Pirates of the Caribbean (Themenfahrt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eingang zur Themenfahrt Pirates of the Caribbean in Disneyland.

Pirates of the Caribbean ist eine Themenfahrt in den Disney-Freizeitparks Disneyland (Kalifornien), Magic Kingdom (Florida), Tokyo Disney Resort (Japan) und Disneyland Paris (Frankreich). Sie lieferte die Vorlage für die gleichnamige Filmreihe, sowie für die ersten beiden Teile des Computerspiels Monkey Island. Es ist eine der beliebtesten und bekanntesten Disney-Attraktionen. Im Disneyland Resort steht die älteste und originale Variante der Attraktion. Sie wurde am 18. März 1967 eröffnet und ist die letzte Disneyland-Attraktion, an der Walt Disney persönlich mitplante. Im Magic Kingdom im Walt Disney World Resort ist die Geschichte im Grunde die gleiche wie in Disneyland, wobei man die Fahrt um sechs Minuten gekürzt hat.

Die Version im Tokyo Disneyland ist eine fast exakte Kopie der Variante in Florida. In Disneyland Paris ist die Geschichte etwas anders als in den anderen Disney-Parks, wobei die wichtigsten Teile gleich sind. Allerdings wurden die Filmcharaktere nicht verwendet.

Die Besucher fahren in einem Boot einen Wasserfall hinunter und landen direkt in der Welt der Piraten. Verschiedene Schauplätze vermitteln das Leben der Freibeuter durch sich bewegende und sprechende Figuren. Kanonenschüsse, Plündereien und brennende Gebäude sind nur ein paar Teile des Abenteuers, das von dem Piratenlied Yo Ho (A Pirate's Life For Me) begleitet wird.

Ursprünglich war die Attraktion in den 1950ern als Wachsfigurenkabinett geplant, entwickelt sich aber in eine Bootsfahrt durch aufwendige Szenen mit Audio-Animatronics. 1997 und 2006 wurde sie renoviert.

Beschreibung der Fahrt[Bearbeiten]

Zuerst fährt man durch eine tropische Lagune, vorbei am Blue Bayou Restaurant (im Magic Kingdom ist stattdessen eine Piratenbucht zu sehen), bevor es einen Wasserfall hinunter in ein Labyrinth aus Grotten und Piratenverstecken geht. Nach einigen Minuten finden die kleinen Boote den Weg ins Freie, wo sie mitten in eine wilde Schlacht zwischen dem Piraten Barbossa auf seinem Schiff und einem karibischen Fort geraten.

Man biegt nun in ein kleines Dorf ein, welches von den Piraten geplündert wird. Auf dem Hauptplatz des Dorfes sieht man, wie die Piraten den Bürgermeister Carlos in den Brunnen tauchen und ihm das Geheimnis um das Versteck des Schatzes, um den sich die Geschichte dreht, zu entlocken. Ein paar Meter weiter sieht man nun Captain Jack Sparrow, der sich hinter einem Kleiderständer versteckt. Die Boote fahren weiter durch das Dorf, vorbei an einem Piraten, der die gefangenen Frauen aus dem Dorf an seine Crew versteigert, ein Paar betrunkenen Piraten, einer weiteren Jack-Sparrow-Figur, drei betrunkene Piraten, die ununterbrochen den Themensong Yo Ho schmettern, und schließlich mitten in die von den Piraten angezündete Stadt, die einzustürzen droht.

Nun geht es hinein in eines der brennenden Häuser, wo ein paar Piraten versuchen, aus dem brennenden Kerker zu entkommen. Danach geht es noch durch eine Schießerei zwischen weiteren betrunkenen, singenden Piraten. Zuletzt fahren die Boote einen Wasserfall hinauf, vorbei an Jack Sparrow mit seinem Schatz, bevor man dann wieder sicher an Lafety's Landing ankommt.

Änderungen 2006[Bearbeiten]

Im Jahr 2006 wurde die Themenfahrt durch Walt Disney Imagineering renoviert und zum Start des zweiten Teils optisch an die Filmreihe Fluch der Karibik angepasst. Aus der Disneyland-Version wurde eine umstrittene Szene entfernt, in der attraktive Frauen von den Piraten verfolgt worden waren. Zwei von ihnen schleppen nun einen schweren Schatz, während der dritte von einer Frau mit einer Waffe bedroht wird.

Die Audio-Animatronic-Figuren wurden den Filmdarstellern Johnny Depp (Captain Jack Sparrow), Bill Nighy (Davy Jones) und Geoffrey Rush (Hector Barbossa, vormals Blackbeard, der Kapitän des Geisterschiffes Wicked Wench) angepasst. Daneben gab es noch weitere technische Änderungen, z. B. ist teilweise eine Instrumentalversion des Piratenliedes zu hören.

Weblinks[Bearbeiten]