Politische Geographie

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Die Politische Geographie (auch: Politische Geografie) untersucht mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden das Ausmaß und die Prozesse der symbolischen Koppelung von Raumeinheiten und Ethnizität/Kultur/Religion.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Theorieentwicklung

Es gibt zwei aktuelle theoretische Entwicklungen (vor allem im anglo-amerikanischen Sprachraum), die sich nicht ausschließen.[1]

  1. Dies ist auf der einen Seite das Konzept Geography matters , bei dem es um Sensibilität für die regionalen Unterschiede des Politischen geht. Dieser handlungsorientierte Ansatz sucht Erklärungen für Raumunterschiede und Raumkonflike und findet diese in der räumlichen Spezifik des politischen Handelns. Dies wird auch umschrieben mit "the power of Place".
  2. Der zweite Ansatz der Critical Geopolitics zeigt Sensibilität für die politische Instrumentalisierbarkeit des Regionalen.

Diese konstruktivistische Sichtweise versucht sich in der „Entzauberung“ der einseitig konstruierten Weltbilder. Hiermit ist die Enttarnung der strategischen Bedeutung von geopolitischen Regionalisierungen gemeint. (z. B. der Orient aus Sicht der USA und Europa, siehe Ostforschung)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Reuber, P. (2000)

[Bearbeiten] Literatur

  • Agnew, John, Katharyne Mitchell und Gerard Toal (Geróid Ó Tuathail) (Hrsg.): A Companion to Political Geographie. Oxford: Blackwell, 2005 (2. Auflage).
  • Reuber, Paul; Wolkersdorfer, Günter (Hrsg.): Politische Geographie - Handlungsorientierte Ansätze und Critical Geopolitics. Heidelberg: Spektrum, 2002.
  • Reuber, P. (2000): Die Politische Geographie als handlungsorientierte und konstruktivistische Teildisziplin — angloamerikanische Theoriekonzepte und aktuelle Forschungsfelder. In: Geographische Zeitschrift. Bd.88/2000

[Bearbeiten] Weblinks

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