Piteå (Gemeinde)

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Gemeinde Piteå
Wappen der Gemeinde Piteå Lage der Gemeinde Piteå
Wappen Lage in Norrbottens län
Basisdaten
Provinz (län): Norrbottens län
Historische Provinz (landskap): Norrbotten
Hauptort: Piteå
SCB-Code: 2581
Einwohner: 41.063 (31. Mär. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 13,2 Einwohner/km²
Fläche: 3.111,8 km² (1. Jan. 2011)[2]
Website: www.pitea.se

Piteå ist eine Gemeinde (schwedisch kommun) in der nordschwedischen Provinz Norrbottens län und der historischen Provinz Norrbotten.

Hauptort der Gemeinde ist die Stadt Piteå. Weitere nennenswerte Ortschaften sind Bergsviken, Blåsmark, Böle, Hemmingsmark, Hortlax, Jävre, Lillpite, Norrfjärden, Roknäs, Rosvik, Sikfors, Sjulsmark, Svensbyn und Öjebyn. Durch die Gemeinde führt die Europastraße E4.

Geographie[Bearbeiten]

Piteå ist eine Küstengemeinde am Bottnischen Meerbusen. Von der Küstenebene steigt das Gemeindegebiet zu einem bewaldeten Hügelland an.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben größeren Industriebetrieben wie Smurfit-Kappa und SCA (Herstellung von Kraftliner = Papier zur Kartonherstellung) mit zwei Fabriken gibt es auch einige mittelständische Unternehmen. Auch der Dienstleistungssektor und Fremdenverkehr sind wichtige Wirtschaftszweige.

Derzeit (August 2010) wird in der Nähe der Stadt Piteå der europaweit größte Windpark installiert, der bei Fertigstellung 4000 Megawatt Leisting erbringen soll.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Öjebyn 1897

Abgesehen von der Stadt Piteå ist vor allem Öjebyn, 5 Kilometer nordwestlich von Piteå, zu erwähnen. Öjebyn war eigentlich das alte Piteå, bevor die Stadt aufgrund der skandinavischen Landhebung an ihren heutigen Ort verlegt wurde. Danach wurde Öjebyn Kirchendorf mit etwa 175 Kirchenhütten. Die Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert.

6 Kilometer südöstlich von Piteå liegt ein bekannter Badestrand.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gemeinde Piteå – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung nach Reich, Provinzen und Gemeinden am 31. März 2013
  2. Statistiska centralbyrån: Kommunarealer den 1 januari 2011