Pobłocie Małe

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Pobłocie Małe
Pobłocie Małe führt kein Wappen
Pobłocie Małe (Polen)
Pobłocie Małe
Pobłocie Małe
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Landkreis: Kołobrzeg
Gmina: Gościno
Geographische Lage: 54° 3′ N, 15° 44′ O54.05027777777815.728611111111Koordinaten: 54° 3′ 1″ N, 15° 43′ 43″ O
Einwohner: 229 (31. Dezember 2010[1])
Telefonvorwahl: (+48) 94
Kfz-Kennzeichen: ZKL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów

Pobłocie Małe (deutsch Klein Poblot) ist ein Dorf in der Stadt- und Landgemeinde Gościno (Groß Jestin) im Powiat Kołobrzeski (Kreis Kolberg) der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Das Dorf liegt in Hinterpommern, etwa 17 Kilometer südöstlich von Kołobrzeg (Kolberg) und 104 Kilometer nordöstlich der regionalen Metropole Stettin (Szczecin).

Geschichte[Bearbeiten]

Das Rittergut und Dorf Klein Poblot war ursprünglich ein altes Lehen der uradligen hinterpommerschen Familie Damitz. Durch eine Erbschaft kam Klein Poblot in den Besitz der Familie Blankenburg. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde Klein Poblot von dem Kommerzienrat Philipp von Braunschweig aufgekauft. Um 1867 gab es in dem Dorf einschließlich des herrschaftlichen Gutshauses und des Schulhauses insgesamt zwölf Wohngebäude, und das Dorf zählte 148 Einwohner in 29 Familien. Darunter befanden sich zwei bäuerliche Grundeigentümer.[2][3] 2010 lebten 229 Menschen in Pobłocie Małe.[1]

Vor 1945 gehörte das Dorf Klein Poblot zum Landkreis Kolberg-Körlin im Regierungsbezirk Köslin der Provinz Pommern. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Region im Mai 1945 von der Roten Armee besetzt und anschließend zusammen mit ganz Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt.

Kirchspiel[Bearbeiten]

Die evangelische Kirchengemeinde von Klein Poblot war zu Groß Jestin in der Kolberger Synode eingepfarrt.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Website der Gmina Gościno, Liczba stałych mieszkańców Gminy Gościno, abgerufen am 30. November 2011
  2. Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen. Teil III, Band 1, Anklam 1867, S. 408-409.
  3. Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 589, Nr. 90.