Play It Again Sam (Label)

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Play It Again Sam
Aktive Jahre 1983 -
Gründer Kenny Gates, Michel Lambot
Sitz Anderlecht (Brüssel)
Website pias.com/de
Labelcode LC 7800 / LC 07800
Sublabel Back Bone Records, Genuine, Groove Kissing, J.R. Records, LD Records, Noise Traxx, PIAS America, PIAS Benelux, PIAS Cabaret, PIAS France, PIAS Germany, PIAS Holland, PIAS Japan, PIAS Spain, PIAS UK, PIAS/Wall Of Sound, Play It Again Sam Records, Play It Again Sam Records USA, Pop Records, Scarface, V2 Records[1], Who's That Beat?
Vertrieb Rough Trade

[PIAS] Recordings ist eine belgische Plattenfirma, die international operiert. [PIAS] Germany hat seinen Sitz in Hamburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name PIAS steht für „Play it Again Sam“[2], ein Zitat aus dem Film Casablanca. Das Label wurde 1983 in Brüssel von Kenny Gates und Michel Lambot gegründet.

Play It Again Sam war in den frühen Achtzigern Teil einer Welle von einflussreichen Labels, wie Factory, Mute, Rough Trade und 4AD. Play It Again Sam wurde zunächst eine der treibenden Kräfte hinter der Entstehung der Electronic Body Music und Industrial Musik mit Künstlern wie Front 242, Meat Beat Manifesto und Young Gods bekannt. Später erweitere das Label seinen musikalischen Horizont mit Bands wie The Sound, Soulwax, Sigur Rós and Mogwai.

Im Jahr 2000 zog das Label seinen Hauptsitz von Brüssel nach London und wurde umbenannt in [PIAS] Recordings. [PIAS] Recordings beteiligte sich in Großbritannien an Labels wie Fat Cat (wurde Schwester-Label) und veröffentlicht die ersten beiden Alben von der isländischen Band Sigur Rós, welche die meistverkaufte Band in der Label-Geschichte wurde. Die schottische Band Mogwai unterzeichnet [PIAS] Recordings UK im Jahr 2001 und 4 Alben veröffentlicht auf dem Etikett.

Abgesehen von den beiden Londoner Labels, hat [PIAS] Recordings lokale Artists and Repertoire Niederlassungen in Frankreich, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Spanien und den Vereinigten Staaten. Die größten, nationalen Künstlern wie Miossec und The Chase in Frankreich, Gisbert zu Knyphausen in Deutschland, Gabriel Rios und Daan in Belgien, Waschbär und Anneke van Giersbergen in den Niederlanden und Ojos de Brujo aus Spanien.

Bei den Unruhen im Vereinigten Königreich 2011 brannte die PIAS Lagerhalle komplett nieder.[3]

Im Februar 2013 verkaufte Universal Music das Label COOP an PIAS. [4]

Seit dem 30. Jubiläum von PIAS gibt es in den operierenden Ländern sogenannte PIAS Nites. Am 13. Dezember 2012 in Berlin mit I am Kloot, Gisbert zu Knyphausen, Lisa Hannigan, Andy Burrows, Ghostpoet, Nicolas Sturm.

Künstler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.musicweek.com/news/read/pias-buyout-of-co-op-cleared-by-ec-regulators/054100
  2. Play it again Sam, englisch, aufgerufen am 24. April 2010
  3. PIAS - London Riots erreichen die Musikindustrie
  4. Universal Music verkauft Coop an PIAS