Pink (Sängerin)
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Pink, auch p!nk, (* 8. September 1979 in Doylestown, Pennsylvania als Alecia Beth Moore) ist eine US-amerikanische Pop-Rock-Sängerin.
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Leben
Pink wurde als die Tochter von Judy Kugel und James Moore geboren. Väterlicherseits hat sie deutsche, irische und litauische Vorfahren und mütterlicherseits hat sie jüdische Vorfahren. Sie selbst identifiziert sich als Jüdin. Ihren Künstlernamen gab sie sich, da sie nach eigenen Aussagen in ihrer Kindheit schnell errötete. Als sie sieben Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern, wodurch sich die Beziehung zu ihrer Mutter verschlechterte. Dies gipfelte darin, dass sie mit 15 Jahren aus deren Wohnung ausziehen musste. Nach eigenen Aussagen verbesserte sich hingegen das Verhältnis zu ihrem Vater. In dieser Zeit begann sie jedoch auch Drogen zu nehmen. Diesen schwor sie dann im Alter von 16 Jahren ab. Ihre Erfahrungen versuchte sie später in ihrem Song Family Portrait zu verarbeiten.
Sie ist seit 7. Januar 2006 mit Carey Hart verheiratet. Im Februar 2008 teilten beide ihre Absicht mit, sich scheiden zu lassen, bestätigten aber tiefe freundschaftliche Verbundenheit.[1]
Sie engagiert sich für die Tierschutzorganisation PETA und posierte für sie auf einem Plakat.
2006 sorgte Pink für Schlagzeilen, als sie sich vor laufenden Kameras und im Beisein ihrer Mutter ein Brustwarzenpiercing stechen ließ. Das Video davon war kurz darauf im Internet verfügbar. [2]
Wirken
Stilistisch gehört Pink in die Kategorie Pop mit Einflüssen aus Rock und R&B. Ihr Gesang profitiert davon, dass sie Mitglied in einem Gospelchor war. Später stieg sie in eine Punkband ein. Erste Kontakte zu Labels knüpfte sie als Backgroundsängerin für die Rap-Combo Scratch N’Smoove, bei der auch Scratch von The Roots mitwirkte. Ihre musikalische Karriere begann nach einem Anruf bei Linda Perry, der Frontfrau der 4 Non Blondes, woraufhin die ersten zwei Songs ihres Debütalbums Can’t Take Me Home entstanden. Produzenten und weitere Songwriter waren Scott Storch (The Roots, Dr. Dre), Dallas Austin (TLC und Madonna) und Damon Elliott (Bone Thugs-N-Harmony). Das Album wurde in den USA mit Doppelplatin ausgezeichnet und enthielt mit There You Go, Most Girls, und You Make Me Sick drei Top-Ten-Hits in den USA. Den Durchbruch außerhalb der USA schaffte sie 2001 mit dem Soundtrack Lady Marmalade mit Lil’ Kim, Christina Aguilera und Mya zum Film Moulin Rouge. Das Video hierzu wurde mit einem Grammy sowie mit dem MTV Video Music Award von ausgezeichnet. Ihr zweites Album Missundaztood wurde weltweit über 14 Millionen Mal verkauft. Tim Armstrong von Rancid arbeitete mit an ihrem Album Try This. Die Single Trouble war ursprünglich für das 2003er Album Indestructible von Rancid gedacht und tendiert in Richtung Punk.
Nach längerer Schaffenspause gelang Pink ein Comeback mit dem 2006er Release I’m Not Dead. Inzwischen war eine Reihe von jungen Frauen mit Rockmusik erfolgreich geworden (Chick-Rock, siehe Kelly Clarkson, The Veronicas, Ashlee Simpson, Lindsay Lohan). Pink produzierte nun unter Mithilfe der obersten Garde der Chick-Rock-Produzenten wie Max Martin. Die LP hat einen stark elektronischen Pop-Sound, der ihr aber zu internationalem Charterfolg verhalf. Gleichzeitig setzte sich Pink mit der ersten Singleauskopplung Stupid Girls medienwirksam satirisch von diversen anderen populären Schützlingen ihres Songwriterteams ab. Im zugehörigen Videoclip parodiert die Sängerin unter anderem Schlankheitswahn, Schönheitsoperationen und Essstörungen sowie Sexismus im Showbusiness. Der kalkulierte Skandal des Videos sorgte für erhebliche Promotion der internationalen Top-Ten-Single, brachte allerdings auch karikierte Stars und Sternchen wie Paris Hilton, Nicole Richie, Lindsay Lohan, Jessica Simpson und Mary-Kate Olsen gegen Pink auf. Anderweitig wurde der Clip überaus positiv aufgenommen; selbst die umstrittene Bulimieszene (eine Parodie auf Nicole Richie) wurde von internationalen Vereinen im Kampf gegen Essstörungen ausdrücklich gut geheißen.
Auf Stupid Girls folgte das ebenfalls kontrovers diskutierte Who Knew als Singleauskopplung, das auf Pinks Drogenerfahrungen basiert. Eine Single aus I'm not dead ist Dear Mr. President', in dem US-Präsident Bush und seine Politik, besonders der Irakkrieg, scharf kritisiert werden. Die dritte Single aus dem Erfolgsalbum I'm not dead ist U + Ur Hand. Die neuste Singleauskopplung des Albums ist Nobody Knows welches nach eigenen Aussagen über ein menschliches Dasein berichtet.
In den deutschen Album-Jahrescharts 2006 belegt Pink mit ihrem Album „I'm Not Dead“ Platz 9. In den deutschen Single-Jahrescharts 2006 ist Pink mit jeder ihrer bisherigen Singleauskopplungen vertreten: Stupid Girls(#47), U + Ur Hand(#46) und Who Knew(#38).
Auch auf der Kinoleinwand war Pink schon aktiv: 2001 spielte sie in dem Willy Bogner-Film "Ski to the Max" mit. Der Film wurde im Filmformat IMAX gedreht. 2003 war sie in einer kleinen Rolle in 3 Engel für Charlie – Volle Power zu sehen (Pink spielt die Starterin des MotoCross-Rennens; Teile dieser Szene wurden für das Musikvideo zu Feel Good Time verwendet), außerdem spielte sie 2007 in dem Film "Catacombs - Unter der Erde lauert der Tod" mit.
Diskografie
Alben
- 2000: Can't Take Me Home
- 2001: M!ssundaztood
- 2003: Try This
- 2006: I’m Not Dead
Singles
- 2000: There You Go
- 2000: Most Girls
- 2001: You Make Me Sick
- 2001: Lady Marmalade mit Christina Aguilera, Lil’ Kim, Mya und Missy Elliott - Soundtrack zum Film Moulin Rouge
- 2002: Get The Party Started
- 2002: Don’t Let Me Get Me
- 2002: Just Like A Pill
- 2003: Family Portrait
- 2003: Feel Good Time mit William Orbit - Soundtrack zum Film 3 Engel für Charlie – Volle Power
- 2003: Trouble
- 2004: God Is A DJ
- 2004: Last To Know
- 2006: Stupid Girls
- 2006: Who Knew
- 2006: U + Ur Hand
- 2007: Nobody Knows
- 2007: Leave Me Alone (I'm Lonely)
- 2007: Dear Mr. President
DVD
- 2004: Live in Europe-Try This Tour
- 2006: Live in Europe
- 2007: Live from Wembley Arena
Auszeichnungen
2001
- MTV Video Music Awards für das beste Video des Jahres für Lady Marmelade
- Teen Choice Award für das beste Album (Missundaztood)
- Teen Choice Award für die beste Single (Get The Party Started)
- Teen Choice Award für Best Female Artist
- My VH1 Award 2001 Favorite Video für Lady Marmalade
- My VH1 Award 2001 Is It Hot In Here Or Is It Just My Video? für Lady Marmalade
2002
- NRJ Awarde in der Kategorie Best International Female Artist
- MTV Europe Music Award für Get The Party Started in der Kategorie Best Song
- MTV Video Music Award für Get The Party Started in der Kategorie Best video of a female artist
- MTV Video Music Award ebenfalls für Get The Party Started in der Kategorie Best dance video
- Q-Magazine Award für Get The Party Started als Video des Jahres
- Grammy für Lady Marmalade in der Kategorie Beste Pop Zusammenarbeit
2003
- Capital FM Award (UK) für London’s Favourite International Solo Artist
- Brit Award in der Kategorie Best International Female Solo Artist
2004
- Grammy für Trouble in der Kategorie Best Female Rock Vocal Performance
2006
- MTV Video Music Award für Stupid Girls in der Kategorie Bestes Pop Video
- Goldenes Tape von MTV TRL Germany für 20-fachige Platzierung auf Nummer 1 der TRL Charts mit „Who Knew“.
Anmerkungen
- ↑ Ehe-Aus nach zwei Jahren: Pink lässt sich scheiden auf Spiegel Online (19. Februar 2008)
- ↑ http://www.viviano.de/ak/News-Musik/pink-500.shtml
Weblinks
- Offizielle deutsche Homepage
- Offizielle internationale Homepage (englisch)
- Pink in der Internet Movie Database (englisch)
- Pink bei MusicBrainz (englisch)
- Pink bei laut.de
- Pink bei musikbase.de
- Pink bei Discogs (englisch)
- Weitere Links zum Thema Pink im Open Music Project – MusicMoz (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pink |
| ALTERNATIVNAMEN | Moore, Alecia Beth (Geburtsname); p!nk |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Sängerin |
| GEBURTSDATUM | 8. September 1979 |
| GEBURTSORT | Doylestown, Pennsylvania, USA |

