Planet Earth (Album)

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Planet Earth
Studioalbum von Prince
Veröffentlichung 2007
Label NPG Records, Columbia Records
Format CD
Genre R&B, Rock
Anzahl der Titel 10
Laufzeit 45 min

Besetzung

Produktion Prince
Chronologie
Ultimate
(2006)
Planet Earth Indigo Nights
(2008)

Planet Earth ist das 32. Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince. Es sorgte im Sommer 2007 für Schlagzeilen, als Prince das Album veröffentlichte, indem er es - ohne Erlaubnis des Labels Columbia Records - gratis in der britischen Sonntagszeitung The Mail on Sunday beilegen ließ.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Das Album erschien am 15. Juli 2007 in Großbritannien als CD-Beigabe zu der Sonntagszeitung The Mail on Sunday. Im gesamten Vereinigten Königreich wurde keine normale CD-Version veröffentlicht. Zudem erschien das Album im Rest der Welt erst eine Woche später, in Deutschland am 20. Juli und in Amerika erst am 24. Juli. Columbia Records reagierte verärgert und kündigte alle Verträge mit dem Künstler, die Großbritannien betrafen.[1] Als Zweitveröffentlichung in Großbritannien wurde die CD zusammen mit den Konzerttickets seiner 2007er Tour verkauft. Die Kette HMV verkaufte aus diesem Grund die Sonntagszeitung im normalen Sortiment.[2]

Auf dem Album sind zahlreiche Gastmusiker, Mitglieder und ehemalige Mitglieder von The New Power Generation vertreten. Insbesondere ist hier die Zusammenarbeit mit Gitarristin Wendy Melvoin und Keyboarderin Lisa Coleman, die schon auf Purple Rain mitwirkten, zu erwähnen. Des Weiteren ist der Saxophonist Maceo Parker auf dem Album zu hören.

Erfolg[Bearbeiten]

In den Charts war der Erfolg eher dezent, obwohl es von diversen Medien hoch gelobt wurde. In den US-Billboard-Charts erreichte das Album Platz #3 und verkaufte sich in der Startwoche 96.000 mal. Damit erreichte das Album gerade mal die Hälfte des Vorgängers 3121, das sich 2006 in der ersten Woche 183.000 mal verkaufte.[3] In Deutschland erreichte das Album Platz #7 der Albencharts und blieb sechs Wochen in den Charts.[4] Auch die Singleauskopplungen kamen zwar in die Top 100, eine hohe Platzierung erreichten sie allerdings nicht.

Das Lied Future Baby Mama kam in die amerikanischen Airplay-Charts und bekam einen Grammy Award für das beste Contemporary R&B-Lied.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Planet Earth – 5:51
  2. Guitar – 3:45
  3. Somewhere Here on Earth – 5:45
  4. The One U Wanna C – 4:29
  5. Future Baby Mama – 4:47
  6. Mr. Goodnight – 4:26
  7. All the Midnights in the World – 2:21
  8. Chelsea Rodgers – 5:41
  9. Lion of Judah – 4:10
  10. Resolution – 3:40

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Singleauskopplungen[Bearbeiten]

  • Guitar (9. Juli 2007)
  • Chelsea Rodgers (6. August 2007)
  • Future Baby Mama (Radioauskopplung)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bericht auf WDR.de
  2. Bericht im The Guardian
  3. Billboard Magazine
  4. Chartverfolgung auf Musicline.de