Pontonier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Pontoniere sind zum Brückenschlagen bestimmte Genietruppen. Sie waren in Deutschland in den Pionierbataillonen enthalten, bildeten in anderen Heeren besondere Truppenteile und gehörten in Frankreich, sowie in nahezu allen neuzeitlichen Armeen zur Feldartillerie.

[Bearbeiten] Entstehung

Bereits vor der Institutionalisierung von Pontoniertruppen an der Wende vom 17. Jahrhundert zum 18. Jahrhundert existierten in vielen Armeen Pontontrains. [1] Die Ursprünge des, rein militärisch genutzten, Pontons sind im Holland des 17. Jahrhunderts zu suchen. [2] Hauptaufgabe der Pontoniertruppen war es, die Bewegungsfähigkeit über Gewässer, hauptsächlich mit Hilfe von Kriegs- und Schwimmbrücken (Pontonbrücken), sicherzustellen. [3]

[Bearbeiten] Sonstiges

Pontoniere der Schweizer Armee an der Aare bei Brugg

In der Schweiz wird der Pontoniersport ausgeübt. Dabei wird mit Schiffen ein vorgegebener Parcours abgefahren. Ebenso beinhaltet die Schweizer Armee noch Pontoniertruppen, die als den Genietruppen zugehörig geführt werden.

Pontonierwissenschaft ist die Lehre von der Herstellung von Kriegsbrücken, ein Teil der Ingenieurwissenschaft.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Brühl, R: Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte: Bd.2 Mi-Z. 2. Aufl. Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik. Berlin 1987. S. 766.
  2. Hoffmann, R: Militärischer Brückenbau: Lehrbuch. Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1974. S.17.
  3. Forstmeier, Friedrich ; Meier-Welcker, Hans ; Papke, Gerhard ; Regling, Volkmar: Handbuch zur deutschen Militärgeschichte 1648-1939: Band 5, Abschnitt 9. München 1979. S. 69.
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen