Pisa (Fluss)
| Pisa Pissek, Galindefluss[1] |
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| Lage | Woiwodschaft Ermland-Masuren, Woiwodschaft Podlachien, Polen | |
| Flusssystem | Weichsel | |
| Abfluss über | Narew → Weichsel → Ostsee | |
| Mündung | bei Nowogród (Powiat Łomżyński) in den Narew53.23333333333321.85Koordinaten: 53° 14′ 0″ N, 21° 51′ 0″ O 53° 14′ 0″ N, 21° 51′ 0″ O53.23333333333321.85 |
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| Länge | 80 km | |
| Einzugsgebiet | 4500 km² | |
| Linke Nebenflüsse | Wincenta, Skroda | |
| Rechte Nebenflüsse | Rybnica, Turośl | |
| Durchflossene Seen | Jezioro Roś (Roschsee) | |
| Mittelstädte | Pisz (Johannisburg) | |
Die Pisa (deutsche Bezeichnung Pissek) ist ein rechter Zufluss des Narew in Polen. Sie entspringt in dem von den Flüsschen Konopka und Święcek gespeisten Jezioro Roś (Roschsee), den sie bei Pisz verlässt (von dort Verbindung über den Kanał Jegliński (Jeglinner Kanal) zum Śniardwy (Spirdingsee) und fließt in südlicher Richtung zunächst durch die Puszcza Piska (Johannisburger Heide), nach rund 19 km in der Woiwodschaft Podlachien, als Ostgrenze der Landschaft Równina Kurpiowska (Kurpie) in einigem Abstand an Kolno vorbei bis zu ihrer Mündung in den Narew bei Nowogród nach einem Lauf von rund 80 km. Ihr Einzugsgebiet wird mit rund 4500 km² angegeben.
Gemeinsam mit Narew, Weichsel und San definierte die Pisa die Grenze zwischen der deutschen und dem sowjetischen Interessensphäre, wie sie in den diplomatischen Vereinbarungen festgelegt wurde, die sich an das geheime Zusatzprotokoll zum deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt vom 23. August 1939 anschlossen. Entlang dieser Grenze wurde Polen im September 1939 zum vierten Mal geteilt.
Name [Bearbeiten]
Der Name bezieht sich auf die natürlichen Gegebenheiten (prußisch "pisa, pisse": tiefer Sumpf, grundloser Morast, wo nur kleine Birken und Fichten wachsen).
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Jan Zduniak: Reiseführer Masuren und Umgebung. Kengraf, Kętrzyn 2002, S. 129, ISBN 83 89119 35 8