Eröffnung 7. Oktober 1902
Station der Linie 2 mit Zug der Baureihe MF 67
Von Hector Guimard gestalteter Zugang

Pigalle ist ein unterirdischer Umsteigebahnhof der Pariser Métro. Er wird von den Linien 2 und 12 bedient.

Lage[Bearbeiten]

Der Bahnhof befindet sich an der Grenze des 9. zum 18. Arrondissement von Paris. Die Station der Linie 2 liegt unterhalb des Boulevard de Clichy, die der Linie 12 unter mehreren Häuserblocks nahe dem Boulevard de Clichy.

Name[Bearbeiten]

Die Station ist nach der Place Pigalle benannt. Dieser Platz wiederum nach dem Bildhauer Jean-Baptiste Pigalle (1714–1785), dessen Werkstatt in der nach Süden abgehenden heutigen Rue Jean-Baptiste Pigalle lag.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Station wurde am 7. Oktober 1902 in Betrieb genommen, als der Abschnitt der Linie 2 von Étoile (heute Charles de Gaulle – Étoile) nach Anvers der CMP in Betrieb genommen wurde. Die Station der Linie 12 wurde von der konkurrierenden Gesellschaft Nord-Sud gebaut[1] und am 8. April 1911 eröffnet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die gewölbeartig aufgebaute Station der Linie 2 liegt in geringer Tiefe unter dem Straßenniveau. Sie weist zwei Seitenbahnsteige an zwei Streckengleisen auf. Von der Linie 12 wird sie nahezu rechtwinklig unterfahren. Deren Station ist ähnlich aufgebaut, liegt aber in einer leichten Kurve.

Der erstgebaute Zugang öffnet sich zur Westseite des Platzes. Er ist weitgehend im Original erhalten und steht seit 1978 unter Denkmalschutz. Hector Guimard gestaltete ihn seinerzeit im Stil des Art Nouveau.

Sonstiges[Bearbeiten]

Pigalle war auch Namensgeber des gleichnamigen Vergnügungsviertels, in dessen Zentrum sich der Platz und die Métrostation befinden.

Weblinks[Bearbeiten]

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Blanche
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Paris m 2 jms.svg Anvers
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Paris m 12 jms.svg Saint-Georges
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Literatur[Bearbeiten]

  •  Gérard Roland: Stations de métro. D’Abbesses à Wagram. 2003, ISBN 2862533076.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 290 ff.

48.8822432.337534Koordinaten: 48° 52′ 56″ N, 2° 20′ 15″ O