Polnisch-Ukrainischer Konflikt in Wolhynien und Ostgalizien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit Polnisch-Ukrainischer Konflikt in Wolhynien und Ostgalizien (auch: Massaker von Wolhynien oder Wolhynien-Massaker[1]) werden Massaker an der zivilen Bevölkerung der ehemaligen polnischen Ostgebiete während des Zweiten Weltkrieges bezeichnet. Die von Februar 1943 bis Februar 1944 geführten Auseinandersetzungen in dem im deutschen Machtbereich liegenden Gebiet nahmen Formen ethnischer Säuberungen an.[2][3][4]

Ihren Höhepunkt fanden die Massaker im Juli und August 1943, nachdem der Befehlshaber der Gruppe UPA-Nord, Dmytro Kljatschkiwskyj, befahl, alle männlichen polnischen Bewohner dieser Gebiete im Alter zwischen 16 und 60 Jahre zu liquidieren.[5][6] Die Ukrainer hofften, durch die Beseitigung der Polen ihren künftigen Anspruch auf Wolhynien untermauern zu können.[1]

Die Massaker forderten zehntausende Tote (exakte Opferzahlen konnten bis heute nicht ermittelt werden) vor allem unter Polen; aber auch Ukrainer und andere, hier ansässige ethnische Bevölkerungsgruppen sowie Flüchtlinge waren betroffen.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Galizien und Wolhynien, im Mittelalter Teile des Königreichs Halytsch-Wolhynien, standen seit dem Ende des 14. Jahrhunderts unter der Herrschaft des Königreichs Polen und des Großfürstentums Litauen, bzw. mit der Vereinigung beider Länder und der Begründung der polnisch-litauischen Adelsrepublik in der Lubliner Union 1569 unter der Polen-Litauens. Erst mit den Teilungen Polens im 18. Jahrhunderts wurden beide Gebiete herrschaftlich getrennt. Galizien fiel an die Habsburgermonarchie, Wolhynien an das Russische Reich.

Ostgalizien und Wolhynien in der Zweiten Polnischen Republik[Bearbeiten]

Verteilung der Volksgruppen und Sprachen in der Zweiten Polnischen Republik
Wolhynien und Ostgalizien als Teile der Zweiten Polnischen Republik

Die Niederlage der Mittelmächte im Ersten Weltkrieg und die damit verbundene Auflösung Österreich-Ungarns versuchten sowohl Ukrainer als auch Polen zur Bildung von Nationalstaaten zu nutzen. Dem am 14. November 1918 zum polnischen Staatschef ernannten Józef Piłsudski (1867–1935) hatte zunächst die Errichtung einer von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichenden, Międzymorze (poln. für „Zwischenmeerland“) genannten slawischen Konföderation vorgeschwebt, die de facto eine Erneuerung der alten polnisch-litauischen Adelsrepublik gewesen wäre. Die miteinander konkurrierenden Nationalismen der slawischen Völker ließen dieses Projekt jedoch schon früh scheitern und es kam schließlich zur Errichtung eines polnischen Nationalstaats, dessen Ostgrenze zunächst noch nicht feststand und dessen Gebietsansprüche sich hier mit denen der Ukrainer und der sich formierenden Sowjetunion kreuzten.[7]

In Galizien, wo sich die nationalukrainischen Kräfte wesentlich früher organisiert hatten und die Nationsbildung weiter fortgeschritten war als im russisch beherrschten Teil der Ukraine, war am 13. November 1918 eine Westukrainische Volksrepublik (ukr.: Західноукраїнська Народна Республіка, Sachidno-Ukrajinska Narodna Respublika; SUNR) mit Lemberg als Hauptstadt proklamiert worden. Politisch nahezu völlig auf sich allein gestellt, vermochte sich diese im bald darauf ausbrechenden und bis Sommer 1919 andauernden Polnisch-Ukrainischen Krieg gegen die Zweite Polnische Republik militärisch allerdings nicht zu behaupten. Auch in dem zu Russland gehörenden Teil der Ukraine scheiterte die Bildung eines ukrainischen Nationalstaats im Zuge der Ereignisse des Russischen Bürgerkriegs und des Polnisch-Sowjetischen Krieges. Am 18. März 1921 wurde mit der Unterzeichnung des Friedensvertrags von Riga die Ostgrenze Polens neu definiert und die Gebiete östlich des Bug, die nicht mehrheitlich von Polen bewohnt waren, zu Teilen der Zweiten Polnischen Republik gemacht.[8]

Der sich fortan in den Grenzen des polnischen Staates befindliche Westteil Wolhyniens umfasste rund 36.000 km2, die Fläche Ostgaliziens rund 47.000 km2. In Wolhynien lebten damals rund 2,3 Millionen Menschen, von denen aber nur etwa 350.000 bzw. knapp 17 % der Gesamtbevölkerung Polen waren. 70 % der Bevölkerung waren Ukrainer, 10 % Juden. Ganz ähnlich war die ethnische Situation auch in Ostgalizien, dessen polnischer Bevölkerungsteil mit 25 % zwar etwas größer war, wo auf die Ukrainer aber dennoch 64 % der Gesamtbevölkerung entfielen und der jüdische Bevölkerungsanteil ebenfalls 10 % betrug.[9] Die polnische Regierung versuchte dieses numerische Ungleichgewicht „mit einer gezielten Boden- und Siedlungspolitik“ auszugleichen, indem sie polnische Bauern in beiden Gebieten ansiedelte.[10] Diesen wurden Teile des polnischen Großgrundbesitzes übereignet und finanzielle Unterstützungen gewährt. Obwohl auch ukrainische Bauern von der Aufteilung polnischen Großgrundbesitzes profitierten, sorgten die übrigen Maßnahmen der polnischen Regierung, wie die Einführung der polnischen Sprache im orthodoxen Gottesdienst, die Beschneidung des ukrainischen Schulwesens, die Unterdrückung politischer Regungen und die Verhaftung zahlreicher Aktivisten, bei den Ukrainern für steigendes Unbehagen und Hass.[11]

Die Ukrainer Galiziens gingen schon bald zu offenem Widerstand gegen die polnische Politik über, der sich in den zwanziger Jahren zu einem regelrechten Kleinkrieg auswuchs, bei dem polnische Gutshöfe verbrannt sowie Sabotageakte und Anschläge auf polnische Politiker verübt wurden. 1929 kam es in Wien zur Gründung der Organisation Ukrainischer Nationalisten (Orhanizacija Ukrajinskych Nacionalistiv; OUN), die vor allem unter der Jugend Galiziens zahlreiche Anhänger fand. Unter Oberst Jewhen Konowalez (1891–1938) wurde sie zu einer disziplinierten militärischen Untergrundbewegung ausgebaut, die ab 1930 Terroranschläge auf polnische Einrichtungen, Beamte und Gutsbesitzer sowie Ukrainer, die mit den Polen zusammenarbeiteten, ausführte. Der polnische Staat reagierte darauf mit weiteren Verhaftungen und einer Verschärfung seiner Nationalitätenpolitik. Die polnische Politik gegenüber den Ukrainern und anderen Minderheiten, die „im ganzen gesehen assimilatorisch und repressiv“ war, vermochte aber auf diese Weise bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges weder die polnische Vorherrschaft zu festigen, noch die ukrainische Mehrheitsbevölkerung zu loyalen und in die polnische Republik integrierten Staatsbürgern zu machen.[12]

Die Sowjetherrschaft[Bearbeiten]

Nach dem Polenfeldzug 1939 wurde die Zweite Polnische Republik gemäß den im geheimen Zusatzprotokoll des Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts abgesteckten Interessensphären in Ostmitteleuropa aufgeteilt. Ostgalizien und Wolhynien fielen wie die übrigen Woiwodschaften Ostpolens der sowjetischen Besatzung anheim. Die „neugewonnenen“ Gebiete wurden konsequent in das Sowjetsystem integriert. Die wichtigsten Wirtschaftszweige wurden verstaatlicht, die Exponenten der alten Eliten verhaftet und deportiert. Da diese Maßnahmen überwiegend Polen betrafen und die ukrainischen Bauern zunächst von der Enteignung und Aufteilung polnischen Großgrundbesitzes profitierten, wurde den Sowjets vonseiten der Ukrainer anfangs durchaus auch Sympathie entgegengebracht. Die 1940 einsetzende Kollektivierung der Landwirtschaft und die rigorose Unterdrückung aller ukrainischen nationalstaatlichen Bestrebungen sorgten jedoch auch hier für einen Stimmungsumschwung und zunehmende Desillusionierung bei breiten Bevölkerungskreisen. Die nationale ukrainische Intelligenz setzte ihre Hoffnungen bald verstärkt auf die OUN, die es als einzige antisowjetische Kraft geschafft hatte, im Untergrund weiter zu bestehen. Sie hatte sich allerdings nach 1933 immer stärker auf das nationalsozialistische Deutschland ausgerichtet und nach der Ermordung ihres Leiters Jewhen Konowalez 1940 in „Melnykisten“ und „Banderisten“ gespalten. Bei ersteren, als OUN-M bezeichnet, handelte es sich um die zumeist aus Emigranten bestehenden Anhänger von Oberst Andrij Melnyk (1890–1964), bei letzteren, als OUN-B bezeichnet, um die Anhänger Stepan Banderas (1909–1959), die ihre Basis in Galizien hatten und den bewaffneten Kampf für die Eigenstaatlichkeit der Ukrainer befürworteten.[13]

Die Zeit der deutschen Besatzung[Bearbeiten]

Mit dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion im Juni 1941 wechselten beide Gebiete abermals den Besatzer. Bis zur „Befreiung“ durch die Rote Armee im September 1944 befanden sich Ostgalizien als Teil des Generalgouvernements und Wolhynien als Teil des Reichskommissariats Ukraine unter deutscher Herrschaft. Nach den Erfahrungen der kurzen Sowjetherrschaft weckte der deutsche Einmarsch bei nicht wenigen Ukrainern zunächst Hoffnungen auf eine Besserung der Lage. Nicht wenige Angehörige der national eingestellten ukrainischen Intelligenz sahen in den Deutschen ihre Befreier und meinten, die Verwirklichung ihres Traumes von der ukrainischen Eigenstaatlichkeit stehe nun unmittelbar bevor. Zwei von der OUN aufgestellte Militäreinheiten mit den Bezeichnungen Roland und Nachtigall waren mit der Wehrmacht in die Ukraine einmarschiert, und bereits am 30. Juni 1941 proklamierten Mitglieder der OUN-B in Lemberg einen unabhängigen ukrainischen Staat. Deutscherseits reagierte man auf diese Proklamation jedoch mit der Verhaftung Banderas und seiner Mitkämpfer und ihrer Einweisung ins KZ Sachsenhausen. Trotz dieser Maßnahme kam es in der Folgezeit aufgrund der weitgehenden Zurückhaltung der deutschen Besatzungsmacht auf vielen Ebenen zu einer relativ guten Zusammenarbeit mit den Ukrainern. Diese nutzten die ihnen gebotenen Freiräume für vielfältige national-kulturelle Aktivitäten, belebten ihr Schulwesen neu und schafften es besonders in Ostgalizien, zahlreiche Posten in der Lokalverwaltung und in den von den Deutschen aufgestellten ukrainischen Hilfspolizeieinheiten[14] zu besetzen. Als Angehörige letzterer waren Ukrainer hier auch von Anfang an in die Vernichtung der Juden als einer der tragenden ethnischen Gruppen des Landes involviert.[15]

Trotz der Bereitschaft vieler Ukrainer zur Kollaboration wurden diese von den Deutschen dennoch nie als gleichberechtigte Partner angesehen. Der Reichskommissar der Ukraine, Erich Koch (1896–1986), machte im August 1942 keinen Hehl daraus, welche Rolle den Ukrainern im von den Deutschen beherrschten „Osten“ zugedacht war:

„Es gibt keine freie Ukraine. Das Ziel unserer Arbeit muß sein, daß die Ukrainer für Deutschland arbeiten und nicht, daß wir das Volk hier beglücken. Die Ukraine hat das zu liefern, was Deutschland fehlt. Diese Aufgabe muß ohne Rücksicht auf Verluste durchgeführt werden ... Für die ... Deutschen im Reichskommissariat ist ... maßgebend, daß wir es mit einem Volk zu tun haben, das in jeder Hinsicht minderwertig ist ...[16]

Die von den Deutschen durchgeführten Requirierungen, die Beibehaltung der den Ukrainern verhassten Kolchosen, die nun für die deutsche Kriegswirtschaft zu arbeiten hatten, die massive Zwangsrekrutierung von Ukrainern als Ostarbeiter und ihre Verschleppung ins Reichsgebiet sowie die Verhaftungen und auch Erschießungen von Funktionären und Angehörigen beider OUN-Fraktionen, ließen ukrainischerseits die Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit mit den Deutschen im Reichskommissariat rasch absinken. Bereits im Frühjahr 1942 kam es durch Taras Borovets (1908–1981), einen langjährigen ukrainischen Untergrundkämpfer, in Polesien und Wolhynien zur Aufstellung von Kampfeinheiten, die sich „Ukrainische Aufstandsarmee“ (UPA) nannten und sich aus desertierten ukrainischen Hilfspolizisten, zwangsverpflichteten ukrainischen Jugendlichen, aber auch ehemaligen Angehörigen der Roten Armee rekrutierten. Ende 1942 unterstellte sich die UPA, die anfangs zu beiden Flügeln der OUN Beziehungen unterhalten hatte, dem radikaleren Bandera-Flügel der OUN, der seinerseits ebenfalls mit der Aufstellung von Kampfeinheiten begonnen hatte. Bis Mitte 1943 errang die OUN-B sukzessive die Kontrolle über alle anderen noch bestehenden bewaffneten ukrainischen Einheiten in der nordwestlichen Ukraine.[17] Zu diesem Zeitpunkt hatte die OUN-B bereits klar gegen die Deutschen Stellung bezogen, und in einem Flugblatt vom Februar 1943 schärfte sie ihren Mitgliedern ein, dass sich „[d]ie Ukraine ... gegenwärtig zwischen Hammer und Amboß zweier feindlicher Imperialisten, Moskaus und Berlins [befindet][18] Daraus wurde als „unwiderrufliche Forderung für das ukrainische Volk ... der Kampf gegen beide Imperialismen“ abgeleitet[18].

Während vonseiten der OUN/UPA im Reichskommissariat Ukraine bereits Ende 1942/Anfang 1943 mit einem Untergrundkrieg begonnen wurde, der sich aber primär gegen die hier aktiven sowjetischen Partisaneneinheiten, und erst in zweiter Linie gegen deutsche Einrichtungen und Streitkräfte richtete, blieb das ukrainisch-deutsche Verhältnis in Ostgalizien noch längere Zeit ungetrübt. Sichtbares Zeichen dafür war, dass es den Deutschen hier noch 1943 gelang, rund 80.000 ukrainische Freiwillige anzuwerben, von denen etwa 17.000 in die ab Mitte des Jahres aufgestellte 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische Nr. 1) übernommen wurden.[19]

Die Massaker[Bearbeiten]

Von der Ukrainischen Aufstandsarmee ermordete Polen in Lipniki bei Kostopil, 1943

Zwischen 1942 und Kriegsende wurden allein in Wolhynien schätzungsweise 50.000–60.000 Polen,[20] unter Einschluss der übrigen Gebiete der Ukraine möglicherweise bis zu 100.000[21][1]–300.000[22][23] von ukrainischen Nationalisten getötet.

Diese Massaker an der polnischen Bevölkerung, die polnischerseits als „Wolhynische Gemetzel“ (rzeź wołyńska), ukrainischerseits als „Wolhynische Tragödie“ (Волинська трагедія) bezeichnet werden, fanden ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht, teilweise zumindest unter Duldung der deutschen Besatzungsmacht, statt (vgl. dazu beispielsweise das Huta-Pieniacka-Massaker). Die Hauptverantwortung für den Terror lag bei der Bandera-OUN[1], doch trugen auch die Deutschen unmittelbar zur Konflikteskalation bei, indem sie sich z. B. bei der „Pazifikation“ der Dörfer mitunter als polnische oder ukrainische Partisanen ausgaben.[24] Auch die von den Deutschen organisierten und kontrollierten ukrainischen und polnischen Schutzmannschaften (militärisch organisierte Polizeihilfskräfte) griffen auf beiden Seiten in den Konflikt ein.

Partisanen der polnischen Heimatarmee erwiderten die Massaker an Angehörigen ihrer Volksgruppe mit Vergeltungsaktionen an der ukrainischen Bevölkerung, denen je nach Schätzungen 10.000[1]–40.000 Ukrainer zum Opfer fielen (vgl. dazu beispielsweise das Massaker von Pawłokoma).[25]

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Monument für ermordete Polen in Janowa Dolina

Am 11. Juli 2003 fand in Pawliwka eine Gedenkfeier zum 60. Jahrestag der Massaker statt, bei der die beiden Präsidenten Polens und der Ukraine, Kwaśniewski und Kutschma, gemeinsam zur Versöhnung aufriefen.

In der Ukraine wurden aber auch danach immer wieder historisch umstrittene Personen öffentlich gewürdigt, was die polnisch-ukrainischen Beziehungen bis heute belastet. So rief etwa die ukrainische Stadt Ternopil 2011 zu einem Gedenkjahr für Dmytro Kljatschkiwskyj auf, der von polnischer und ausländischer Seite maßgeblich für die Eskalation des polnisch-ukrainischen Konflikts verantwortlich gemacht wird. Nachdem bereits 2007 dem umstrittenen Roman Schuchewytsch von Wiktor Juschtschenko der Ehrentitel „Held der Ukraine“ verliehen wurde, wurde auch Stepan Bandera Anfang 2010 postum mit diesem Titel geehrt.[26] Gegen diese Entscheidung protestierten unter anderem die polnische Regierung, das Simon Wiesenthal Center und das Europäische Parlament,[27] so dass diese Ernennung einige Zeit später durch den neuen Präsidenten Wiktor Janukowytsch wieder rückgängig gemacht wurde.

In einer Entschließung zum Massaker, die das polnische Parlament am 12. Juli 2013 verabschiedete, wurden die Gewalttaten als „ethnische Säuberung mit Merkmalen eines Völkermordes“ verurteilt.[28]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Polnisch-Ukrainischer Konflikt in Wolhynien und Ostgalizien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Wolhynien-Massaker : Männer und Frauen, grausam mit Äxten zerhackt. DIE WELT. 26. Juni 2013. Abgerufen am 15. Juli 2013.
  2. Timothy Snyder: A fascist hero in democratic Kiev. NewYork Reviev of Books. February 24, 2010
  3. Timothy Snyder: The Reconstruction of Nations. Yale University Press, New Haven 2003, S. 168-169, 176
  4. Sofia Grachova: Unknown Victims: Ethnic-Based Violence of the World War II Era in Ukrainian Politics of History after 2004. (PDF; 152 kB) Danyliw Seminar Paper, Harvard University
  5. Tadeusz Piotrowski: Poland's holocaust. McFarland, S. 247
  6. Władysław Filar: Wydarzenia wołyńskie 1939-1944. Wydawnictwo Adam Marszałek, Toruń 2008, ISBN 978-83-7441-884-3
  7. Jerzy Lukowski und Hubert Zawadzki: A Concise History of Poland. Cambridge University Press 2001, ISBN 0-521-55917-0, S. 26f., 194f., 197 und 200.
  8. Kappeler (2000), S. 174f. und 184.
  9. Hryciuk (2010), S. 529.
  10. Kappeler (2000), S. 208.
  11. Kappeler (2000), S. 208 und 212.
  12. Kappeler (2000), S. 211f.
  13. Kappeler (2000), S. 215f.
  14. Die Bezeichnungen für diese aus Einheimischen rekrutierten Einheiten variierten. Im Süden der deutsch besetzten Sowjetunion sprach man meist von Hilfspolizei, im Heeresgebiet Mitte hingegen von Ordnungsdienst. Nachdem sich die Polizeiorganisation (und hier vor allem die Dienststellen der Ordnungspolizei) vollständig in den besetzten Ostgebieten etabliert hatte, ging die Hilfspolizei, nun offiziell Schutzmannschaft genannt, in den Kompetenzbereich des SS- und Polizeiapparates über. Dieter Pohl: Die Herrschaft der Wehrmacht. Deutsche Militärbesatzung und einheimische Bevölkerung in der Sowjetunion 1941–1944. R. Oldenbourg Verlag, München 2008, ISBN 978-3-486-58065-5, S. 174.
  15. Kappeler (2000), S. 217 und 219.
  16. Zitiert nach Kappeler (2000), S. 218.
  17. Kappeler (2000), S. 218f. und 222; Petro Sodol: Ukrainian Insurgent Army. In: Encyclopedia of Ukraine, vol. 5 (1993), abgerufen am 30. August 2010.
  18. a b Zitiert nach Kappeler (2000), S. 222.
  19. Kappeler (2000), S. 221f.
  20. http://www.nawolyniu.pl/english.htm
  21. Gunnar Heinsohn: Lexikon der Völkermorde. rororo aktuell, Reinbek bei Hamburg 1999, S. 283. Vgl. dazu auch die Tabelle im entsprechenden Eintrag der engl. Wikipedia.
  22. Józef Turowski, Władysław Siemaszko: Zbrodnie nacjonalistów ukraińskich dokonane na ludności polskiej na Wołyniu 1939–1945. Główna Komisja Badania Zbrodni Hitlerowskich w Polsce – Instytut Pamięci Narodowej, Środowisko Żołnierzy 27 Wołyńskiej Dywizji Armii Krajowej w Warszawie, 1990
  23. Władysław Siemaszko, Ewa Siemaszko [2000]: Ludobójstwo dokonane przez nacjonalistów ukraińskich na ludności polskiej Wołynia 1939–1945. Borowiecky, Warszawa 2000, ISBN 83-87689-34-3, S. 1056.
  24. Baza „Topór“ i sowieckie łagry. S. 45. Edward Polak, Verlag: Reduta, 1991.
  25. Vgl. dazu auch Tadeusz Piotrowski: Poland's Holocaust: Ethnic Strife, Collaboration with Occupying Forces and Genocide in the Second Republic, 1918–1947. McFarland & Company, 2007, S. 252ff. eingeschränkte Vorschau auf Google Books.
  26. president.gov.ua: President confers posthumous title Hero of Ukraine to Stepan Bandera
  27. Kyiv Post, 25. Februar 2010: European parliament hopes new Ukraine's leadership will reconsider decision to award Bandera title of hero
  28. Polen würdigt Opfer der Wolhynien-Massaker vor 70 Jahren. Polskie Radio. 12. Juli 2013. Abgerufen am 15. Juli 2013.