Podlechy (Korsze)

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Podlechy
Wappen von ????
Podlechy (Polen)
Podlechy
Podlechy
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Landkreis: Kętrzyn
Gmina: Korsze
Geographische Lage: 54° 10′ N, 21° 8′ O54.15916666666721.136111111111Koordinaten: 54° 9′ 33″ N, 21° 8′ 10″ O
Einwohner:
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Danzig
Kaliningrad

Podlechy (deutsch Podlechen) ist ein Stadtteil von Korsze in Polen in der Wojewodschaft Ermland-Masuren. Das Dorf liegt im Norden Polens im historischen Ostpreußen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf wurde mit Genehmigung vom Hochmeister des Deutschen Ordens Ludolf König von Wattzau am 23. Juni 1342 angelegt. Die zum Dorf gehörende Fläche umfasste fünf Hufe. 1785 gab es 18 Wohngebäude, 1817 waren es 19 in welchen 161 Menschen lebten. Ein Brand im Juli 1908 vernichtete das Dorf größtenteils. Im Mai 1939 lebten aber bereits wieder 275 Menschen in Podlechen. Anfang Januar 1945 wurde die Gegend und damit auch das Dorf von der Roten Armee eingenommen. Als Folge des Zweiten Weltkrieges wurde Podlechen als Podlech Teil Polens. 1970 lebten 362 Menschen in Podlechy.[1] Im Jahr 1973 war das Dorf Sitz eines Schulzenamtes (sołectwo) zu welchem die Dörfer Olsztynka und Krzemity gehörten.[2] Heute ist das Dorf Teil der Stadt Korsze.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch Podlechy verläuft die Wojewodschaftsstraße 590 (droga wojewódzka 590) welche im Süden nach etwa zwölf Kilometern durch Reszel führt und im Norden durch Korsze und schließlich nördlich von Barciany in die Wojewodschaftsstraße 591 mündet.

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Tadeusz Swat: Dzieje Wsi. In: Aniela Bałanda u. a.: Kętrzyn. Z dziejów miasta i okolic. Pojezierze, Olsztyn 1978, S. 216–217 (Seria monografii miast Warmii i Mazur).

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Swat 1978, S. 216–217
  2. Kętrzyn: z dziejów miasta i okolic, Olsztyn 1978, S. 300