Pingelshagen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pingelshagen
Pingelshagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pingelshagen hervorgehoben
53.68222222222211.33666666666754Koordinaten: 53° 41′ N, 11° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordwestmecklenburg
Amt: Lützow-Lübstorf
Höhe: 54 m ü. NHN
Fläche: 2,07 km²
Einwohner: 507 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 245 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19069
Vorwahl: 0385
Kfz-Kennzeichen: NWM, GDB, GVM, WIS
Gemeindeschlüssel: 13 0 74 062
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfmitte 24
19209 Lützow
Webpräsenz: www.luetzow-luebstorf.de
Bürgermeister: Andreas Schwebs
Lage der Gemeinde Pingelshagen im Landkreis Nordwestmecklenburg
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Über dieses Bild

Pingelshagen ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Lützow-Lübstorf mit Sitz in der Gemeinde Lützow verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Pingelshagen liegt direkt an der nordwestlichen Stadtgrenze der Landeshauptstadt Schwerin. Der Ort liegt von Wald und Feldern umgeben an der Landesstraße von Schwerin nach Grevesmühlen. Pingelshagen ist mit 2,07 km² die flächenmäßig kleinste Gemeinde Mecklenburg-Vorpommerns.

Geschichte[Bearbeiten]

Pingelshagen wurde 1283 erstmals urkundlich erwähnt. Die Landwirtschaft spielte im Dorf lange Jahre eine wichtige Rolle, zunächst in den Höfen und Büdnereien, von 1953 bis 1990 in der ortsansässigen LPG und deren Nachfolgebetrieben. Nach 1990 wurde Pingelshagen durch den Bau neuer Wohngebiete insbesondere für die Schweriner zu einem attraktiven Wohnstandort. Die Einwohnerzahl stieg seitdem auf mehr als das Dreifache.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 20. September 2000 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 227 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Gold ein rot gekleideter Bauer mit gegürtetem Wams, Stulpenstiefeln und Füßlingen, schwarzem Haar und Bart, in der rechten Hand eine gestürzte schwarze Rodehacke mit nach außen weisendem Blatt haltend.“

Das Wappen wurde von dem Schweriner Heraldiker Karl-Heinz Steinbruch gestaltet.

Literatur[Bearbeiten]

Maike Frey, Wilfried Busse und Karl-Heinz Steinbruch: Chronik Pingelshagen: 1283–2008. Pingelshagen, 2008

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pingelshagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)