Polizeifunk ruft

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Seriendaten
Deutscher Titel Polizeifunk ruft
Originaltitel Polizeifunk ruft
Produktionsland Deutschland,
Japan und Frankreich (nur 2. Staffel)
Originalsprache Deutsch
Produktionsjahr(e) 1966–1970
Länge 25 Minuten
Episoden 52 in 4 Staffeln
Genre Krimiserie
Produktion Gyula Trebitsch
Musik Heinz Funk (1. und 4. Staffel),
Manfred Hübler (2. Staffel),
Gérard Calvi (franz. Folgen),
Isao Tomita (jap. Folgen)
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
5. Dezember 1966
Besetzung

Die 39-teilige Krimiserie Hafenpolizei wurde mit der Reihe Polizeifunk ruft fortgesetzt. Im Mittelpunkt der Handlung steht Walter Hartmann (Karl-Heinz Heß), der sich im Laufe der 52 Folgen vom motorisierten Streifenpolizisten (als sogenannte „weiße Maus“) zum Kriminalbeamten hocharbeitet und mit den verschiedensten Fällen in der Hansestadt Hamburg konfrontiert wird. Sein Lehrmeister ist der ältere Kommissar Koldehoff (Josef Dahmen), der die Kriminalpolizei des Bezirks leitet. Gemeinsam mit ihm und seinen Kollegen von der Kripo Schlüter (Eckart Dux) bzw. Bollmann (Günter Lüdke) und dem Reviervorsteher Kröger (Karl Heinz Kreienbaum) löst Hartmann jeden noch so schweren Fall. In der 4. Staffel wird Kommissar Koldehoff versetzt, er wird Leiter des Raubdezernats. Kommissar Castorp (Heinz-Gerhard Lück) wird sein Nachfolger.

In der 2. Staffel darf Hartmann an zwei polizeilichen Austauschprogrammen teilnehmen und so löst er mit seinen ausländischen Kollegen fünf Fälle in Frankreich und zwei Fälle sogar in Japan.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wissenswertes

Die Serie hatte vier Staffeln à 13 Folgen. Die ersten 13 Folgen wurden noch in schwarz-weiß gedreht. Als dann ab der zweiten Staffel auch im Ausland gedreht wurde, stellte man auf die damals noch sehr teure Farbproduktion um.

[Bearbeiten] Gastrollen

In Gastrollen waren unter anderem Vivi Bach, Uwe Friedrichsen, Evelyn Hamann, Jan Hendriks, Walter Jokisch, Harald Juhnke, Klaus Löwitsch, Otto Lüthje, Evelyn Meyka, Erna Raupach-Petersen, Rolf Schimpf, Dietmar Schönherr, Ellen Schwiers, Gisela Uhlen, Günther Ungeheuer und Judy Winter zu sehen.

[Bearbeiten] Produktionsteam

Der österreichische Regisseur Hermann Leitner inszenierte alle 52 Folgen. Die sieben Folgen, die im Ausland gedreht wurden, überwachte er in der Produktion, ihm zur Seite wurden jeweils ein französischer Regisseur (Paul Paviot) und ein japanischer Regisseur (Toshihiro Jijima) gestellt. Als Drehbuchautoren fungierten Gustav Kampendonk, Günter Dönges, René Wheeler, Mamoru Sasaki, Bruno Hampel und Inge Dorsky. Produzent war Gyula Trebitsch mit seiner Studio Hamburg-Produktion.

[Bearbeiten] Nachfolgeserie

Die Charaktere Hartmann, Schlüter und Castorp wurden in die ebenfalls 52-teilige Serie Hamburg Transit übernommen, die von 1970−1974 ebenfalls von Studio Hamburg produziert wurde, sie tauchten allerdings nicht mehr in allen Folgen auf.

[Bearbeiten] Sonstiges

Die beiden Darsteller Günter Lüdke und Karl-Heinz Kreienbaum gehörten auch zum Ensemble des Hamburger Ohnsorg-Theaters.

[Bearbeiten] Weblinks

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