Plötzkau
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Salzlandkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Saale-Wipper | |
| Höhe: | 61 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,91 km² | |
| Einwohner: |
1407 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06425 | |
| Vorwahl: | 034692 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SLK, ASL, BBG, SBK, SFT | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 89 245 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Platz der Freundschaft 1 39439 Güsten |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Rosenhagen | |
| Lage der Gemeinde Plötzkau im Salzlandkreis | ||
Plötzkau ist eine Gemeinde im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Plötzkau liegt südwestlich von Bernburg (Saale) an der Saale in der Magdeburger Börde. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Saale-Wipper an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Güsten hat.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:
- Bründel
- Großwirschleben
Geschichte [Bearbeiten]
Die Gemeinde wurde erstmals im Jahr 1049 urkundlich erwähnt. Plötzkau war Sitz einer Nebenlinie des Hauses Anhalt, der Fürsten von Anhalt-Plötzkau.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Der ehrenamtliche Bürgermeister ist seit dem 1. März 2008 Peter Rosenhagen (gewählt am 10. Februar 2008).
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „In Grün ein silberner Reiher, begleitet oben links und unten rechts von je drei silbernen Eichenblättern mit einer Eichel.“
Frühere Wappen von Plötzkau sind nicht nachweisbar. Am 30. Januar 1950 beschloss die Gemeinde, ein Dienstsiegel zu führen, dessen Bild aus Sonne, Baum und Schaf besteht. Dazu heißt es in einem beim LHA nachweislichen Brief: "Die Dreiheit bedeutet, daß die Sonne der Landwirtschaft (Schaf als wichtigstes Weidetier) und der Forstwirtschaft Gedeihen verleiht. Unterschrift: Der Gemeindevorsitzende, Paul Zabel." Das Landeshauptarchiv Magdeburg bestätigte im Schreiben vom 20. April 1950 dieses Bildsiegel.
Das im Siegel verwendete Bild bzw. seine einzelnen Elemente entstanden aus aktuellen Gegebenheiten, die sich ein halbes Jahrhundert später gewandelt haben. Z. B. waren Schafherden kaum mehr vorhanden. Die Gemeindevertretung beschloss darum eine Symbolik für das neu zu entwickelnde Wappen, die zeitlos ist und eine regionale Besonderheit ausdrückt, mit der sich die Einwohner identifizieren. Das war der Reiher in Verbindung mit Eichenlaub, denn bei Plötzkau liegt ein ca. 400 Hektar großer Eichenwald, der das Landschaftsporträt der Umgegend entscheidend bestimmt; zudem ist der Graureiher hier stark vertreten und Merkmal der regionalen Fauna. Als Schildfarbe wurde der natürlichen Bezugnahme wegen Grün gewählt. Das Wappen wurde 1994 vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.[2]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Schloss Plötzkau, erbaut 1566–73 im Renaissancestil.
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
Der Pflaumenkuchenmarkt findet jährlich am zweiten Wochenende im September statt.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Südlich der Gemeinde ist die Bundesstraße 6, Halle (Saale) nach Quedlinburg. Die Autobahn A 14, die von Halle (Saale) nach Magdeburg führt, liegt im Westen von Plötzkau, der Ort hat eine eigene Anschlussstelle.
Sonstiges [Bearbeiten]
Der Schriftsteller Bernhard Spring setzte Plötzkau in seinem Roman Die verschwundene Gräfin (2011) ein literarisches Denkmal.[3]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt – Bevölkerung der Gemeinden nach Landkreisen; Stand: 31. Dez. 2011 (PDF; 168 KiB) (Hilfe dazu)
- ↑ Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Plötzkau, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren, Hinterlegt beim Regierungspräsidium Magdeburg 1994 (Gutachten: Landeshauptarchiv Magdeburg)
- ↑ Bernhard Spring: Die verschwundene Gräfin. Mitteldeutscher Verlag, Halle, 2011. ISBN: 978-3-89812-784-4
Weblinks [Bearbeiten]
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