Poggioreale (Neapel)

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Wappen von Poggioreale
Poggioreale
Stadtteil von Neapel
Lage von Poggioreale in Neapel
Koordinaten 40° 52′ 7″ N, 14° 18′ 5″ O40.86861114.301389Koordinaten: 40° 52′ 7″ N, 14° 18′ 5″ O
Fläche 4,45 km²
Einwohner 29.243 (2009)
Bevölkerungsdichte 6571 Einwohner/km²
Postleitzahl 80142
Munizipalità Munizipalità IV

Poggioreale ist der 16. von den 30 Stadtteilen (Quartieri) der süditalienischen Hafenstadt Neapel.[1] Er gehört zur östlichen Peripherie Neapels.

Der Stadtteil Poggioreale bildet zusammen mit den Stadtteilen San Lorenzo, Vicaria und Zona Industriale eine Verwaltungseinheit, die Municipalità IV von Neapel.

Geographie und Demographie[Bearbeiten]

Poggioreale beginnt östlich vom historischen Zentrum Neapels, ist 4,45 Quadratkilometer groß und hatte im Jahr 2009 (zusammen mit dem kaum bewohnten Stadtteil Zona Industriale gerechnet) 29.243 Einwohner.[2] Im Süden des Stadtteils liegt der Hauptbahnhof, er gehört aber bereits zur Zona Industriale. Die Straße Via Nuova Poggioreale durchläuft den ganzen Stadtteil (wobei sie allerdings einige verschiedene Namen annimmt).

Nennenswerte Orte und Gebäude[Bearbeiten]

Centro Direzionale[Bearbeiten]

Das Centro Direzionale ist das größte Büro- und Geschäftszentrum Neapels. Unter den zahlreichen Hochhäusern sind aber auch einige Wohnhäuser. Es wurde in den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts nach Plänen des Japaners Kenzō Tange erbaut.

Gefängnis Poggioreale[Bearbeiten]

Neben dem Centro Penitenziario di Secondigliano ist das Gefängnis von Poggioreale das zweite große Gefängnis Neapels. Es wurde zwischen 1905 und 1914 erbaut und ist - auf Grund der Tatsache, dass hier berühmte Mafiabosse wie Raffaele Cutolo gefangen gehalten wurden - eines der berühmtesten italienischen Gefängnisse überhaupt.

Friedhof[Bearbeiten]

In Poggioreale liegt der größte und bekannteste Friedhof Neapels, der Cimitero di Poggioreale. Unter vielen anderen Berühmtheiten sind hier Enrico Caruso und Totò begraben.

Sonstige[Bearbeiten]

Zu erwähnen sind auch noch die beiden Kirchen Chiesa di Santa Maria del Pianto und Chiesa Madre di Poggioreale.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Comune di Napoli: Atlante Statistico dell' Area Napoletano (italienisch), S. 34
  2. Comune di Napoli: Bollettino di Statistica - 2009 (italienisch), S. 64