Pocket-Park

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Pocket-Park in Seattle

Ein Pocket-Park (deutsch sinngemäß: Westentaschen-Park, auch Taschenpark) ist eine kleine, gärtnerisch gestaltete Fläche, die zuvor als „toter“ Winkel vornehmlich in Städten ungenutzt oder brach liegen blieb. Der Wert städtischen Raumes wird zunehmend erkannt und – oft durch Graswurzelbewegungen – in bewohnbare Plätze umgewandelt. Möglich sind hierbei sowohl die Anlage einfacher Beete als auch künstlerisch und landschaftsarchitektonisch ambitionierte Lösungen. Gartengestalter sowie bildende Künstler stellen ihre Arbeit oft kostenlos zur Verfügung. Der erhöhte Reiz des Wohnumfeldes kommt nicht nur den direkten Anwohnern zugute; auch wird durch gestaltete und gepflegte Stadträume städtischer Verwahrlosung, Vandalismus und Abnutzung/Verwohnen vorgebeugt.

In letzter Zeit werden kleinere Grünflächen auch bewusst zur Gestaltung und Auflockerung von Neubauarealen, z. B. aus Konversionsflächen ehemaliger Industriebrachen, Bahnflächen usw. eingesetzt. Sie dienen der eingeplanten Wohn- und Büroumfeldverbesserung und stellen nicht selten einen vermarktungsrelevanten Zusatznutzen für die Grundstücksentwickler und Bauträger dar. Beispiele hierfür sind die Taschenparks im Bürostandort Phoenix-West (Dortmund) und die etwas größeren Verbindungsparks zwischen Rebstockpark, Europagarten und Gallusviertel des im Aufbau befindlichen Europaviertels (West) in Frankfurt am Main.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pocket parks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien