Pleizenhausen
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Simmern | |
| Höhe: | 365 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,04 km² | |
| Einwohner: | 278 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 69 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55469 | |
| Vorwahl: | 06761 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 118 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Brühlstraße 2 55469 Simmern/Hunsrück |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Matthias Hübel | |
Pleizenhausen ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie ist Teil der Verbandsgemeinde Simmern.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Wohngemeinde mit dörflichem Charakter liegt unmittelbar westlich des Talknotens Simmerbach- und Wahlbachtal und rund 1 km östlich der Straße Simmern-Koblenz. Die Vereinigung des Simmer-, Benzweiler- und Wahlbaches erfolgt an der nahe gelegenen Weißmühle. Der nordöstlich gelegene Geiersberg ist als markanter Höhenzug zwischen den Tälern des Simmerbaches und des Benzweiler-Baches in einer Schummerungskarte deutlich erkennbar.
[Bearbeiten] Geschichte
Pleizenhausen wurde erstmals urkundlich in einem Güterverzeichnis des St. Simeonstifts zu Trier im Jahre 1098 erwähnt. Doch ist anzunehmen, dass sich auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung schon viel früher menschliche Siedlungen befanden, denn im Südwesten des Ortes stößt man auf den Äckern heute noch auf Reste einer ehemaligen römischen Villa rustica. Auch trat bei Straßenbauarbeiten eine schon lange vermutete Römerstraße zu Tage.
1251 hatte König Wilhelm von Holland ein Heerlager zu Pleizenhausen, von wo er nach Boppard weiter zog. In der Folgezeit wechselte die herrschaftliche Zugehörigkeit von Pleizenhausen häufig. 1263 verkaufte der Ritter Eberhard von Sütersten den Pleizenhausener Brühl an das Zisterzienserkloster Kumbd. Die Grafen von Sponheim teilten sich mit den Herren von Stein-Kallenfels die 24 Lehen zu gleichen Teilen. Jedem stand die Hälfte der Gerichtsfälle, Bußen und Frevel zu.
Im Jahre 1400 belehnte der Pfalzgraf Rupprecht Dietmar von Reifenberg mit dem Zehnten von Pleizenhausen. Im Jahr 1500 gab es 20 Hofstätten, die in die Gerichtsbarkeiten Kurpfalz, Sponheim Kastellaun sowie die der Stein-Kallenfelser und der Schmidtburger aufgeteilt waren.
Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1814 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise wieder französisch besetzt, ist der Ort seit 1947 Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.
Seit 1673 gab es eine Schule in Pleizenhausen, zu deren Einzugsbereich auch die Dörfer Altweidelbach, Bergenhausen und Rayerschied gehörte. 1738 schieden die Altweidelbacher wegen des weiten Schulweges aus dem Verbund aus. 1971 wurde an dieser Schule letztmalig unterrichtet.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde zwischen den Ortschaften Bergenhausen und Pleizenhausen ein Lager des Reichsarbeitsdienstes errichtet, welches 1945 durch Bomben völlig zerstört wurde. Im zweiten Weltkrieg gerieten während eines Luftkampfes drei landwirtschaftliche Anwesen im Ortskern durch Leuchtspurgeschosse in Brand.
[Bearbeiten] Bauwerke
- Katholische Wendelinuskapelle aus dem Jahr 1771
- Evangelische Kirche aus dem Jahr 1794
[Bearbeiten] Weblinks
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