Ping-Pong-Effekt (Medizin)

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Als Ping-Pong-Effekt bezeichnet man die erneute Infektion mit einer Geschlechtskrankheit durch den Partner, der entweder verspätet oder überhaupt nicht behandelt wurde. Der Erreger wird hier, vergleichbar mit dem Ball beim Tischtennis, vom einen Partner dem anderen Partner „zurückgespielt“. Zur erfolgreichen Behandlung müssen beide Personen therapiert werden. Auf Geschlechtsverkehr sollte während dieses Zeitraums verzichtet werden.

Oftmals wird bei einer Ping-Pong-Infektion von einem „Rezidiv“ gesprochen, da es aber auch nach der Vernichtung aller Viren oder Bakterien zur erneuten Ansteckung kommt spricht man hier besser von einer „Reinfektion“.

Auch wenn diese Bezeichnung im Bereich der Geschlechtskrankheiten am gebräuchlichsten ist, wird er auch bei anderen Erkrankungen beobachtet.

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