Portal:Computerspiele

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Dieses Portal beschäftigt sich mit dem Themenbereich der Computerspiele. Ein Computerspiel ist ein interaktives Unterhaltungsprogramm auf einem Computer, das einem oder mehreren Benutzern ermöglicht, ein durch Regeln beschriebenes Spiel zu spielen. (mehr...)

Mit der Magnavox Odyssey kam 1972 die erste Spielkonsole auf den Markt. Seitdem entwickelte sich eine Spielindustrie, die mittlerweile einen mit der Filmindustrie vergleichbaren Umsatz macht und große Teile des Unterhaltungssektors bestimmt. Mittlerweile sind Computerspiele ein ernstzunehmendes, eigenständiges Medium und als Kulturgut anerkannt.

Siehe auch die Geschichte der Computerspiele.
Siehe auch die Videospieltheorie (Ludologie).

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Themenübersicht [Bearbeiten]

Spiele-Plattformen

Seit ihrer Erfindung wurden zahlreiche Geräte und Techniken für die Verbreitung von Computerspielen entwickelt. Nach ersten Gehversuchen auf Groß- und Analogrechnern im hauptsächlich universitären Umfeld, erreichen Computerspiele ab 1968 mit den ersten Spielkonsolen die Wohn- und Kinderzimmer. Die Trennung zwischen Hard- und Software manifestiert sich. Parallel zu den Konsolen rücken Spiele auch durch öffentlich aufgestellte Arcade-Automaten ins öffentliche Interesse.

In den 1980ern erweitert sich das Spielumfeld auf Heim- und Personal-Computer, ab 1989 treten tragbare Handheld-Konsolen verstärkt ins Blickfeld des öffentlichen Interesses. Mit dem Internet entstanden ab den 1990ern neue Märkte und Plattformen, zunehmend unabhängig von der Hardware. Der Spieleverkauf durch Digitale Distribution nimmt zu, Spiele werden mitunter nur noch aus der Ferne übertragen. Mobiltelefone, insbesondere Smartphones treten zunehmend in Konkurrenz zu den tragbaren Konsolen.

Magnavox Odyssey, die erste Spielkonsole

Überblicksartikel: Großrechner, Analogrechner, Arcade-Automat, Spielkonsole, Personal Computer, Heimcomputer, Handheld-Konsole, Handyspiel, Smartphone, Digitale Distribution, Browserspiel

Aktuell führende Plattformen: 3DS, PlayStation 3, PlayStation 4, PlayStation Vita, Wii U, Windows, Xbox 360, Xbox One


Historisch bedeutende Plattformen:

Spielkonsolen: Atari VCS 2600, Magnavox Odyssey, NES, N64, PlayStation, PlayStation 2, SNES, Wii, weitere Spielkonsolen...

Tragbare Spielgeräte: Game Boy, Game Boy Advance, DS, iPhone, weitere Handheld-Konsolen...

Computersysteme: Amiga, Apple II/IIgs, Atari ST, C64 Qsicon Exzellent.svg, IBM-PC, Mac, weitere Computersysteme...

Betriebssysteme: Android, DOS, iOS, Linux, Mac OS

Virtuelle Maschinen und Emulatoren: ScummVM, Z-machine, DOSBox, M.A.M.E.

Onlineplattformen: Facebook, GOG, Origin, Steam Qsicon Exzellent.svg

Computerspiel nach Plattform.


Genres

Wie bei allen Arten von Unterhaltungsmedien können auch Computerspielen in verschiedene Genres eingeteilt werden, die zum Vergleich oder zur Abgrenzung verschiedener Titel herangezogen werden können. Die Genres unterscheiden sich in der Art der Interaktion und Spielmechanismen. Stärker als in anderen Medien sind die Genres der Computerspiele durch die technischen Möglichkeiten bzw. Beschränkungen bestimmt.

Open Arena - Beispiel eines Ego-Shooters

Genres: Action-Adventure, Adventure, Echtzeit-Strategiespiel, Ego-Shooter, Flugsimulation, Jump ’n’ Run, Lernspiel, MMORPG, Rennsimulation, Rollenspiel, Shoot ’em up, Sportsimulation, Third-Person-Shooter, Weltraum-Flugsimulation, Wimmelspiel, Wirtschaftssimulation, weitere Genres...


Personen & Unternehmen

Spieleentwickler sind die Gesamtheit der an der Entstehung eines Computerspiels beteiligten Personen, vom ersten Konzepts bis zu den finalen Tests und Abschlussarbeiten vor der Vervielfältigung. Es wird hauptsächlich unterschieden zwischen Designern, Künstlern und Programmierern.

Besonders erfolgreiche und erfahren Spieleentwickler, die mehrfach leitende Positionen innehatten und maßgeblich über die Ausrichtung eines Spiels mit entscheiden können, entwickeln sich oftmals zu Repräsentanten eines Projektes oder Unternehmens.

Entwicklerteam Telltale Games

Bedeutende Entwickler: Scott Adams, Ralph Baer, John Carmack, Nolan Bushnell, David Crane, Richard Garriott, Hideo Kojima, Al Lowe, Sid Meier, Peter Molyneux, Shigeru Miyamoto, Warren Spector, Tim Sweeney, Roberta Williams, Will Wright, weitere Entwickler...

Bedeutende Komponisten: Alexander Brandon, Rob Hubbard, Chris Hülsbeck, Frank Klepacki, Kōji Kondō, George „The Fat Man“ Sanger, Jeremy Soule, Nobuo Uematsu, Inon Zur, weitere Spielekomponisten...

Der Zusammenschluss mehrerer Spieleentwickler erfolgt üblicherweise in so genannten Entwicklungsstudios. Sie verantworten den gesamten Entwicklungsprozess. Es wird unterschieden zwischen eigenständigen Entwicklungsstudios und solchen, die Tochterunternehmen eines Publishers sind.

Entwicklungsstudio Ubisoft Montreal

Aktuell führende Entwicklungsstudios: BioWare, Blizzard, Crytek, Gearbox, Infinity Ward, id Software, Irrational Games, Naughty Dog, Nintendo Entertainment Analysis & Development, Obsidian Entertainment, Piranha Bytes, Rockstar Games, Ubisoft Montreal, Visceral Games, weitere Entwickler...

Publisher bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch üblicherweise Verlage für Computerspiele oder andere Softwareprodukte. Sie platzieren die Spiele im Handel, bewerben das Produkt und finanzieren die Entwicklung oftmals vor. Besonders kostenintensive Computerspielprojekte liegen daher häufig in der Hand von Publishern, die für diese Zwecke auch eigene Entwicklungsstudios betreiben. Aufgrund ihrer Funktion und Marktmacht üben sie großen Einfluss auf den Zugang von Spielen zum Markt aus.

Firmenzentrale von Electronic Arts Deutschland in Köln

Aktuell führende Publisher: Activision Blizzard, Atari, Bethesda Softworks, Bigpoint, Capcom, Deep Silver, Electronic Arts, Konami, Microsoft, Nintendo, Sega, Square Enix, Sony, Take 2 Interactive, THQ, Ubisoft, Zynga, weitere Entwickler...


Hardware & Technik

Screenshot des Autorensystems DX Studio

Technik: Anisotropes Filtern, Antialiasing Qsicon lesenswert.svg, Bewegung in Computerspielen, Bilineares Filtering, Bump Mapping, DirectX, Echtzeit, Emulator, Environment Mapping, Grafikkarte, Hitbox, Mipmap, OpenGL, Perlin Noise, Point-and-Click, Polygon, Shadow Mapping, Textur, Transform and Lighting, Trilineares Filtering

Ein- und Ausgabegeräte: Fernseher, Force Feedback, Gamepad, Headset, Joystick, Lightgun, Maus, Mikrofon, Monitor, PC Dash, Tastatur, Tanzmatte, Touchscreen, VR-Helm, Wiimote, weitere Eingabegeräte...

Entwicklung: Gameplay, Homebrew, Mods, Inoffizieller Patch, Spieleprogrammierung, Spiel-Engine

Subkultur: Case-Modding, Demoszene, LAN-Party, Machinima

Gesellschaft & Öffentlichkeit

Ausstellung „The Art of Video Games“

Messen: Consumer Electronics Show (Las Vegas), E3 / E for All (Los Angeles), gamescom (Köln), Tokyo Game Show (Chiba), Game Developers Conference (San Jose)

Krankheiten & Wissenschaft: Epilepsie, Gaming Sickness, Simulator Sickness, Ludologie

Organisationen & Preise: MTV Game Awards, AIAS Hall of Fame, G.A.M.E., Entertainment and Leisure Software Publishers Association (ELSPA), Entertainment Software Rating Board (ESRB), Pan-European Game Information (PEGI), Computer Entertainment Rating Organization (CERO)

Kontrolle & Kritik: Gewalt in Computerspielen, Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), Computerspiele nach USK-Einstufung, Killerspiel

Zeitschriften: Bravo Screenfun, GamePro, GameStar, M! Games, PC Action, PC Games, PC PowerPlay, weitere Zeitschriften...

Diverses: Cheat, Komponist, Spielfigur, Videospielverfilmung, Website


E-Sport

Der Begriff E-Sport bezeichnet den Wettkampf im Austragen von Computerspielen im Mehrspielermodus. Die Spielfelder und Regeln werden durch die Software des Wettkampfspiels und externe Wettkampfbestimmungen, wie das Reglement der jeweiligen E-Sportliga, vorgegeben. Die Anforderungen an die Spieler umfassen je nach Spiel verschiedene motorische und geistige Aspekte, wie Hand-Augen-Koordination, Reaktions­geschwindigkeit, Räumliches Orientierungs­vermögen, Spielübersicht, Spielverständnis, taktische Ausrichtung, vorausschauendes und laterales Denken. E-Sport wird nur in wenigen Ländern als Sportart anerkannt. In Deutschland wird E-Sport vom Deutschen Olympischen Sportbund nicht als Sportart eingestuft.

Turniere: Electronic Sports World Cup, World Cyber Games, Cyberathlete Professional League, Quakecon

Ligen: ClanBase, Electronic Sports League, eSport Bundesliga, Gamestar Clanliga, Global Gaming League, Netzstatt Gaming League, World e-Sports Games, World League eSport Bundesliga, World Wide Championship of LAN-Gaming

Spieler: Johnathan Wendel, Alexander Holzhammer, Lim Yo-hwan

Teams: 4Kings, a-Losers, fnatic, GSC Pro-Team, hoorai, Mousesports, mTw, Ninjas in Pyjamas, OCRANA, PGS Gaming, pod virtual gaming, SK Gaming, TAMM, Team 3D, Team NoA, Virtus.pro

Organisationen: G7, Deutscher eSport-Bund

Übertragung: GIGA, Game One, MBCGame, Shoutcast


Momentaufnahme [Bearbeiten]

Protagonist Gomez des Spiels Fez.

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Meilensteine der Computerspiel-Geschichte [Bearbeiten]

Hinweis: Die folgende Liste basiert auf eigenen Erfahrungen der Projekt-Mitarbeiter und stellt keine offizielle Ansicht dar.


1952: OXO, 1958: Tennis for Two, 1962: Spacewar, 1972: Pong, 1976: AdventureBreakoutNight Driver, 1978: Space Invaders, 1979: Snake, 1980: RogueUltimaPac-ManMystery HouseDefender, Red Baron, 1981: Castle Wolfenstein, Donkey Kong, 1982: Pole Position - Zaxxon, 1983: Ant AttackMULEDragon’s Lair, 1984: Elite, 1985: Super Mario Bros.TetrisLittle Computer PeopleGauntlet, 1987: Maniac MansionDungeon MasterStreet Fighter, 1989: Herzog ZweiPopulousSimCity, 1990: Wing Commander, 1991: CivilizationLemmings, 1992: Dune IIWolfenstein 3DAlone in the Dark, 1993: Doom, 1995: DescentCommand & Conquer, 1996: PokémonSuper Mario 64, 1997: Diablo, 1998: Metal Gear Solid, 2000: Die Sims, 2001: GTA III

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Review
Artikel im Review World in Conflict

Kandidaturen
Auszeichnungskandidaten Sinclair ZX81


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