Poison (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Poison
Live 2006
Live 2006
Allgemeine Informationen
Genre(s) Glam Metal
Gründung 1983
Website www.poisonweb.com
Gründungsmitglieder
Bret Michaels
Matt Smith (bis 1985)
Bobby Dall (seit 1984)
Rikki Rockett
Aktuelle Besetzung
Bret Michaels
Rikki Rockett
Bass, Keyboard, Hintergrundgesang
Bobby Dall (seit 1984)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
C.C. DeVille (1985–1991, seit 1996)
Ehemalige Mitglieder
Leadgitarre, Keyboard, Hintergrundgesang
Richie Kotzen (1992–1993)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
Blues Saraceno (1993–1996)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
Matt Smith (1984–1985)
Synthesizer, Hintergrundgesang
Jonathan Combs (1984)
Bass, Hintergrundgesang
Patrick Bircher (1984)
Bass, Hintergrundgesang
Brian Bircher (1984)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
James „Weezy“ Peters (1983–1984)
Bass, Hintergrundgesang
Timothy „Tim“ Grace (1983–1984)

Poison sind eine US-amerikanische Glam-Metal-Band aus Harrisburg, Pennsylvania. Die Band feierte ihre größten Erfolge Ende der 1980er Jahre und zu Beginn der 1990er Jahre. Mit über 15 Millionen verkauften Alben alleine in den USA zählen Poison zu den erfolgreichsten Rockbands ihrer Zeit. Der abwertende Begriff „Poser Metal“ wurde oftmals auf die Band angewendet und teilweise durch sie definiert; in der Metal-Szene wurde sie vehement abgelehnt, die Kritik an ihr mischte sich oft mit homophoben Äußerungen[1].

Geschichte[Bearbeiten]

Die frühen Jahre: 1983–1986[Bearbeiten]

Poison werden 1983 in Harrisburg, Pennsylvania unter dem Namen Paris gegründet. Die Band besteht zu Beginn aus Sänger Bret Michaels (bürgerlicher Name Bret Michael Sychak), Schlagzeuger Rikki Rockett (bürgerlicher Name Richard Ream), Bassist Bobby Dall (bürgerlicher Name Kuy Kendall) und dem Gitarristen Matt Smith. Ein erstes Demo enthält die Tracks Rocks Like a Rocker, Razor’s Edge und Steal Away.

Im März 1984 wird Kim Fowley, der u. a. schon den Runaways bei ihrer Karriere unter die Arme gegriffen hat, auf die Band aufmerksam und überredet sie, nach Los Angeles überzusiedeln um ihr Debütalbum aufzunehmen. Aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen Fowley und der Band zerfallen die Pläne schnell wieder.

Aber erst einmal in L.A. sesshaft, beginnt die mittlerweile in Poison umbenannte Band sich einen Namen zu machen. Eyeliner, Puder, Lippenstift und jede Menge Haarspray werden zum Image der Band. Ihre Songs sind simpel gehalten und eingängig und so schafft es die Band, bei der Plattenfirma Atlantic das Interesse zu wecken. Das Label finanziert der Band ein Demo, das die Songs No. 1 Bad Boy, Want Some, Need Some und Blame It on You enthält, nimmt Poison aber nicht unter Vertrag.

Mit der neuen Managerin Vicky Hamilton (die spätere Managerin von Guns N’ Roses) begann die Band erneut die Suche nach einem Vertrag. Als die Freundin von Gitarrist Matt Smith ihr erstes Kind erwartet, steigt dieser aus und zieht nach Harrisburg zurück. Bei Auditions für den Posten des Gitarristen spielt u. a. Slash vor, der wenig später mit Guns N’ Roses Weltruhm erlangen sollte. Zwischen den beiden Gruppen entwickelte sich zu Beginn ihrer Karrieren eine Feindschaft, die sie bei gemeinsamen Auftritten und über die Medien fortführte. Poison nehmen schließlich den ehemaligen Screaming Mimis-Gitarristen C.C. DeVille als neues Mitglied in die Band auf. DeVille bringt gleich einen Song seiner ehemaligen Band mit, der später noch eine große Rolle für Poison spielen wird: Talk Dirty to Me.

Die Erfolge: 1986–1991[Bearbeiten]

Nach DeVilles Einstieg geht alles Schlag auf Schlag. Die Band nimmt mit einem vergleichsweise mageren Budget von $23.000 ihr Debütalbum Look What the Cat Dragged In zusammen mit dem Produzenten Rik Browde in 12 Tagen auf und veröffentlicht es im Jahr 1986. Ausgiebige Tourneen im Vorprogramm von Quiet Riot, Loudness und Cheap Trick, die positiven Reaktionen auf das Video zur Single Talk Dirty to Me sowie der exklusive Support Slot der Amerikatour von Ratt katapultieren das Album schließlich bis auf Platz 3 der Billboard Charts.

Anfang 1987 wird das Album bereits vergoldet, wenig später mit Platin ausgezeichnet. Am Ende verkauft sich die Platte über 3 Millionen Mal und besitzt mit I Won’t Forget You und I Want Action zwei weitere Hitsingles. Nachdem Kiss-Sänger Paul Stanley bei einem Auftritt in Dallas, Texas auf der Bühne erscheint, um den Kiss-Klassiker Rock ’N’ Roll All Nite zu singen, kommen schnell Gerüchte auf, dass Stanley die nächste Platte der Band produzieren soll.

Schlussendlich sitzt Tom Werman für den Nachfolger Open Up and Say… Ahh! an den Reglern und eine Studioversion des Kiss-Covers erscheint Ende 1987 auf dem Soundtrack des Films Less Than Zero. Das Nachfolgealbum schafft den Sprung auf Platz 2 der nationalen Charts und beinhaltet mit der Ballade Every Rose Has Its Thorn sogar einen Nummer-1-Hit. Nach einer Support-Tour für David Lee Roth ziehen Poison auf ihrer ersten Headlining-Tour mit Lita Ford und Britny Fox als Vorbands durch die Lande. Drei weitere Hitsingles folgen mit Nothing but a Good Time, Your Mama Don’t Dance und Fallen Angel.

PNC Bank Arts Center, Holmdel (NJ), 2006

Ihr Europadebüt geben Poison im Sommer 1990 bei einigen unangekündigten Clubshows in England, bevor sie im August in Donington beim legendären Monsters of Rock-Festival auftreten. Das ebenfalls 1990 erscheinende Album Flesh & Blood zeigt eine deutlich gereifte Band, die auch erstmals mit dem Make Up um einiges sparsamer umgeht und ihr Glam Image weitgehend ablegt. Das Album erreicht erneut Platz 2 der Charts und enthält mit Unskinny Bop und Something to Believe In zwei Top-Ten-Singles. Letzteren schreibt Sänger Bret Michaels nach dem Tod eines Freundes.

Die Band wird auf Tour von Bands wie Warrant, Don Dokken, Slaughter, Alice in Chains, den Bulletboys und Trixter begleitet. Bei einer Show in Reno im Mai erscheinen Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page und Whitesnake-Sänger David Coverdale auf der Bühne um mit der Band eine Jam Session abzuhalten.

Auf dem Weg nach unten: 1991–1999[Bearbeiten]

Mitte 1991 berichtet die Presse, dass DeVille und Dall Drogen-Entziehungskuren absolvieren, mehrere Shows werden abgesagt und Auflösungsgerüchte kursieren. Die internen Spannungen spitzen sich zu, als DeVille als einziger der Band zu einem Festivalauftritt nach Island fliegt, den die anderen drei abgesagt haben.

Im November 1991 erscheint das Live-Album Swallow This Live, das gleichzeitig auch den Ausstieg von C.C. DeVille markiert. Nach einem peinlichen Auftritt der Band bei den MTV Music Awards kommt es hinter der Bühne zu Handgreiflichkeiten zwischen DeVille und Michaels. Dass sich Bassist Bobby Dall den Finger in einer Autotür bricht, macht die Situation für die Band nicht unbedingt besser.

Poison verpflichten den Gitarren-Virtuosen Richie Kotzen als Ersatz und beginnen mit den Aufnahmen zum nächsten Album, das den Arbeitstitel Resurrection trägt, schließlich aber als Native Tongue erscheint. Als Studiogäste sind auf dem Album die Bläsersektion von Tower of Power, Sheila E. und Timothy B. Schmit zu hören. Das Album erreicht zwar einen respektablen 16. Platz in den Billboard Charts, kann aber nicht an die früheren Erfolge anknüpfen. Kotzen wird relativ schnell wieder vor die Tür gesetzt, nachdem Schlagzeuger Rikki Rockett herausfindet, dass er sich hinter seinem Rücken mit seiner Freundin trifft. Kotzen ersetzt 1999 Paul Gilbert bei Mr. Big.

Für Ritchie Kotzen kommt Blues Saraceno zu Poison. Die Band absolviert eine Südamerikatour mit ihm, bevor sie seinen Einstieg bekannt gibt. Am 24. Mai 1994 verletzt sich Michaels bei einem Autounfall. Im selben Jahr wird seine Liaison mit der Baywatch-Schauspielerin Pamela Anderson bekannt, mit der er im November des gleichen Jahres ein Restaurant in Los Angeles eröffnet. Michaels Beziehung zu Anderson sorgt auch noch für Gesprächsstoff in der Boulevardpresse, als diese schon längst mit Mötley-Crüe-Schlagzeuger Tommy Lee liiert ist und ein pornografisches Homevideo von Anderson und Lee im Internet auftaucht.

Anfang 1997 veröffentlicht Capitol Records die Best-Of-Kompilation Greatest Hits 1986-1996, das mit Lay Your Body Down und Sexual Thing auch zwei Songs des auf Halde liegenden Studioalbums Crack a Smile enthält. Obwohl Saraceno auf den beiden neuen Songs als Gitarrist zu hören ist, gibt die Band überraschend den Wiedereinstieg von C. C. DeVille bekannt.

Die Band tourt wieder: 1999–2004[Bearbeiten]

PNC Bank Arts Center, Holmdel (NJ), 2006

1999 erst nimmt die Band wieder Liveaktivitäten auf und begibt sich auf eine US-Festivaltour mit Ratt, Great White und den L. A. Guns. Das Greatest-Hits-Album hat inzwischen Mehrfach-Platin erreicht und die Band erhält einen Award für über eine Million Radioeinsätze ihres Songs Every Rose Has Its Thorn.

Im Jahr 2000 erscheint mit Power to the People über das bandeigene Cyanide Music Label ein Album mit neuen Songs und Livemitschnitten der 1999er-Tour. Ebenfalls veröffentlicht die Band ihr ebenfalls mit Livesongs angereichertes Crack a Smile Werk. Im gleichen Jahr erscheint weiters ein Poison-Tribute-Album mit dem Titel Show Me Your Hits.

Im Sommer 2000 ist die Band erneut in den Arenen Amerikas unterwegs, dieses Mal mit Cinderella, Dokken und Slaughter. Auch im Jahr 2001 ist die Band auf Tour. Mit dem Glam Slam Metal Jam Package geht es zusammen mit Quiet Riot, Warrant und Enuff Z’Nuff durch die Staaten. Bei einigen Daten sind darüber hinaus die Bulletboys, Vince Neil und Great White mit dabei. Eine weitere Tour mit Styx und Survivor sollte folgen, doch Poison müssen nach wenigen Konzerten passen, nachdem sich Bassist Bobby Dall an der Wirbelsäule verletzt.

Das einzige neue musikalische Lebenszeichen in dieser Zeit ist eine neue Single namens Rockstar, die über die Webseite der Band bezogen werden kann. 2002 erscheint dann schließlich ein neues Studioalbum der Band, das den Titel Hollyweird trägt. Die Zuschauerzahlen bei den Konzerten mit Cinderella, Winger und Faster Pussycat sind einmal mehr hervorragend, mit ca. 13'000 Besuchern in Wisconsin und gar 15'000 Zuschauern in Milwaukee. Bei einem Konzert im PNC Bank Arts Center in Holmdel in New Jersey kommen alle Mitglieder von Drowning Pool auf die Bühne, um mit der Band den Kiss-Song Rock ’N’ Roll All Night zu jammen.

Allerdings scheint sich nur ein Bruchteil der Besucher für das neue Album der Band zu interessieren, denn die Verkäufe bleiben weit hinter jenen der alten Scheiben zurück. Da die Konzerte immer gut besucht sind, verwundert es wenig, dass die Band auch im darauf folgenden Sommer auf Tour geht. Support erhalten sie dabei von Skid Row und Vince Neil. Im gleichen Jahr erscheint eine Balladen-Kompilation namens Best of Ballads and Blues, für die die Band die beiden Songs Something to Believe In und Stand neu einspielt.

Einen herben Rückschlag müssen Poison einstecken, als in Clarkson, Michigan am 31. August 2003 einer ihrer Trucks in Brand gerät, in dem neben den Bühnenaufbauten auch das Soundsystem und einige Instrumente verladen waren. Die Tour wird jedoch nicht unterbrochen. Im Sommer 2004 unterstützen Poison Kiss auf ihrer US-Tour.

Poison heute[Bearbeiten]

Bret Michaels mit Poison beim Moondance Jam, 2008

Obwohl die Verkaufszahlen ihrer aktuellen Alben nicht mehr an die alten Zeiten anknüpfen können, sind ihre Konzerte in Amerika im Vergleich zu anderen Bands dieser Ära überdurchschnittlich gut besucht. Poison besitzen immer noch eine große und loyale Fanbasis. In Europa hingegen hatte die Band niemals den richtig großen Erfolg, wie ihn z. B. Metallica oder Guns N’ Roses hatten. Die Band war deshalb seit etlichen Jahren nicht mehr hier auf Tour.

Randprojekte[Bearbeiten]

Neben der musikalischen Tätigkeit spielte Frontmann Bret Michaels in einer Dokusoap des Musiksenders MTV mit. Als Nachfolgeprojekt des erfolgreichen Formats Flavor of Love in welcher sich Public-Enemy-Mitglied Flavor Flav aus 20 Frauen eine Partnerin suchen sollte, wurde das Schwesterformat Rock of Love kreiert, in welchem Bret Michaels sich ebenfalls aus 20 von MTV gecasteten Frauen eine aussuchen sollte, bzw. diese sich durch diverse Wettbewerbe wie Schlammcatchen etc. als ideale Lebensgefährtin für Michaels qualifizieren sollte.

Erfolge[Bearbeiten]

Ihr Debütalbum Look What the Cat Dragged In erreicht Platz 3 der Charts und verkauft sich über 3 Millionen Mal. Talk Dirty to Me wird die erste Top-Ten-Single der Band und erreicht Platz 9. Das zweite Album Open Up and Say… Ahh! kann den Erfolg des Debüts toppen, erreicht Platz 2 der Charts und verkauft sich alleine in den USA über 5 Millionen Mal. Mit der Ballade Every Rose Has Its Thorn landet die Band einen Nummer-1-Hit. Eine weitere Top-Ten-Single aus dem Album ist Nothing but a Good Time, die es bis auf Platz 6 der amerikanischen Singlecharts schafft. Your Mama Don’t Dance schafft es bis auf Platz 10. Das dritte Album Flesh & Blood verkauft sich in den USA über 4 Millionen Mal, erreicht Dreifach-Platin in Kanada sowie Platin in Chile und Australien. Die beiden Top-Ten-Singles Unskinny Bop und Something to Believe In reihen sich in die Liste der Erfolge ein.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Look What the Cat Dragged In
  US 3
Open Up and Say… Ahh!
  US 2
  UK 23
  NZ 1
  CH 30
  SE 37
Flesh & Blood
  US 2
  UK 3
  NZ 4
  DE 31
  AT 17
  CH 11
  NO 11
  SE 17
Swallow This Live
  US 51
  UK 52
Native Tongue
  US 16
  UK 20
  DE 60
  AT 39
  CH 24
  SE 39
Crack a Smile… And More
  US 131
Power to the People
  US 166
Hollyweird
  US 103

Studioalben[Bearbeiten]

Livealben und Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1991: Swallow This Live (Live)
  • 1997: Greatest Hits 1986-1996 (Kompilation)
  • 2001: Rock Champions (Kompilation)
  • 2003: Best of Ballads & Blues (Kompilation)
  • 2006: Best of – 20 Years of Rock (Kompilation)
  • 2008: Live Raw and Uncut (Live)

Singles und EPs[Bearbeiten]

  • 1986: Your Mama Don’t Dance
  • 1986: I Won’t Forget You
  • 1987: Talk Dirty to Me
  • 1987: I Want Action
  • 1987: Cry Tough
  • 1988: Nothing But a Good Time
  • 1988: Fallen Angel
  • 1988: Every Rose Has Its Thorn
  • 1989: Your Mama Don’t Dance
  • 1990: Unskinny Bop
  • 1990: Something to Believe In
  • 1991: Life Goes On
  • 1991: So Tell Me Why?
  • 1991: Ride the Wind
  • 1993: Until You Suffer Some (Fire & Ice)
  • 1993: Stand
  • 2000: Shut Up, Make Love
  • 2001: Rockstar

Videos und DVDs[Bearbeiten]

  • 1989: Sight for Sore Ears (VHS)
  • 2001: Greatest Video Hits (DVD)
  • 2001: Live in Concert (DVD)
  • 2002: Seven Days Live (DVD)
  • 2003: Unauthorized / Rock Legends (DVD)
  • 2005: Video Hits (DVD)

Tributealben[Bearbeiten]

  • 2000: Show Me Your Hits

Literatur[Bearbeiten]

  • Irwin Stambler: The Encyclopedia of Pop, Rock and Soul. 3. überarbeitete Auflage. St. Martin’s Press, New York City 1989, ISBN 0-312-02573-4, S. 528–530

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. “As you know there is an US glam fag band called POISON, what do you think of them?”
    - “I haven’t heard them yet (luckily!), but our bass player told me that he saw a video with them and he got sick for two weeks after it. When I first saw their lp cover, I thought: ‘Oh, nice US chicks, I would like to fuck one of them.....’ But then I learned that it were boys. (At least they pretended to be male.......) (Maybe they are ‘crossovers’) If they should become as fameous as (or should I say ‘notorius’?) as MOTLEY CRAP or PISSED SISTER, we’ll probably have to change our name. Maybe to POISONED, ’cause we don’t want to be mixed up with all that homo shit.” Poison. infernal massacre. In: Jon Kristiansen: Slayer. N° 1 à 5. Rosières en Haye: Camion Blanc 2009, S. 363.