Piz Zupò
| Piz Zupò | ||
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Piz Zupò (Mitte rechts) mit Piz Argient (links) von Süden |
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| Höhe | 3'996 m ü. M. | |
| Lage | Grenze Schweiz / Italien | |
| Gebirge | Alpen, Berninagruppe | |
| Schartenhöhe | 405 m ↓ Fuorcla Crast’ Agüzza | |
| Geographische Lage, (CH) | 46° 22′ 6″ N, 9° 55′ 52″ O (791769 / 138264)46.3683333333339.93111111111113996Koordinaten: 46° 22′ 6″ N, 9° 55′ 52″ O; CH1903: 791769 / 138264 | |
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| Erstbesteigung | L. Enderlin, Pfarrer Otto Serardy und Jäger Padrutt, 9. Juli 1863. | |
| Normalweg | über den Südwestgrat von der Fuorcla dal Zupò | |
| Besonderheiten | höchster Dreitausender der Alpen | |
Der Piz Zupò ist mit einer Höhe von 3'996 m ü. M. der zweithöchste Gipfel in der Berninagruppe. Der Grenzgipfel zwischen der Schweiz und Italien befindet sich südlich des Oberengadins zwischen Piz Argient im Westen und Bellavista im Nordosten. Sein Name kommt aus dem rätoromanischen Idiom Puter und bedeutet „verborgener Gipfel“ – im Norden wird er von der Bellavista verdeckt, so dass er nur aus nächster Nähe sichtbar ist. Die Besteigung über den Normalweg erfolgt in einfacher Kletterei von der Fuorcla dal Zupò (3'846 m) über den Südwestgrat. Auch eine Überschreitung des Berges vom Piz Argient hinüber zur Bellavista oder umgekehrt ist möglich. Der Piz Zupò gilt als höchster Dreitausender der Alpen. Nach dem benachbarten Piz Bernina ist er der höchste Gipfel der Ostalpen.
Von Pontresina aus wurde der Piz Zupò am 9. Juli 1863 über den Morteratschgletscher erstmals bestiegen. Zur erfolgreichen Seilschaft gehörten L. Enderlin, der Pfarrer Otto Serardy und ein Jäger namens Padrutt. Auf dem Gipfel hinterließen sie einen Papierstreifen mit ihren Namen unter einer Platte.[1]
[Bearbeiten] Einzelnachweis
- ↑ L. Enderlin in: Jahrbuch des Schweizer Alpenclub, Erster Jahrgang, Bern 1864, S. 266 ff.