Politische Psychologie

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Politische Psychologie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft zur Erforschung der Zusammenhänge von Macht, Machtausübung und Herrschaft und menschlicher Subjektivität - der Motivation von Einzelpersonen, Gruppen (auch Völkern) und Institutionen zu Ausübung von Macht und Herrschaft.

Der Begriff wurde 1860 von Adolf Bastian[1] eingeführt. Seit 1993 widmet sich die Zeitschrift für politische Psychologie dieser Fragestellung. Zwei der wichtigsten Vertreter der moderneren Politischen Psychologie im 20. Jahrhundert waren Klaus Horn aus Frankfurt am Main und Peter Brückner aus Hannover.

Beispielfragestellungen sind die Entstehung des Rassismus, Determinanten des Wahlverhaltens, subjektive Determinanten von Kriegen, die Rolle von Führungspersonen oder die Gefühlserbschaften des Nationalsozialismus.

Die Politische Psychologie wird vereinzelt abgegrenzt von Psychopolitik, die sich mit der Anwendung der Psychologie in der Politik bzw. aus der Sicht derselben beschäftigt.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. A. Bastian: Der Mensch in der Geschichte. Zur Begründung einer psychologischen Weltanschauung. Verlag von Otto Wigand, Leipzig 1860.