Pigniu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pigniu
Wappen von Pigniu
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Bezirk: Surselvaw
Kreis: Ilanz
Gemeinde: Ilanz/Glioni2
Postleitzahl: 7156
Koordinaten: 727940 / 18568246.819.1151301Koordinaten: 46° 48′ 36″ N, 9° 6′ 54″ O; CH1903: 727940 / 185682
Höhe: 1'301 m ü. M.
Fläche: 18.01 km²
Einwohner: 26 (31. Dezember 2013)
Einwohnerdichte: 1 Einw. pro km²
Website: www.pigniu.ch
Pigniu

Pigniu

Karte
Pigniu (Schweiz)
Pigniu
ww
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014

Pigniu ( [piˈɲiʊ̯]?/i, deutsch und bis 1943 offiziell Panix, anschliessend bis 1984 offiziell Pigniu/Panix) war bis am 31. Dezember 2013 eine politische Gemeinde im Kreis Ruis im Bezirk Surselva des Kantons Graubünden in der Schweiz. Am 1. Januar 2014 fusionierte Pigniu mit den ehemaligen Gemeinden Castrisch, Duvin, Ilanz, Ladir, Luven, Pitasch, Riein, Rueun, Ruschein, Schnaus, Sevgein, Siat zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Rot hinter einem Knaben stehend der silberne (weisse) Heilige Valentin als Bischof

Umsetzung eines Siegelmotivs, das auf den Patron der Pfarrkirche verweist.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Panixertal, einem steil ansteigenden nördlichen Seitental des Vorderrheintals, 11.5  km nordwestlich von Ilanz. Sie hat einen Anteil am Vorabgletscher. Nördlich und oberhalb des Orts liegt der Stausee Lag da Pigniu (1'452 m ü. M.). Der gesamte Nordteil der Gemeinde besteht aus Gebirge, was sich auch in der Arealstatistik niederschlägt. Von den rund 18 km² Gemeindegebiet sind 877 ha unproduktive Flächen (Gebirge). Von den 647 ha landwirtschaftlicher Nutzflächen sind 598 ha Alpwirtschaften (Maiensässen). Weitere 267 ha sind von Wald und Gehölz bedeckt, und der Rest von 7 ha ist Siedlungsfläche. Der Panixerpass (rätorom. Pass dil Veptga) verbindet Pigniu mit Elm GL im Glarner Sernftal. Der Panixerpass erlangte einige Bekanntheit, als das Heer des russischen Generals Suworow in einer Ausweichbewegung vor den Franzosen den Pass überquerte. Der Fernwanderweg Senda Sursilvana führt etwas friedlicher durch Panix und weiter entlang des jungen Rheins vom Oberalppass her in Richtung Chur. [1]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Von den 43 Bewohnern (Ende 2004) besassen alle das Schweizer Bürgerrecht. Die Einwohner sind grossmehrheitlich römisch-katholisch und sprechen das rätoromanische Idiom Sursilvan, das auch Behördensprache ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die katholische Kirche St. Valentin[2]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pigniu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wandern Schweiz auf der Senda Sursilvana in Graubünden
  2. Katholische Kirche St. Valentin in Pigniu