Pommersfelden
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Höhe: | 270 m ü. NN | |
| Fläche: | 35,71 km² | |
| Einwohner: |
2943 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 82 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96178 | |
| Vorwahlen: | 09548, 09502 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 172 | |
| Gemeindegliederung: | 11 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 11 96178 Pommersfelden |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Beck (WBS) | |
| Lage der Gemeinde Pommersfelden im Landkreis Bamberg | ||
Pommersfelden ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt am Rande des Naturparks Steigerwald. Der Fluss Reiche Ebrach durchfließt die Gemeinde in Nordwestrichtung.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Nachbargemeinden sind Frensdorf im Nordosten, Höchstadt an der Aisch im Südosten, Mühlhausen im Südwesten (beide Landkreis Erlangen-Höchstadt, Mittelfranken) und Burgebrach im Nordosten.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Pommersfelden hat elf amtlich benannte Ortsteile (Einwohnerzahlen, Stand 30. Juni 2012[2])[3]:
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Es gibt die Gemarkungen Oberndorf mit Weiher und Ziegelhütte, Pommersfelden mit Limbach, Steppach mit Stolzenroth und Unterköst, Sambach mit Schweinbach und Wind.
Geschichte [Bearbeiten]
Pommersfelden war seit dem 14. Jahrhundert im Besitz der Truchsesse von Pommersfelden. 1349 stiftete Heinrich Truchseß die Kirche St. Maria und Johannes und erhielt das zugehörige Patronat. Der vormals zur Pfarrei Seußling gehörende Ort wurde zeitgleich kirchenrechtlich eigenständig.
Mit dem Tod von Friedrich Ernst Truchseß von Pommersfelden am 21. April 1710 starb dieses Adelsgeschlecht aus. In seinem Testament setzte Friedrich Ernst den Kurfürsten Lothar Franz von Schönborn (Erzbischof von Mainz und Fürstbischof von Bamberg) als Universalerben ein. Die Herrschaft der Grafen von Schönborn kam mit der Rheinbundakte 1806 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem zweiten Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Bis zum 30. Juni 1972 gehörte die gesamte heutige Gemeinde zum aufgelösten Landkreis Höchstadt an der Aisch.
Die heutige Gemeinde Pommersfelden entstand im Rahmen der bayerischen Gebietsreform am 1. Mai 1978 aus den ehemals selbständigen Gemeinden Oberndorf, Pommersfelden, Sambach und Steppach.[4]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Die Anzahl der Einwohner der Gemeinde entwickelte sich laut dem Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung wie folgt:
| Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|
| 1960 | 1936 |
| 1961 | 2008 |
| 1970 | 2009 |
| 1980 | 2147 |
| 1990 | 2334 |
| 2000 | 2712 |
| 2003 | 2841 |
| 2004 | 2891 |
| 2005 | 2920 |
| 2006 | 2907 |
| 2007 | 2936 |
| 2008 | 2924 |
| 2011 | 2943 |
Stichtag für die Einwohnerzahlen ist jeweils der 31. Dezember des entsprechenden Jahres.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat umfasst 14 Mitglieder, die sich wie folgt auf die einzelnen Wählergemeinschaften verteilen:
| Wählergemeinschaft | Anzahl Gemeinderäte 2002–2008 | Anzahl Gemeinderäte 2008–2014 |
|---|---|---|
| Wählerblock Sambach (WBS) | 5 | 5 |
| Freie Wählergemeinschaft Steppach (FWGS) | 5 | 4 |
| Bürgerblock Pommersfelden (BBP) | 3 | 3 |
| Einigkeit Limbach | 1 | 1 |
| Gemeinsame Bürgerliste – FDP (GBL – FDP) | nicht angetreten | 1 |
Bürgermeister [Bearbeiten]
Bürgermeister der Gemeinde Pommersfelden ist Hans Beck vom Wählerblock Sambach, der 2008 mit 66 Prozent der Stimmen wiedergewählt wurde.
Wappen [Bearbeiten]
Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt; oben in Silber ein blauer Pfahl, der mit dem silbernen Großbuchstaben T belegt ist, beseitet von je einem roten Zinnenturm, unten in Rot auf drei gesenkten silbernen Spitzen schreitend ein blau gekrönter und bewehrter doppelschwänziger goldener Löwe.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 990.000 Euro, wovon 174.000 Euro auf Gewerbesteuereinnahmen entfielen.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Durch das Gemeindegebiet führt die Bahnstrecke Strullendorf–Schlüsselfeld, auf der seit Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1977 nur noch Güter von und nach Schlüsselfeld transportiert werden. Im Süden der Gemeinde verläuft die Bundesautobahn 3 mit der Anschlussstelle Pommersfelden. In Richtung Süden erreicht man über die Autobahn die Städte Erlangen und Nürnberg, während in westlicher Richtung Würzburg die nächste Stadt ist. Von der Anschlussstelle Pommersfelden führt die Bundesstraße 505 ins rund zwanzig Kilometer entfernte Bamberg.
Freiwillige Feuerwehren [Bearbeiten]
In der Gemeinde Pommersfelden gibt es Freiwillige Feuerwehren in Oberndorf/Weiher, Pommersfelden/Limbach, Sambach und Steppach.
Brauereien [Bearbeiten]
Die Brauerei Hennemann in Sambach ist die einzige verbliebene Brauerei auf dem Gebiet der Gemeinde. Bis 1979 braute die Schlossbrauerei Dorn in Pommersfelden, bis 1975 die Brauerei Seubert in Steppach. Die Brauerei Hofmann Grüner Baum in Pommersfelden stellte 1985 den Braubetrieb ein.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
Im Süden der Ortschaft Pommersfelden steht – als eigener Ortsteil ausgewiesen – das von Lothar Franz von Schönborn 1711 bis 1716 erbaute Schloss Weißenstein, das sich im Familienbesitz befindet. Das Barockschloss beherbergt ein eindrucksvolles Treppenhaus, eine Gartensaalgrotte und eine sehenswerte Gemäldesammlung.
In der Ortsmitte von Pommersfelden befinden sich die Überreste eines ehemaligen Wasserschlosses und in Sambach steht ein Jesuitenschloss. Beide sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Kirchen gibt es in den Ortschaften Limbach, Pommersfelden, Sambach und Steppach.
Parks [Bearbeiten]
Zum Schloss Weißenstein gehört ein englischer Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert.
Sonstiges [Bearbeiten]
2013 nisteten in Steppach Schwarzstörche in der Nähe eines ebenfalls besetzten Weißstorchhorstes. Dieser Umstand ist bemerkenswert, da die störungsempfindlichen Schwarzstörche für gewöhnlich menschliche Ansiedlungen meiden und in Wäldern brüten.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Joseph Dorn (* 12. August 1759 in Kratz-Sambach, dem heutigen Sambach; † 6. August 1841 in Bamberg), Maler, Restaurator und Galerieinspektor. Ab 1802 war er Inspektor an der Galerie von Schloss Weißenstein.
- Konrad Beyer (* 13. Juli 1834, † 17. März 1906 in Mainz), Schriftsteller und Dichter
Literatur [Bearbeiten]
- Georg Spath: Die letzten Truchsesse von Pommersfelden. Verlag Oscar Dennhardt, Höchstadt an der Aisch 1936
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Einwohnerzahlen
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111101/220958&attr=OBJ&val=1127
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 673.
Weblinks [Bearbeiten]
- Pommersfelden: Wappengeschichte vom HdBG
- Pommersfelden: Amtliche Statistik des LStDV (PDF; 1,24 MB)
Limbach | Oberndorf | Pommersfelden | Sambach | Schweinbach | Steppach | Stolzenroth | Unterköst | Weiher | Wind
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