Pino Daniele

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Pino Daniele (2008)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Nero a metà
  IT 19 08.06.2014 (… Wo.)
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Pino Daniele (* 19. März 1955 in Neapel) ist ein italienischer Sänger, Musiker und Songtexter.

Leben[Bearbeiten]

Als Sohn eines Hafenarbeiters aus einfachen Verhältnissen stammend, brachte sich der Autodidakt Pino Daniele das Gitarrenspiel selbst bei.

Schon seine erste Veröffentlichung Terra mia war eine gelungene Verschmelzung aus Blues und Elementen der traditionellen neapolitanischen Volksmusik. Dieser Linie der Fusion von regionaler Folklore, Blues und anderen musikalischen Stilen, wie Rock und Jazz sowie den musikalischen Strukturen anderer Ethnien, blieb er im Laufe seiner weiteren Karriere stets treu. Dabei beschritt er auch unkonventionelle Wege, fand jedoch immer zu einem eingängigen Sound. Folglich wurden seine Werke nicht nur von Kritikern und Kennern gewürdigt, sondern verkauften sich auch national wie international überaus erfolgreich. Alleine sein 1995 veröffentlichtes Album Non calpestare i fiori nel deserto erreichte eine Auflage von 800.000 Exemplaren.

Die oft sozialkritischen, zuweilen aber auch persönlich-melancholischen Texte trägt er sowohl in neapolitanischem Dialekt wie auch in italienischer und englischer Sprache vor.

Im Laufe seiner langen Karriere kam es zu zahlreichen gemeinsamen Projekten mit anderen namhaften italienischen und internationalen Künstlern. Zum Beispiel trat er 1995 live mit Eros Ramazzotti und Pat Metheny auf,[2] wirkte 1983 auf Richie Havens' Album Common Ground und auf Al di Meolas Album The Infinite Desire[3] mit. Später arbeitete er unter anderem mit Chick Corea und den Simple Minds zusammen und trat bei dem Konzert Pavarotti & Friends for the children of Liberia auf. Bei allen Erfolgen, Kooperationen und von ihm beschrittenen neuen Wegen blieb er seinen neapolitanischen Wurzeln persönlich wie musikalisch stets verbunden.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1977: Terra mia
  • 1979: Pino Daniele
  • 1980: Nero a metà
  • 1981: Vai mò
  • 1982: Bella ’Mbriana
  • 1984: Musicante
  • 1984: Sciò (Live-Doppel-CD)
  • 1985: Ferryboat
  • 1986: Musica musica (Kompilation)
  • 1987: Bonne soirèe
  • 1988: Schizzechea with love
  • 1988: Le vie del signore sono finite
  • 1989: Mascalzone latino
  • 1990: Tra musica e magia (Kompilation)
  • 1991: Un uomo in blues
  • 1992: Sotto ’o sole
  • 1993: Che Dio ti benedica
  • 1994: E sona mò (Live)
  • 1995: Non calpestare i fiori nel deserto
  • 1995: Passa ’o tiempo e che fà - I primi anni (Kompilation)
  • 1997: Dimmi cosa succede sulla terra
  • 1997: Voglio 'o Mare (Kompilation)
  • 1998: Yes I know my way (Kompilation)
  • 1999: Come un gelato all'equatore
  • 2000: Napul’è (Kompilation)
  • 2000: Pino Daniele Collection - Le origini (Kompilation, Ausgabe 2000)
  • 2001: Medina
  • 2001: RTSI live (Live-Aufnahme von 1983)
  • 2002: Concerto Medina Tour 2001 (Live)
  • 2002: In tour (Live mit Francesco de Gregori, Fiorella Mannoia und Ron)
  • 2002: Amore senza fine (Kompilation)
  • 2004: Passi d’autore
  • 2004: Pino Daniele Platinum (Kompilation)
  • 2005: Iguana cafè
  • 2005: Pino Daniele Collection - Le origini (Kompilation, Ausgabe 2005)
  • 2005: Le più belle canzoni di Pino Daniele (Kompilation)
  • 2006: È cchiù bell’ canzone ’e Pino Daniele (Kompilation in neapolitanischer Sprache)
  • 2007: Il mio nome è Pino Daniele e vivo qui
  • 2008: Ricomincio da 30(Best Of)
  • 2009: Electric Jam
  • 2010: Boogie Boogie Man
  • 2012: La Grande Madre
  • 2014: Nero a meta

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartdiskografie Italien
  2.  Jazz ist ein Verb. In: Der Spiegel. Nr. 17, 1998, S. 205 (online).
  3. Pino Daniele "The infinite desire" con Al Di Meola Video auf YouTube

Weblinks[Bearbeiten]

  • Pino Daniele, Offizielle Webseite (ital.)
  • Diskografie auf pinodaniele.wordpress.com, mit sämtlichen Texten (ital./napol.)
  • Leben auf pinodanielefan.altervista.org (ital./napol.)