Pontiac Fiero

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Pontiac

Pontiac Fiero Notchback (1984-1988)

Fiero
Hersteller: General Motors
Produktionszeitraum: 1984–1988
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Coupe, zweitürig
Motoren: Ottomotoren:GM 2,5 & 2,8 l
Länge: 4.072 mm
Breite: 1.750 mm
Höhe: 1.191 mm
Radstand: 2.373 mm
Leergewicht: 1.176 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines

Der Pontiac Fiero war ein Sportwagen mit Mittelmotor, der von 1984 bis 1988 von General Motors hergestellt wurde.

Pontiac Fiero GT ´87 (Fastback)
Pontiac Fiero GT ´87 (Fastback)
2,8 l V6 in einem 1987er Pontiac Fiero GT
2,8 l V6 in einem 1987er Pontiac Fiero GT

Die Motorisierung bestand entweder in einem 2,5-l-4-Zylinder-Motor mit 68 kW (auch Iron Duke genannt) oder 2,8 l-V6 mit elektronischer Einspritzung und 99 kW. Das Designteam um Hulki Aldikacti konzipierte den Wagen zunächst als zweisitziges „commuter car“ mit geringem Spritverbrauch, was auf eine politische Entscheidung des GM/Pontiac-Managements zurückzuführen ist. Darauf war auch die Verwendung des recht schwachen Vierzylinder-Motors zurückzuführen, der auch mit einem Econo-Automatikgetriebe erhältlich war. Außerdem waren, je nach Baujahr, Schaltgetriebe mit vier und fünf Gängen erhältlich. Der 2,8-l-V6 war ab dem Modelljahr 1985 erhältlich.

Die Herstellungsweise des Fiero war besonders und innovativ durch die Kombination eines fahrbaren Spaceframe aus Stahl mit aufgeschraubten Kunststoffpaneelen. Dafür wurde in Pontiac, Michigan/USA eine neue Fabrik gebaut, die mit speziell entwickelten Maschinen arbeitete.

Durch diese Konstruktionsweise und die Mittelmotoranordnung wird der Fiero immer noch gerne als Basis für Ferrari-, Ford GT 40 und Lamborghini-Repliken genutzt. Auch werden von Enthusiasten häufig stärkere V6- und V8 Motoren in den Fiero verbaut. Besonders oft werden die 3,1-Liter, 3800 (mit oder ohne Kompressor) oder 3,4-l-DOHC-V6 von General Motors oder der Chevy-„Small Block“-(SBC-)V8 dazu genutzt.

Die gebauten Modelle umfassen den 2M4 (steht für 2 Sitze, Mittelmotor, 4 Zylinder), 2M6, SE, GT, Formula. Es gibt zwei Karosserievarianten: Notchback (Stufenheck, 1984-1988) und Fastback (Schrägheck, 1986-1988). Alle Modelle hatten Klappscheinwerfer.

1984 war der Fiero das Pace-Car des Indianapolis-Rennens und es wurde eine limitierte „Indy-Fiero“-Version angeboten.

Für das letzte Modelljahr 1988 wurden Radaufhängung und Federung komplett überarbeitet. Wegen einiger Qualitätsprobleme (Motorbrände, besonders beim Modelljahr 1984), zunehmender Konkurrenz (z. B. Toyota MR2) und stark steigender Versicherungsprämien wurde der Fiero 1988 eingestellt.

Eine andere Theorie besagt, dass der zunehmend sportlich ausgerichtete Fiero, besonders in der für 1990 geplanten 2. Generation und mit stärkeren Motoren eine zu große konzerninterne Konkurrenz für die Chevrolet Corvette dargestellt hätte und deswegen einem internen Machtkampf zum Opfer fiel.

Mit der Vorstellung des Pontiac Solstice 2005 hat Pontiac zum ersten Mal seit dem Fiero wieder einen sportlichen Zweisitzer im Programm.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Pontiac Fiero – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Quellen

  • Gary Witzenburg: Fiero Pontiac’s Potent Mid Engine Sports Cars, ISBN 0-87938-467-0
  • R.M. Clarke (Hrsg.): Pontiac Fiero 1984-1988 Performance Portfolio, Reihe „Brooklands Books“, ISBN 1-85520-532-7
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