Point-Alpha-Preis

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Mahnmal an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze bei Point Alpha: „Den Opfern der deutschen Teilung. Den Mutigen der friedlichen Revolution von 1989. Den Erbauern der Wiedervereinigung.“

Der Point-Alpha-Preis wird für Verdienste um die Einheit Deutschlands und Europas in Frieden und Freiheit verliehen. Er wird in nicht fest terminierten Abständen vom Kuratorium Deutsche Einheit e.V. (KDE) vergeben und ist mit einem Preisgeld von 25.000 € dotiert. Der Preis ist nach dem ehemaligen US-Beobachtungsstützpunkt und heutigem Mahnmal Point Alpha an der hessischen innerdeutschen Grenze benannt.

Kuratorium Deutsche Einheit[Bearbeiten]

Der Kuratorium Deutsche Einheit e.V. wurde am 17. Juni 2003 gegründet. Er versteht sich als Verein engagierter Bürger, die sich für die Völkerverständigung einsetzen und zur Förderung und Festigung des freiheitlichen und demokratischen Staatswesens in Deutschland beitragen wollen. Das zentrale Anliegen des Vereins ist die Vergabe des Point-Alpha-Preises. Neben der Preisverleihung unterstützt der gemeinnützige Verein wissenschaftliche Projekte, Publikationen und Veranstaltungen. Dem Kuratorium gehören 15 Persönlichkeiten aus ganz Deutschland an, darunter die Politikerin Christine Lieberknecht, der Chef des Fördervereins Point Alpha, Berthold Dücker, sowie der evangelische Bischof Martin Hein und der katholische Bischof Joachim Wanke.

Preisträger[Bearbeiten]

  • 2011: Der Preis wurde am 18. Juni 2011 an den ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Felipe González verliehen. Damit werden seine Verdienste um die Einheit Deutschlands und Europas gewürdigt.[3]
  • 2013: Lech Wałęsa
  • 2014: Miklós Németh am 15.Juni 2014

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. MDR: Point-Alpha-Preis an DDR-Bürgerbewegung.
  2. Helmut Schmidt erhält Point-Alpha-Preis 2010 Frankfurter Rundschau
  3. Website des MDR: Point-Alpha-Preis 2011 geht an Felipe Gonzalez, abgerufen am 29. April 2011