Politische Verfolgung
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Politische Verfolgung definiert als Verfolgung wegen einer politischen Überzeugung ist einer der Gründe, die als Voraussetzung für die Anerkennung als Flüchtling im Sinne der Genfer Konventionen anerkannt sind. Ebenso gilt sie für Amnesty International als Kriterium für die Unterstützung von Häftlingen. Opfer von politischer Verfolgung sind oftmals Dissidenten.
Dabei ist politische Verfolgung in diesem Sinne schwer zu definieren, da der Unterschied zwischen dem Ausdruck politischer Überzeugung und in einem bestimmten System kriminalisierten Handlungen oft schwer zu ziehen ist.
Allerdings gibt es auch rassistische Verfolgung, "ethnische Säuberung" und Völkermord als extreme Ausformungen politischer Verfolgung.
Politische Verfolgung kann in einzelnen Fällen vorkommen oder auch Teil eines umfassenden Systems der Verfolgung Andersdenkender sein. Ist dies der Fall, durch Zwang, angedrohte oder ausgeübte Gewalt, seitens des Staates oder paramilitärischer nichtamtlicher Organisationen, nennt man sie politische Unterdrückung. Subtilere Formen politischer Verfolgung (Repressalien) können schwarze Listen, sein oder ideologisch motivierte Hysterien und Verfolgungen, wie z. B. der McCarthyismus in den USA.

