Plaffeien

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Plaffeien
Wappen von Plaffeien
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Freiburg (FR)
Bezirk: Sensew
BFS-Nr.: 2299i1f3f4
Postleitzahl: 1716
UN/LOCODE: CH PFN
Koordinaten: 588301 / 17673146.7416667.285555856Koordinaten: 46° 44′ 30″ N, 7° 17′ 8″ O; CH1903: 588301 / 176731
Höhe: 856 m ü. M.
Fläche: 59.41 km²
Einwohner: 1944 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 33 Einw. pro km²
Website: www.plaffeien.ch
Dorf Plaffeien

Dorf Plaffeien

Karte
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Plaffeien (französisch Planfayon, senslerdeutsch Plaffeye(n); Freiburger Patois Pyanfayon?/i) ist eine politische Gemeinde im Sensebezirk des Kantons Freiburg in der Schweiz. Plaffeien liegt im Senseoberland.

Geographie[Bearbeiten]

Blick von Plaffeien Richtung Schwarzseetal und Kaiseregg

Die flächenmässig drittgrösste Gemeinde im Kanton Freiburg befindet sich im Osten des Kantons und grenzt an den Kanton Bern. Das Dorf Plaffeien liegt westlich der Sense, dem Grenzfluss zwischen den Kantonen Freiburg und Bern, auf einer kleinen Hochebene umgeben von bewaldeten Hügeln. Der Dorfkern wird durch den Tütschbach in zwei Teile getrennt, wobei der westliche Teil politisch zur Gemeinde Oberschrot gehört. Das Gemeindegebiet reicht vom Dorf über verschiedene Hügel bis zum Dorf Schwarzsee und dem gleichnamigen Schwarzsee und den ersten Zweitausender-Bergen der Freiburger Voralpen, zum Beispiel die Kaiseregg.

In Plaffeien beginnt die Passstrasse via Sangernboden über den Gurnigel nach Kirchdorf, welche Freiburg mit dem Berner Oberland verbindet.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name stammt vom lateinischen planum faegum, was so viel wie ebener Buchenwald heisst. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1148. Von 1486 bis zum Einmarsch der Franzosen in die Schweiz im Jahr 1798 war Plaffeien eine Vogtei von Freiburg. 1848 mit der neuen Kantonsverfassung wurde Plaffeien in den damals neu geschaffen Sensebezirk eingegliedert. Am 31. Mai 1906 wurde fast das gesamte Dorf durch einen Brand zerstört, dem sogenannten Dorfbrand.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche von Plaffeien

Die nach dem Dorfbrand neu erbaute katholische Pfarrkirche wurde 1910 geweiht. Sie ist die grösste neuromanische Kirche des Kantons Freiburg. Die reichhaltigen Malereien wurden durch Oswald Pilloud (1873–1946) und Otto Haberer-Sinner (1866–1941) im Stil der Beuroner Kunstschule geschaffen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Daniela Schneuwly-Poffet: Schweizerische Kunstführer, Band 561: Die Pfarrkirche Plaffeien, Bern 1994, ISBN 3-85782-561-8

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Plaffeien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)