Acquarossa
| Acquarossa | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Tessin (TI) |
| Bezirk: | Blenio |
| Kreis: | Acquarossa |
| BFS-Nr.: | 5048 |
| Postleitzahl: | 6716 Acquarossa 6722 Corzonceso 6723 Castro 6724 Ponte Valentino |
| Koordinaten: | 715212 / 14601346.4555498.938331528Koordinaten: 46° 27′ 20″ N, 8° 56′ 18″ O; CH1903: 715212 / 146013 |
| Höhe: | 528 m ü. M. |
| Fläche: | 61.7 km² |
| Einwohner: | 1816 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 29 Einw. pro km² |
| Website: | www.acquarossa.ch |
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Acquarossa, östlicher Dorfteil |
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| Karte | |
Acquarossa ist eine politische Gemeinde im Circolo d'Acquarossa, im Bezirk Blenio des Kantons Tessin in der Schweiz.
Sie entstand am 4. April 2004 aus der Fusion der bis dahin selbstständigen Gemeinden Castro, Corzoneso, Dongio (dt. Denntsch), Largario, Leontica, Lottigna, Marolta, Ponto Valentino und Prugiasco. Namensgeber war der zentral gelegene Kurort Acquarossa.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Acquarossa liegt im Valle di Blenio. Nachbargemeinden sind von Norden aus im Uhrzeigersinn Olivone, Aquila, Torre und Serravalle sowie Sobrio und Faido im Bezirk Leventina.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Weit oberhalb des Ortsteils Prugiasco steht die romanische Kirche San Carlo di Negrentino. Sie wurde im 11. Jahrhundert erbaut und im 12. Jahrhundert erweitert. Sie gilt als eines der wichtigsten historischen Bauwerke des Bleniotals.
Im Innern enthält sie romanische und spätgotische Fresken. Die von 1676 stammende Glocke zersprang in den 1940er Jahren. Im Sinn der Erhaltung von Kulturgut wurde die Glocke anstelle einer Neuanschaffung instand gestellt und läutet seit dem 7. Dezember 2008 wieder, dem Tag des heiligen Ambrosius. [2]
Unterhalb des Dorfes Corzoneso steht die Kirche Santi Nazario e Celso.
Oberhalb der Dörfer Dongio und Marolta liegen die Reste von vier Case dei pagani (Heidenhäuser), Grottenburgen aus dem 9.–11. Jahrhundert. Sie könnten sowohl als Wacht-, Signalhäuser (Hochwacht) oder Fluchtburgen gedient haben.
Bilder [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- Elfi Rüsch: Schweizerische Kunstführer, Band 653: Sant' Ambrogio in Prugiasco-Negrentino, Bern 1999, ISBN 3-85782-653-3
Weblinks [Bearbeiten]
- Castro im Historischen Lexikon der Schweiz
- Corzoneso im Historischen Lexikon der Schweiz
- Dongio im Historischen Lexikon der Schweiz
- Largario im Historischen Lexikon der Schweiz
- Leontica im Historischen Lexikon der Schweiz
- Lottigna im Historischen Lexikon der Schweiz
- Marolta im Historischen Lexikon der Schweiz
- Ponto Valentino im Historischen Lexikon der Schweiz
- Casa dei Pagani im Historischen Lexikon der Schweiz
- Casa dei Pagani von Dongio
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
- ↑ Panorama Raiffeisen 1/09
Acquarossa | Blenio | Serravalle
Ehemalige Gemeinden: Ludiano | Malvaglia | Semione
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