Pinzberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pinzberg
Pinzberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pinzberg hervorgehoben
49.69055555555611.100555555556334Koordinaten: 49° 41′ N, 11° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Gosberg
Höhe: 334 m ü. NHN
Fläche: 13,33 km²
Einwohner: 1879 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 91361,
91358 (Steingraben)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 09191
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 158
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Reuther Str. 1
91361 Pinzberg
Webpräsenz: http://www.vg-gosberg.de/index.php?id=0,80
Bürgermeister: Reinhard Seeber (CSU / Bürgerblock)
Lage der Gemeinde Pinzberg im Landkreis Forchheim
Landkreis Nürnberger Land Erlangen Landkreis Bamberg Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Bamberg Landkreis Bamberg Wiesenttal Igensdorf Hiltpoltstein Gräfenberg Hallerndorf Forchheim Hausen (bei Forchheim) Heroldsbach Eggolsheim Weißenohe Wiesenthau Weilersbach (Oberfranken) Unterleinleiter Pretzfeld Poxdorf (Oberfranken) Pinzberg Obertrubach Neunkirchen am Brand Leutenbach (Oberfranken) Langensendelbach Kunreuth Kleinsendelbach Kirchehrenbach Hetzles Gößweinstein Effeltrich Ebermannstadt Dormitz IgensdorfKarte
Über dieses Bild

Pinzberg ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Pinzberg liegt in der Planungsregion Oberfranken-West, etwa 5 km südöstlich von Forchheim.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in fünf Ortsteile:[2]

Es gibt die Gemarkungen Dobenreuth, Gosberg, Pinzberg und Elsenberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Wiesenthau, Leutenbach, Kunreuth, Effeltrich, Forchheim.

Alte Schmiede und Wegbrunnen in Pinzberg

Geschichte[Bearbeiten]

Pinzberg gehörte zum Hochstift Bamberg, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort wie weite Teile Frankens zu Bayern (Siehe auch Geschichte Frankens).[3] Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Dobenreuth und Gosberg eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1493
  • 1970: 1608
  • 1987: 1696
  • 2000: 1864
  • 2011: 1896

Politik[Bearbeiten]

Seit 1996 gibt es in Pinzberg einen Jugendgemeinderat. Dieser wurde vom damaligen Bürgermeister Reinhardt Glauber ins Leben gerufen. Der amtierende Jugendbürgermeister seit dem Jahr 2008 ist Fabian Friedl aus Gosberg.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Pinzberg hat einschließlich des Bürgermeisters 13 Mitglieder.

CSU/Bürgerblock Freie Wählergruppe "Dorfgem. Pi-Go-Do-Els" Wählergem. unabhängiger Bürger Go-Pi-Do-Els Aktive Bürger Pi-Gosb-Dob-Els Gesamt
2008 5 4 3 1 13 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit 1996 Reinhard Seeber (CSU/Bürgerblock). Sein Vorgänger war der spätere Landrat Reinhardt Glauber (1990 bis 1996).

Zweiter Bürgermeister ist Peter Andexinger (Wählergemeinschaft unabhängiger Bürger) und 3. Bürgermeister der Landtagsabgeordnete Thorsten Glauber (Freie Wählergruppe).

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold eine eingeschweifte rote Spitze, darin ein silberner Torturm mit beiderseits anschließender silberner Quadermauer; beseitet vorne von einem schwarzen dreiblättrigen Kleeblatt, hinten von einer schwarzen Kornblumenblüte.


Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 736.000 Euro, davon waren umgerechnet 28.000 Euro (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Nach der amtlichen Statistik gab es 1998 im produzierenden Gewerbe 28 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 29 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 669. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe ebenfalls einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 71 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1046 Hektar, davon waren 633 Hektar Ackerfläche und 338 Hektar Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat zwei Haltepunkte (Pinzberg und Gosberg) an der Bahnstrecke Forchheim–Behringersmühle und ist in das Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg integriert.

Bildung[Bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Ein Kindergarten mit 75 Kindergartenplätzen und 61 Kindern
  • Eine Volksschule mit fünf Lehrern und 106 Schülern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111102/215208&attr=OBJ&val=1212
  3. Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen (PDF-Datei; 179 kB)
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 684.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pinzberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien