Pomona Island

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Dieser Artikel behandelt die Insel in Neuseeland. Gelegentlich wird auch die Orkneyinsel Mainland als Pomona bezeichnet. Für die gleichnamige Insel in Namibia siehe Pomona Island (Namibia).

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Pomona Island
Gewässer Lake Manapouri
Geographische Lage 45° 30′ S, 167° 28′ O-45.508333333333167.47361111111Koordinaten: 45° 30′ S, 167° 28′ O
Pomona Island (Neuseeland)
Pomona Island
Einwohner (unbewohnt)

Pomona Island ist die größte Insel im Lake Manapouri im Fiordland-Nationalpark auf Neuseelands Südinsel und ist Bestandteil des Te Wāhipounamu - Südwest-Neuseeland Nationalparks, der zugleich den Status eines UNESCO-Weltnaturerbes hat. Sie ist eine der größten Seeinseln in Neuseeland und umfasst eine Fläche von 262 Hektar.

Die Insel ist unbewohnt und liegt nahe dem Zugang zum Südarm des Sees, 11 km westlich von Manapouri. Die Insel wurde 1862 von James McKerrow nach der Hauptinsel der Orkneyinseln in Schottland benannt, für die damals der Name Pomona üblich war.

2005 wurde der Pomona Island Charitable Trust gegründet, um auf der Insel eingeschleppte Säuger wie Hermeline, Possums, Hirsche und Nager auszurotten und die natürliche Flora und Fauna wiederherzustellen und so die Biodiversität zu erhöhen.[1] Nachdem einige allochthone Arten ausgerottet wurden, erfolgten im Juli/August 2007 innerhalb von 40 Tagen zwei Freisetzungen des Rodentizids Brodifacoum um alle Nager auszurotten.[2] 2008 wurde dann der South-Island-Langbeinschnäpper sowie 2011 Mohuas[3] und Haast-Tokoeka-Kiwis, eine vom Aussterben bedrohte Unterart der Kiwis von der nur noch etwa 370 Individuen existieren,[4] auf der Insel ausgesetzt.

Ein ähnliches Szenario wird in T.C. Boyles Roman When the Killing's Done[5] literarisch aufbereitet.

Geologie[Bearbeiten]

2011 wurde an der Küstenlinie der Insel Molybdänit im ansonsten überwiegenden Granit gefunden. Da im Gestein keine Quarzadern vorhanden waren, wurde auf eine magmatisch‐hydrothermale Aktivität in Verbindung mit der Kristallisation von Plutonen vor ca. 157 Millionen Jahr bei einer scherzonennähnlichen mesothermalen Mineralisation geschlossen[6], was neuere Theorien zur geologischen Geschichte Südneuseelands bestätigte.

Links[Bearbeiten]

  1. Impression der Insel Pomona auf: www.newzealandphoto.info
  2. Pomona Island in: Meet the locals, Gemeinschaftssendung von DOC and TVNZ 6, auf: youtube.com, Video, 4:05 min, englisch

Quellen[Bearbeiten]

  1. Pomona Island Charitable Trust, auf: Department of Conservation, NZ
  2. V. Shaw and N. Torr: Eradicating mammal pests from Pomona and Rona Islands in Lake Manapouri, New Zealand: a focus on rodents, pdf, 1,2 MB
  3. Threatened mohua transferred to Pomona Island, Otago Daily Times, 26. Februar 2011
  4. Tokoeka kiwi released on Pomona Island, Presseinformation, 27. Oktober 2011
  5. T.C. Boyle: When the Killing's Done, Viking, New York 2011, ISBN 978-0-670-02260-1
  6. Scott, J.M./Palin, J.M. (2011): Molybdenite in Pomona Island Granite at Lake Manapouri, Fiordland, New Zealand Journal of Geology and Geophysics