Placidus von Camerloher

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Gedenkstein für Placidus von Camerloher am Dombergmuseum in Freising

Placidus Cajetanus Laurentius von Camerloher (* 9. August 1718 in Murnau am Staffelsee; † 21. Juli 1782 in Freising) war ein deutscher Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Camerloher wurde als Sohn eines Gerichtsschreibers geboren. Er besuchte zunächst die Ritterakademie in Ettal, wo man begann, sein musikalisches Talent zu fördern. Nach seinem Schulabschluss nahm Camerloher in Freising ein Theologiestudium auf und wurde schließlich 1744 zum Priester geweiht.

Fürstbischof Johann Theodor von Freising machte Camerloher zu seinem Kapellmeister. 1748 wurde er Kanonikus am Stift St. Veit in Freising und übernahm 1753 das Kanonekat am Stift St. Andreas in Freising. Nachdem Johann Theodor von Freising 1744 das Bistum Lüttich übernommen hatte, wurde Camerloher dort zusätzlich Kammermusikdirektor und begleitete den Fürstbischof auf zahlreichen Reisen.

Camerloher starb im Alter von 63 Jahren. Er lag unter der Orgel in der zwischenzeitlich abgebrochenen Freisinger St. Andreas-Kirche begraben. Nach ihm sind Straßen in Ismaning und in Freising benannt, ebenso wie das musische Camerloher-Gymnasium Freising. In Murnau wurde 1964 eine Camerloher Musikschule Musikschule e.V. von dem Komponisten und Pädagogen Fritz Rabl gegründet.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]