Plastikmüll in den Ozeanen

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Die fünf größten zirkulierenden Meeresdriftströme der Erde
Grober Plastikmüll am Ufer des Roten Meeres (nahe Safaga, Ägypten)
Plastikmüll am Strand der Dominikanischen Republik

Plastikmüll in den Ozeanen ist ein globales Umweltproblem. Plastikteile, Mikroplastik sowie deren Zersetzungsprodukte sammeln sich insbesondere in einigen Meeresdriftströmungswirbeln an und führen zu einer erheblichen Verdichtung in manchen Meeresregionen.

Dem Nordpazifikwirbel (englisch North Pacific Gyre) brachte dieses Phänomen den Beinamen Great Pacific Garbage Patch (dt. Großer Pazifikmüllfleck) ein; 1997 wurde es erstmals beschrieben.[1]

Mitte 2014 wurde gemeldet, dass Geologen an der Küste der Insel Hawaii Gebilde aus geschmolzenen Kunststoffen, Vulkangestein, Korallenfragmenten und Sandkörnern entdeckt hätten, die sie aufgrund ihrer Festigkeit als eine eigene Art Gestein bezeichneten, als Plastiglomerat;[2] Plastik-Einlagerungen in Gestein werden unter anderem auch beim so genannten Beachrock beobachtet.

In den Meeren treibender Plastikmüll wird durch Wellenbewegung und UV-Licht auf Dauer zerkleinert, wobei ein immer höherer Feinheitsgrad bis hin zur Pulverisierung erreicht werden kann. Bei einem hohen Feinheitsgrad wird das Plastikpulver von verschiedenen Meeresbewohnern sowie unter anderem auch von Plankton statt oder mit der Nahrung aufgenommen. Angefangen beim Plankton, steigen die Plastikpartikel, an denen giftige und krebsverursachende Chemikalien wie DDT und Polychlorierte Biphenyle anlagern,[3] in der Nahrungskette immer weiter auf. Auf diesem Weg gelangt der Plastikmüll mit den anlagernden Giftstoffen auch in die für den menschlichen Verzehr bestimmten Lebensmittel.

In den 1980er Jahren gingen Wissenschaftler noch davon aus, dass die Plastikteilchen nicht weiter umweltrelevant seien, da sie ähnlich wie treibende Tangpflanzen eine Besiedlung durch Algen und Kleinstlebewesen aufweisen.[4] Das wissenschaftliche Fachjournal Environmental Science & Technology berichtete von einer Untersuchung an vielen Stränden auf allen sechs Kontinenten, welche überall Mikroplastikteilchen nachwies; dazu gehören wohl auch Fasern aus Fleece- und anderen Kleidungsstücken aus synthetischen Materialien: Im Abwasser von Waschmaschinen wurden bis zu 1900 kleinste Kunststoffteilchen pro Waschgang gefunden.[5]

"Every little piece of plastic manufactured in the past 50 years that made it into the ocean is still out there somewhere."

„Jedes kleine Stück Kunststoff, das in den letzten 50 Jahren hergestellt wurde und ins Meer gelangte, ist dort immer noch irgendwo.“

Tony Andrady, Chemiker des amerikanischen Research Triangle Institute[6]

Bestandteile[Bearbeiten]

Der Meeres-Plastikmüll besteht aus ausgedienten Plastiktüten, Einwegrasierern, CD-Hüllen, Eimern, Kabeltrommeln, Zahnbürsten, Feuerzeugen und anderen Gegenständen: Die Kunststoffe werden durch Gezeiten und die Wirkung der Wellen teilweise in immer kleinere Stücke zerteilt.[3][7]

Im Lebensraum der Wattwürmer an der Nordsee macht beispielsweise der Kunststoff Polyvinylchlorid mehr als ein Viertel der Mikroplastikpartikel aus; dieser wird u. A. für Fensterrahmen, Rohre, Fußbodenbeläge, Kabelummantelungen, verschiedene Foliensorten und Kreditkarten verwendet.[8]

Einige Kunststoffe werden durch die Lichteinwirkung und Freisetzung der enthaltenen Weichmacher spröde und brechen auseinander; so entstehen unter anderem 3–5 mm große so genannte Pellets, die von Meerestieren mit Plankton verwechselt und aufgenommen werden. Noch kleinere Bruchstücke und freigesetzte Chemikalien werden auch von Planktonorganismen selbst aufgenommen und besiedelt.

Betroffene Gebiete, Ausdehnung, Dichte und Menge[Bearbeiten]

Curtis C. Ebbesmeyer mit Plastikstrandgut

In durch Meeresströmungen entstandenen Meereswirbeln sammelt sich Zivilisationsmüll. Bislang gibt es laut Informationen der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und Wissenschaftlern der Sea Education Association (SEA) keine präzise Schätzung der Größe der von Plastikmüll verseuchten Gebiete.[9][10]

Laut deutschem Umweltbundesamt befinden sich derzeit (2013) 100 bis 150 Millionen Tonnen Abfälle in den Meeren, 60 % davon aus Plastik. 70 % des Abfalls sinken auf den Meeresboden, 15 % schwimmen an der Wasseroberfläche und 15 % werden an die Strände gespült.[11] Auf Fotografien vom arktischen Tiefseeboden zwischen Spitzbergen und Grönland fanden sich hochgerechnet „83 Müllteile pro Fußballfeld“;[12] 2010 hatte sich dort in 2.500 Metern Tiefe nach zehn Jahren die Menge des abgesunkenen Plastikmülls verdoppelt.[13]

Nach Informationen des United Nations Environment Programme (UNEP) von 2005 schwimmen durchschnittlich bis zu 13.000 Plastikteilchen auf jedem Quadratkilometer Ozean.[14] Die NOAA weist jedoch darauf hin, dass UNEP zu dieser Angabe keine wissenschaftliche Quelle anführt.[15]

Eine Studie unter der Leitung des Spanish National Research Council (CSIC) hat basierend auf einer mehrmonatigen Expedition (2010-2011) und Probenentnahmen an über 300 Orten der Weltmeere berechnet, dass 88% der weltweiten Meeresoberflächen mit Mikroplastik verschmutzt sind.[16]

Laut einer Studie[17] kommt es beim Abbau von Polystyrol zur Freisetzung von Giftstoffen.

Mittelmeer[Bearbeiten]

Im Mittelmeer kommt Schätzungen zufolge auf zwei Plankton-Lebewesen ein Teil Mikroplastik bzw. es wurden bis zu 300.000 Teilchen pro Quadratkilometer gefunden.[18]

Nord- und Ostsee[Bearbeiten]

Ca. 20.000 Tonnen Müll, vor allem aus Schifffahrt und Fischerei, gelangen jährlich in die Nordsee. Entlang untersuchter Strandabschnitte der Wattenmeerküste Deutschlands und Hollands machten Plastik und Styropor über 75 Prozent des angespülten Abfalls aus.[19]; auf dem Grund der Nordsee sollen 2012 rund 600.000 Kubikmeter Plastikmüll liegen.[20]

An der Küste der Ostsee befinden sich an manchen Strandabschnitten bis zu sieben Abfallteile pro Meter[11], an den Küstenlinien des Nordostatlantiks (OSPAR-Region) fanden sich in den Jahren 2000 bis 2006 durchschnittlich 712 Müllteile pro 100 m.[19]

Rund um Großbritannien wurden durchschnittlich 12.000 bis maximal 150.000 Mikroplastik-Partikel pro Quadratkilometer gefunden.[18]

Nordpazifik[Bearbeiten]

Besonders bekannt für seine erhöhte Konzentration von Plastikteilen ist das Gebiet des Nordpazifikwirbels zwischen Nordamerika und Asien, das auch als Great Pacific Garbage Patch bezeichnet wird.

In englischsprachigen Medien wurde das von Plastikmüll betroffene Gebiet als doppelt so groß wie Texas oder doppelt so groß wie die Vereinigten Staaten beschrieben.[21][22][23] Deutsche Medien vergleichen es mit der Größe Mitteleuropas oder Westeuropas.[24][25][26] Eine Wissenschaftlerin der Oregon State University kommt zu dem Schluss, dass sich die höchsten bisher veröffentlichten Werte hochgerechnet zu einer geschlossenen Fläche addieren würden, die nur einem Prozent der Größe von Texas entspräche.[27]

Für den Great Pacific Ocean Garbage Patch werden eine Million Teilchen Kunststoff pro Quadratkilometer angenommen, also ein Teil pro Quadratmeter.[28] Anfang 2008 wurde berichtet, dass etwa 100 Millionen Tonnen Kunststoffmüll (mit steigender Tendenz) in dem Müllstrudel zirkulieren.[23] Die Plastikteile sind laut Informationen der NOAA bis zu 16 Jahre in dem Kreisel zu finden. Unter anderem von Charles Curtis Ebbesmeyer stammen verschiedene Strömungsmodelle zur Anlandung im Küstenbereich.[29]

Weitere Müllstrudel[Bearbeiten]

Der subtropische Wirbel des Nordpazifiks ist der größte der fünf großen Strömungskreise in den Ozeanen. Doch das Müllproblem hat bereits andere Gebiete erreicht. In der Sargassosee im Nordatlantik wurden ebenfalls hohe Konzentrationen von Plastikmüll nachgewiesen.

Im nördlichen Atlantik gibt es zwischen 22 und 38 Grad Nord eine große Menge Plastikmüll. Die maximale Dichte der Kunststoffteilchen beträgt 0,2 Teilchen pro Quadratmeter. Diese Menge ist mit dem Great Pacific Garbage Patch vergleichbar.[30]

Wirkung[Bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Akkumulation von Umweltgiften in Plastikpellets und Gefahr für die Lebensmittelsicherheit. 00:12, 9. Jan. 2011 (CET)

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Toter Albatros mit Plastik im Magen
Von Plastiknetzen strangulierter Basstölpel auf Helgoland inmitten brütender Artgenossen (rechts)
Plastikmüll an der Mündung des Mandovi River in den Indischen Ozean

Der Plastikmüll hat erhebliche Auswirkungen auf marine Ökosysteme: Dabei sind insbesondere größere Tiere durch mechanische Verletzungen gefährdet. So bleiben Seehunde mitunter in Getränkekästen stecken oder Fische und Delfine in aufgegebenen Fischernetzen.

„Von 136 maritimen Arten ist bekannt, dass sie sich regelmäßig in Müllteilen verstricken und strangulieren“

Umweltbundesamt (Deutschland)[31]

Albatrosse und Eissturmvögel verwechseln die Abfallstücke mit Futter und fressen sie. Sie fühlen sich satt, verhungern jedoch schließlich mit müllgefülltem Magen. Auch Wale und Delfine fressen den Abfall.[32] Charles Curtis Ebbesmeyer fand in einem verendeten Albatros-Jungtier an die 100 Plastikteile, mit denen es von den Elterntieren gefüttert worden war (National Geographic 10/2005).[33][34]

Plastikfragmente können (an ihrer Oberfläche) Giftstoffe anreichern.[35] Einige nehmen treibendes Rohöl aus natürlichen und menschlichen Quellen auf und erhalten so eine teerhaltige Oberfläche.[4]

Darüber hinaus provozieren schwimmende wie auch am Meeresgrund lagernde Plastikteile den Ansatz sessiler Tiere oder derer Larven, zum Beispiel Seepocken, Entenmuscheln, Hydrozoen und Pflanzen wie (Algen oder Tange) (vergleiche Riffball); so können sie Ausgangspunkte von künstlichen Biotopen werden. Durch die Meeresströmungen können auf diese Weise Organismen in fremde Ökosysteme eingeschleppt werden und dort unter Umständen einheimische Arten verdrängen.

Einige Algenarten binden Mikroplastik-Partikel an sich: Sie könnten sie von der Meeresoberfläche auch in tiefere Wasserschichten der Ozeane und damit in die dortigen Biosphären und Nahrungsmittelkreisläufe transportieren.[18]

Herkunft[Bearbeiten]

Plastikflaschen benötigen laut Umweltbundesamt 450 Jahre für die Zersetzung, ein Fischfang-Nylonnetz sogar 600 Jahre. Jährlich geraten ca. 25.000 Netze unkontrolliert in die Meere.[36]

Plastikmüll wird über die Flüsse ins Meer geschwemmt. Vielfach werden auch Mülldeponien und wilde Müllkippen im Ödland an Flüssen, Sümpfen oder Meeresküsten aufgeschüttet.[37][38]

Ladungsverluste dürften den kleinsten Teil ausmachen. Bekannt wurde der Fall des Frachters Hansa Carrier, der am 27. Mai 1990 über 60.000 Turnschuhe verlor. Auf derselben Route wie die Hansa Carrier verlor das Frachtschiff Tokio Express auf dem Weg von Hongkong nach Washington 29.000 bunte Spielzeugtiere (gelbe Plastik-Enten),[39][40] die als Friendly Floatees bekannt wurden. Seitdem werden etwa alle drei Jahre Teile dieser verlorenen Ladung in Alaska angespült. Demnach bewegt sich der Müll mit elf Zentimetern pro Sekunde (entspricht 0,4 km/h) in einem riesigen Kreis.[41]

Eine weitere große Quelle von Müll im Nordpazifik war der Tsunami infolge des Tōhoku-Erdbebens im Jahr 2011, der große Mengen von Gegenständen aller Art ins Meer spülte, die seitdem im Nordpazifik umhertreiben. Die Größe des dadurch entstandenen „Müllteppichs“ wird mit einer Fläche größer als die Bundesrepublik Deutschland angegeben.[42]

Gegenmaßnahmen[Bearbeiten]

Plastikmüll durch Schiffe in die Ozeane einzubringen ist bereits 1988 mit dem Internationalen Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (MARPOL) im Annex V verboten worden. Die Schiffsführung kommerzieller Schiffe ist verpflichtet, in einem so genannten Mülltagebuch über den gesamten an Bord anfallenden Müll Buch zu führen. Die Abgabe an Land ist mittels Quittung nachzuweisen. Verstöße gegen diese Bestimmungen können empfindliche Bußgelder nach sich ziehen. In Deutschland können gemäß Verordnung über Zuwiderhandlungen gegen das Internationale Übereinkommen von 1973 zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe und gegen das Protokoll von 1978 zu diesem Übereinkommen (MARPOL-Zuwiderhandlungsverordnung) Bußgelder von bis zu 50.000 € verhängt werden.

Die kostenfreie Entladung des Mülls muss in allen Häfen möglich sein und der Müll an Land fachgerecht entsorgt werden. Die kleine NGO Green-Ocean begann 2006 mit einem Pilotprojekt im Hafen von Livorno: Man kaufte Fischern aufgefischten Plastikmüll ab.[43] Das soll beweisen, dass es durchaus möglich ist, kostengünstig und effektiv Plastikmüll aus dem Meer zu entfernen. Bei anderen Projekten werden Fischer dazu motiviert, Plastikmüll einzusammeln und in Häfen abzugeben. Gerade die Fischer sollten ein Interesse daran haben, dass ihre Produkte gesund bleiben.[44]

Die Entsorgung von Hausmüll über die Flüsse ins Meer zu verbieten, ist ein weiteres wesentliches Anliegen.[45] Angestrebt wird auch, leichter biologisch abbaubare Kunststoffe und umweltverträglichere Polymere, Additive und Füllstoffe zu verwenden. Wissenschaftler der University of Southern Mississippi haben einige Polymere für den Zerfall im Meerwasser optimiert.[33]

Diverse Projekte und Forscher widmen sich der Sammlung des kleinteiligen Plastiks in den Meeren.[44]

Das Projekt The Ocean Cleanup wurde im Oktober 2012 von dem 19-jährigen niederländischen Studenten Boyan Slat bei der Veranstaltung TEDx Delft[46] an der TU Delft vorgestellt, als Möglichkeit, Millionen Tonnen Plastikabfall aus den Meeren zu sammeln und zu recyceln. Die Technologie befindet sich in der Erprobungsphase und basiert auf dem Einsatz mehrerer Manta-Rochen-förmiger Plattformen, die mit rohrförmigen, auf der Meeresoberfläche treibenden Pontons verbunden sind. Die Technik macht sich die natürliche Meeresströmung zu Nutze sowie die Tatsache, dass ein Teil des zu sammelnden Plastiks auf der Meeresoberfläche treibt. Dies habe den Vorteil, dass Plankton und andere Meeresbewohner nicht gefangen würden.[47] Für die Reinigung veranschlagt er etwa fünf Jahre pro großem ozeanischen Wirbel. Im Juni 2014 wurde durch die von Slat gegründete Ocean Cleanup Foundation eine Machbarkeitsstudie des Reinigungsvorgangs vorgestellt. Insbesondere wurde die Akkumulation des Plastikmülls in den Auffangapparaturen sowie die effiziente Entfernung des Mülls durch die Plattformen untersucht. Hierfür wurden Anlagen in kleinem Maßstab verwendet sowie umfangreiche Computersimulationen durchgeführt. Die Studie bestätigt die grundsätzliche Machbarkeit des Konzepts.[48][49] Öffentlich vorgebrachte Kritikpunkte aus wissenschaftlichen Kreisen konnten gemäß Slat durch die Studie entkräftet werden.[50] Im Sommer 2014 wurde durch eine Crowdfunding-Kampagne die Summe von 2,15 Mio. USD aufgebracht, um eine Pilotanlage zu realisieren.[51]

Das Projekt Fishing for Litter der KIMO zielt darauf ab, die Nord- und Ostsee von Plastikmüll säubern[52]; beim „International Coastal Cleanup Day“ am 25. September jedes Jahres treffen sich weltweit mehrere Hunderttausend Freiwillige, um Küsten, Gewässer und Flussufer von Müll zu säubern. 2010 beteiligte sich in Deutschland erstmals auch der Naturschutzbund Deutschland (NABU) im Rahmen seines Projekts „Meere ohne Plastik“.

Rezeption[Bearbeiten]

  • Addicted to plastic (Film)
  • Der Plastikstrand von Hawaii - Wo der Müll der Welt an Land geht (Radio-Reportage[53])
  • Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt (Ausstellung[54], Projekt[55])
  • Plastic Planet (Buch, Film)
  • Trashed (Dokumentation[56])

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Callum Roberts: Der Mensch und das Meer: Warum der größte Lebensraum der Erde in Gefahr ist (Originaltitel: Ocean of Life, übersetzt von Sebastian Vogel) DVA, Stuttgart 2013, S. 218f, ISBN 978-3-421-04496-9
  • Charles Moore (mit Cassandra Phillips): Plastic Ocean: How a Sea Captain's Chance Discovery Launched a Determined Quest to Save the Oceans, Avery, New York 2011, ISBN 978-1-58333-501-7

Weblinks[Bearbeiten]

Dokumentationen[Bearbeiten]

Organisationen[Bearbeiten]

Zeitungen und Zeitschriften[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Haffner: Eine Ahnung von Apokalypse, NZZ Folio 07/09
  2. Daniel Lingenhöhl: spektrum.de: Ein neues Gestein namens Plastiglomerat. Spektrum der Wissenschaft, 13. Juni 2014. Aus: Angus Chen: sciencemag.org: Rocks Made of Plastic Found on Hawaiian Beach, 4. Juni 2014 (15. Juni 2014)
  3. a b Samiha Shafy: Umwelt: Das Müll-Karussell. In: Spiegel Online, 2. Februar 2008.
  4. a b Virgin plastic granules on some beaches of Eastern Canada and Bermuda, Murray R. Gregory, 13. Februar 1983, Marine Environmental Research, Band 10, Heft 2, 1983, S. 73–92, doi:10.1016/0141-1136(83)90011-9
  5. SECURVITAL - Das Magazin, 4/012, S.5: Textilien - Fleece im Meer (24. November 2012)
  6. The world's rubbish dump: a tip that stretches from Hawaii to Japan
  7. orange-press.com: Plastic Planet - Die dunkle Seite der Kunststoffe, Layout zum Buch (PDF; 4,1 MB)
  8. Die Welt, 7. Dezember 2013, Annett Stein: welt.de: Plastikmüll vergiftet Schlüsselspezies der Nordsee (12. Dezember 2012)
  9. NOAA: Info: Patch, Marine Debris Program Abgerufen am 27. Februar 2012.
  10. Plastic rubbish blights Atlantic Ocean, BBC News, 24. Februar 2010
  11. a b Deutschlandfunk, Umwelt und Verbraucher, 11. April 2013, Anja Nehls: deutschlandfunk.de: Müllhalde Meer (12. Dezember 2013)
  12. Deutschlandfunk, Wissenschaft im Brennpunkt, 7. April 2013, Anja Krieger: deutschlandfunk.de: Die Entmüllung der Meere (12. Dezember 2013)
  13. Scinexx: scinexx.de: Immer mehr Plastikmüll in der arktischen Tiefsee von: Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, 22. Oktober 2012
  14. Marine Litter – An analytical overview (PDF; 9,0 MB) Umweltprogramm der Vereinten Nationen, 2005
  15. NOAA Marine Debris Program - FAQs Abgerufen am 27. Februar 2012.
  16. 88% der Meeresoberflächen von Plastikteilchen verschmutzt, Die Denker, 2. Juli 2014
  17. Katsuhiko Saido et al.: New contamination derived from marine debris plastics (PDF; 683 kB), 238th ACS National Meeting, 2009
  18. a b c Jochen Steiner: deutschlandfunk.de: Mikroplastik bedroht Lebewesen im Meer. Deutschlandfunk, 2. Juli 2014 (7. Juli 2014)
  19. a b Naturschutzbund Deutschland: nabu.de: Plastik in Nord- und Ostsee (14. Dezember 2013)
  20. Die Welt, 7. Dezember 2013, Annett Stein: welt.de: Plastikmüll vergiftet Schlüsselspezies der Nordsee (12. Dezember 2012)
  21. Worse Than Climate Change, WGBH, 8. November 2011
  22. Brian Handwerk: Giant Ocean-Trash Vortex Attracts Explorers, National Geographic News, 31. Juli 2009
  23. a b Kathy Marks, Daniel Howden: The world’s rubbish dump: a tip that stretches from Hawaii to Japan, The Independent, 5. Februar 2008
  24. Rüdiger Schacht: Das alte Meer und der Müll, FAZ, 24. Januar 2011
  25. Pia Heinemann: Riesiges Feld aus Plastikmüll im Atlantik entdeckt, Welt online, 25. Februar 2010
  26. Samiha Shafy: Das Müll-Karussell, Spiegel Online, 2. Februar 2008
  27. Größe des pazifischen Müllstrudels übertrieben?, scinexx, 6. Januar 2011
  28. Florian Rötzer: Gigantische Plastikmüllhalde im Meer, in: Telepolis vom 28. August 2009
  29. Wirbel im Pazifik: Plastikmüll fährt Karussell, Spiegel Online, 15. Januar 2007
  30. Victoria Gill: Plastic rubbish blights Atlantic Ocean, BBC News, 24. Februar 2010
  31. Badische Zeitung, 5. November 2013, Daniela Weingärtner, dpa: badische-zeitung.de: Brüssel sagt dem Plastikmüll den Kampf an (12. Dezember 2013)
  32. Pottwal aus dem Mittelmeer verendet an Plastikmüll, 9. März 2013
  33. a b Plastikmüll vergiftet die Weltmeere , Gesellschaft zur Rettung der Delphine, 12. Januar 2011
  34. http://www.plastic-sea.com/?file=projekt_beschreibung&language=german (Version vom 24. Dezember 2008 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  35. nach Richard Thompson
  36. taz.de: Kosmetik löst das Problem nicht. Taz, 3. Juli 2014 (7. Juli 2014)
  37. Constantin Vogt, Carmen Schnaidt: Leben vom Müll, Müllsammler in Cebu-City, pdf-Datei online abrufbar
  38. Eva Krafczyk, dpa: Müllkippe vergiftet Slum
  39. Dietmar Bartz: Unterwegs - Bade-Entchens letztes Ufer, NZZ Folio 04/02. Abgerufen am 6. August 2010
  40. Gigantischer Wirbel transportiert Plastikmüll durch den Atlantik, Access to sustainable knowledge, 15. Januar 2007. Abgerufen am 6. August 2010
  41. [1], ASK Access to sustainable Knowledge abgerufen am 20130728
  42. Tsunami-Schrott aus Japan treibt im Pazifik, tagesschau.de, 1. November 2011. Abgerufen am 7. April 2012
  43. [2], 11. November 2008. Abgerufen am 30. April 2012
  44. a b  Christian Rauch: Auf großer Fahrt zum Plastikmüll. In: brand eins. Jahrgang 15, Heft 7, Hamburg Juli 2013, ISSN 1438-9339, S. 54–58.
  45. Lutz Reidt: Plastik statt Fisch im Bauch, Deutschlandradio Kultur, 2. März 2008
  46. TEDxDelft - Never grow up | TEDx | TED.com
  47. How the oceans can clean themselves: Boyan Slat at TEDxDelft - YouTube
  48. The Concept: The Ocean Cleanup. Abgerufen am 2014 (englisch).
  49. The Ocean Cleanup Feasibility Study. Abgerufen am 29. September 2014 (englisch).
  50. Responding to critics: The Ocean Cleanup. Abgerufen am 29. September 2014 (englisch).
  51. The Ocean Cleanup. Abgerufen am 29. September 2014 (englisch).
  52. Deutschlandradio Kultur, Interview, 10. April 2013, Gabi Wuttke mit Kim Detloff: deutschlandradiokultur.de: Für ein Meer ohne Müll (12. Dezember 2013)
  53. Deutschlandradio Kultur, Weltzeit, 7. Juli 2011, Anja Krieger: dradio.de (25. Juli 2013)
  54. http://www.museum-gestaltung.ch/de/ausstellungen/ausstellungen-2012/endstation-meer/ (25. Juli 2013)
  55. http://www.plasticgarbageproject.org/de/ (25. Juli 2013)
  56. Dokumentarfilm Trashed