Popeline

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Bisher sind keinerlei Quellen angegeben. --DF5GO 15:06, 25. Okt. 2012 (CEST)
Popeline
Popel 101.jpg
Bindung Leinwandbindung, auch Köperbindung
Traditionelles Material Wolle und Baumwolle
Material heute 65 % Polyester und 35 % Baumwolle

Eigenschaften sehr strapazierfähig, schmutzunempfindlich mit Querrippen
Verwendung Hemden/ Blusen, Jacken und leichte Mäntel, Röcke/ Hosen

Der oder die Popeline [popəˈliːn(ə)]/[pɔpˈliːn] ist ein besonders dichtes Gewebe aus Baumwoll-, Woll- oder Kunstfasergarnen in Leinwandbindung. Der sehr dicht eingestellte Kettfaden besteht aus feinen Garnen während der Schussfaden locker eingestellt ist und aus dickerem, etwas weicher gedrehtem Garn besteht.

Durch die Verwendung des stärkeren Schussfadens entstehen Stoffe mit leichten Querrippen, die sehr strapazierfähig sind. Je nach Rohstoff und Gewebegewicht ist Popeline für Hemden, Blusen, (Outdoor-)Jacken und leichte Mäntel, Röcke und Hosen geeignet. Die heute am häufigsten verwendete Mischung aus 65 % Polyester und 35 % Baumwolle besitzt sehr gute Wascheigenschaften, ist schmutzunempfindlich und ist bei entsprechender Ausrüstung sogar bügelfrei.

Eine mögliche Webart von Popeline ist „buntgewebt“ (französisch Fil-à-fil). Dabei werden verschiedenfarbige Zwirne als Kett- bzw. Schussfaden verwoben. Der dabei entstehende Schimmereffekt des Stoffes wird auch als Chambray- oder Changeant-Effekt bezeichnet. Das Differenzfärben ermöglicht es mit Hilfe von Fasermischungen, den Eindruck zu erwecken, es wären zwei verschiedenfarbige Garne verwebt. Dabei wird in verschiedenen Färbevorgängen jeweils ein Textilfarbstoff verwendet, der nur eine bestimmte Faserart einfärbt.

Eine weitere Variante in der Bindung der Schuss- und Kettfäden bei Popelinen ist der Köper.

Weblinks[Bearbeiten]