Pleurodese

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Als Pleurodese wird ein operativer Eingriff bezeichnet, bei dem das Lungenfell (Pleura visceralis) mit dem Brustfell (Pleura parietalis) verbunden wird.

Diese Operation wird durchgeführt, um dem erneuten Auftreten eines Pneumothorax oder eines Pleuraergusses zuvorzukommen - eine Luft- bzw. Flüssigkeitsansammlung kann dadurch verhindert werden.

Durchführung[Bearbeiten]

Eine Möglichkeit die beiden Pleurablätter zu verbinden, ist die Verklebung. Durch Einbringen von Talkum in die Pleurahöhle wird dabei künstlich eine Entzündung hervorgerufen, die den Zwischenraum verschließt und somit eine Ansammlung von Flüssigkeit verhindert. Weitere Möglichkeiten der Verklebung sind Medikamente wie z.B. Tetracyclin oder Bleomycin. Weiterhin kann durch Teilentfernung der Pleurablätter eine Verklebung erreicht werden (partielle Pleurektomie). Dies wird insbesondere bei wiederholten Luftansammlungen (rezidivierendem Pneumothorax) durchgeführt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Gesundheitshinweis Dieser Artikel bietet einen allgemeinen Überblick zu einem Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!