Point Danger Light

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Point Danger Light
Point Danger lighthouse.jpg
Ort: Point Danger, Queensland, Australien
Geographische Lage: 28° 9′ 54,1″ S, 153° 33′ 2,6″ O-28.165027777778153.55072222222Koordinaten: 28° 9′ 54,1″ S, 153° 33′ 2,6″ O
Feuerträgerhöhe: 20
Feuerhöhe: 44.5
Point Danger Light (Queensland)
Point Danger Light
Kennung: Fl.(2)W. 10s
Bauzeit: 1971[1]
Internationale Ordnungsnummer: Admiralität: K2845
NGA: 111-5868
ARLHS: AUS-132

Point Danger Light, das auch als Captain Cook Memorial Light bekannt ist, ist ein in Betrieb stehender Leuchtturm ungefähr 120 km von Brisbane entfernt auf Point Danger, einer Landzunge zwischen Coolangatta, Queensland und Tweed Heads, New South Wales, die die Grenze zwischen diesen beiden Bundesstaaten Australiens bildet. Es wird behauptet, dass dies der erste Leuchtturm auf der Welt war, an dem mit Laserstrahlen experimentiert wurde, um eine Befeuerung zu erzeugen.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Point Danger Light war der dritte einer Gruppe von sieben aus Stahlbeton errichteten Leuchttürmen, die zwischen 1964 und 1979 in Queensland erbaut wurden; in der Reihenfolge der Erbauung waren dies Cape Capricorn Light, New Caloundra Light, Point Danger Light, New Burnett Heads Light, Fitzroy Island Light, Point Cartwright Light und Archer Point Light.[3] Das Bauwerk wurde 1971 erbaut.[1] Das Bauwerk erinnert auch an die Zweihundertjahrfeier der ersten Südseereise von James Cook und insbesondere dessen Fahrt entlang der Ostküste Australiens im Jahr 1770.[4] In Betrieb genommen wurde der Leuchtturm am 18. April 1971.[5]

Die ursprüngliche Lichtquelle war ein experimentelles, auf Laser basierendes Licht;[5] Point Danger Light war unter den ersten, vielleicht sogar der erste Leuchtturm, der Laserlicht einsetzt. Das Experiment brachte jedoch nicht den gewünschten Erfolg,[2] sodass die Lichtquelle 1975 durch eine gewöhnliche elektrisch betriebene Lampe ersetzt wurde.[5]

Leuchtsignal[Bearbeiten]

Die Kennung des Leuchtturmes zeigt zwei Blitze mit einer Wiederholrate von zehn Sekunden (Fl.(2)W. 10s), die aus 170° bis 330°[6] sichtbar ist und eine Tragweite von elf Seemeilen haben.[7] Die Lichtquelle ist eine elektrische Lampe, die von einer Batterie gespeist wird und durch Erhaltungsladung aus dem Stromnetz ihre Netzspannung erhält.[2][5]

Bauwerk[Bearbeiten]

Der Leuchtturm besteht aus vier Säulen aus Stahlbeton, die in die vier Haupthimmelsrichtungen weisen; zwischen ihnen ist eine Bronzeskulptur aufgehängt. Neben dem Leuchtturm befindet sich ein einstöckiges Gebäude der Marine Rescue NSW, die Point Danger Station.[8] Der Turm hat eine Höhe von rund 20 m.[9]

Der Leuchtturm wird von NSW Maritime betrieben.[10] Das Gelände des Leuchtturms kann betreten werden, jedoch ist der Zutritt zum Turm für die Öffentlichkeit gesperrt.[11]

Verwendete Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Rowlett: Lighthouses of Australia: Queensland’s East Coast. und Lighthouse Lights – NSW Maritime. In: maritime.nsw.gov.au. Archiviert vom Original am 20. September 2012. Abgerufen am 20. September 2012.; bei Garry Searle: List of Lighthouses - Queensland. In: Lighthouses of Australia. SeaSide Lights, abgerufen am 20. September 2012 (englisch). findet sich 1970.
  2. a b c The Point Danger Lighthouse (Englisch) In: Lighthouses of Queensland. Lighthouses of Australia Inc. 6. August 2003. Abgerufen am 5. Februar 2011.
  3. Caloundra Lighthouses (englisch) In: Queensland Heritage Register. Department of Environment and Heritage Protection. Abgerufen am 10. Juli 2011.
  4. Lighthouse Lights – NSW Maritime. In: maritime.nsw.gov.au. Archiviert vom Original am 20. September 2012. Abgerufen am 20. September 2012.
  5. a b c d Grant and Tracey Maizels: Grant and Tracey’s Lighthouse Pages – NSW – Point Danger Light – Plaque. In: maizels.nu. 1998b. Abgerufen am 20. September 2012.
  6. List of Lights, Pub. 111, The West Coasts of North and South America (Excluding Continental U.S.A. and Hawaii), Australia, Tasmania, New Zealand, and the Islands of the North and South Pacific Oceans. (PDF), United States National Geospatial-Intelligence Agency, 2009.
  7. List of Lights, Pub. 111, The West Coasts of North and South America (Excluding Continental U.S.A. and Hawaii), Australia, Tasmania, New Zealand, and the Islands of the North and South Pacific Oceans. (PDF), United States National Geospatial-Intelligence Agency, 2009., Lighthouse Lights – NSW Maritime. In: maritime.nsw.gov.au. Archiviert vom Original am 20. September 2012. Abgerufen am 20. September 2012. gibt zehn Seemeilen an, The Point Danger Lighthouse (Englisch) In: Lighthouses of Queensland. Lighthouses of Australia Inc. 6. August 2003. Abgerufen am 5. Februar 2011. undGrant and Tracey Maizels: Grant and Tracey’s Lighthouse Pages – N.S.W./Queensland border – Point Danger. In: maizels.nu. 1998. Abgerufen am 20. September 2012. nennen unter Berufung auf eine von der AMSA angebrachte Tafel 18 Seemeilen. Diese Tafel ist in Grant and Tracey Maizels: Grant and Tracey’s Lighthouse Pages – NSW – Point Danger Light – Plaque. In: maizels.nu. 1998b. Abgerufen am 20. September 2012. wiedergegeben.
  8. Rowlett: Lighthouses of Australia: Queensland’s East Coast.
  9. Garry Searle: List of Lighthouses - Queensland. In: Lighthouses of Australia. SeaSide Lights, abgerufen am 20. September 2012 (englisch). gibt 67 Fuß an; Rowlett: Lighthouses of Australia: Queensland’s East Coast. nennt 66 Fuß.
  10. Rowlett: Lighthouses of Australia: Queensland’s East Coast. und The Point Danger Lighthouse (Englisch) In: Lighthouses of Queensland. Lighthouses of Australia Inc. 6. August 2003. Abgerufen am 5. Februar 2011. geben die staatliche Australian Maritime Safety Authority als Betreiber an. Allerdings stammen die letztgenannten Veröffentlichungen aus dem Jahr 2003 und Lighthouse Lights – NSW Maritime. In: maritime.nsw.gov.au. Archiviert vom Original am 20. September 2012. Abgerufen am 20. September 2012. gibt an, dass einige Leuchttürme 2004 übertragen wurden.
  11. Rowlett: Lighthouses of Australia: Queensland’s East Coast.