Ploërdut

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Ploërdut (Pleurdud)
Wappen von Ploërdut
Ploërdut (Frankreich)
Ploërdut
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Guémené-sur-Scorff
Gemeindeverband Communauté de communes du pays du Roi Morvan.
Koordinaten 48° 5′ N, 3° 17′ W48.088611111111-3.2872222222222212Koordinaten: 48° 5′ N, 3° 17′ W
Höhe 114–285 m
Fläche 75,83 km²
Einwohner 1.216 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 16 Einw./km²
Postleitzahl 56160
INSEE-Code

Ploërdut (bretonisch: Pleurdud) ist eine französische Gemeinde mit 1216 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kommunalverband Pays du Roi Morvan.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Ploërdut liegt im Nordwesten des Départements Morbihan an der Grenze zum Département Côtes-d’Armor und gehört zum Pays du Roi Morvan.[2]

Nachbargemeinden sind die im Département Côtes-d’Armor gelegene Gemeinde Mellionnec im Norden, Langoëlan im Nordosten und Osten, Locmalo und Guémené-sur-Scorff im Südosten, Lignol im Süden, Saint-Caradec-Trégomel im Südwesten sowie Le Croisty, Saint-Tugdual und Plouray im Westen.

Der Ort selber liegt abseits von wichtigen Durchgangsstraßen. Zwei Kilometer nördlich von Ploërdut verläuft die D1 von Plouray nach Guémené-sur-Scorff quer durch die Gemeinde. Die wichtige überregionale Straßenverbindung N125 führt rund zwanzig Kilometer nördlich der Gemeinde vorbei.

Die bedeutendsten Gewässer sind die Flüsse Aër und Scorff sowie die Bäche Le Cosquer, Le Gohello, Kerfandol, Toul Fallo, Pont de Saint-Martin, und Kerustang. Teilweise bilden diese auch gleichzeitig die Gemeindegrenze. Auf Gemeindegebiet gibt es zudem noch mehrere Teiche. Auf dem Gemeindeareal gibt es zahlreiche große Waldstücke. Die vier Grösßten sind Bois de Lochrist, Bois de Kerservant, Bois de Quénépozen und Bois du Launay.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 2.260 2.074 1.842 1.575 1.359 1.312 1.239

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Bro Gwened (frz. Vannetais) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Bro Bourlet (frz. Pays Pourlet) und teilt dessen Geschichte. Ploërdut war von 1793 bis zu dessen Auflösung 1801 Hauptort des Kantons Ploërdut. Seither gehört die Gemeinde zum Kanton Guémené-sur-Scorff.[3]

Sehenswürdigkeiten[4][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Pierre aus dem 11.-14. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Yvon (auch Saint-Guy) in Locuon aus dem 16. Jahrhundert; restauriert im 19. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame in Crénenan aus dem 17. und 18. Jahrhundert
  • Kapelle de la Trinité mit Kreuz in Lochrist aus dem 11. Jahrhundert, umgebaut im 15. Jahrhundert; mehrfach restauriert
  • Kapelle Saint-Michel aus dem 17. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame-de-la-Fosse in Locuon aus dem 17. Jahrhundert
  • Kalvarienberg auf dem Friedhof von Locuon aus dem 17. Jahrhundert
  • Herrenhäuser von Kerservant (15. Jahrhundert) , Kerfandol (15. Jahrhundert) und Porh Maner (17. Jahrhundert)
  • Schloss Kerservant aus dem Jahr 1890
  • Schloss Launay aus dem 18. Jahrhundert
  • Schloss Palévart (auch Pallevar) aus dem 16. Jahrhundert; restauriert im 19. Jahrhundert
  • alte Mühlen in La Lande (19. Jahrhundert) und Barach (1491)
  • mehrere Hügelgräber
  • Römerstraße von Carhaix nach Vannes

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CC du pays du Roi Morvan (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays du Roi Morvan
  3. Ploërdut auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  4. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ploërdut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien