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John Holloway (* 1947 in Dublin) ist Politikwissenschaftler. Er lehrt seit 1993 an der Benemérita Universidad Autónoma de Puebla (BUAP) in Puebla/Mexiko. In seinen Veröffentlichungen greift er zurück auf verschiedene unorthodoxe neomarxistische Theorietraditionen, wie den italienischen Operaismus oder die Kritische Theorie, und interpretiert diese zum Teil neu bzw. entwickelt sie weiter. Seine Interpretationen dieser Theorien zeigen auch einen starken Einfluss der Bewegung der Zapatistas in Mexiko. Ihre Ablehnung der staatlichen Macht und ihr Verständnis von Theorie, das sich in dem Satz "preguntando caminamos" (fragend gehen wir voran) zusammenfassen lässt, den Holloway immer wieder zitiert, gaben seiner Arbeit den entscheidenden Schliff und daher rührt auch seine breite Rezeption.
Einen politischen Veränderungsprozess analysiert er entlang der folgenden Linie:
Die Arbeit als sozialwissenschaftlich-philosophische Kategorie erfasst alle Prozesse der bewussten schöpferischen Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur und der Gesellschaft. Sinngeber dieser Prozesse sind die aus freiem Willen selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Anschauungen im Rahmen der aktuellen Naturgegebenheiten und gesellschaftlichen Arbeitsbedingungen.
[Bearbeiten] Zweck und Ziel der ArbeitMenschen suchen mittels Arbeit unterschiedliche, auch divergierende Ziele zu erreichen. Auf der Abstraktionsebene der „Kategorie Arbeit“ wird deutlich, dass der Mensch in allen Gesellschaftssystemen - unter Aufhebung systemimmanenter Widersprüche - stets folgende übergeordnete Ziele verfolgt:
[Bearbeiten] Arbeit als Gegenstand philosophischer TheorienWer sich mit dem Begriff „Arbeit“ vom philosophischen Standpunkt aus beschäftigt, stößt auf ein Dilemma: Obwohl die „Arbeit“ in ihrer Formenvielfalt eine Konstante des menschlichen Daseins ist, gibt es nur wenig namhafte Philosophen, die sie aus der Ökonomie, Ethik oder Theologie herausgehoben haben. Platon sah für seine „bewusste schöpferische Auseinandersetzung mit der Natur und der Gesellschaft“ die Muße als Grundbedingung. mehr07.11 Cesare Luporini 04.11 Alfred Wagenknecht 02.11 Harald Neubert 31.10 Werner Blumenberg 30.10 Roswitha Scholz, Wladimir Iwanowitsch Polonski 27.10 Lucio Colletti 24.10 Christel Neusüß 18.10 Westlicher Marxismus 16.10 Rolf Wiggershaus 07.10 Gerda Stern 21.09 Perry Anderson (Historiker) 17.09 Gerhard Scheit 16.09 Dieter Rieke, Marie Nielsen 15.09 Stalindenkmal (Berlin) 31.08 Regina Becker-Schmidt 30.08 Manfred Klein (Berlin) 29.08 Dirk Hülst 27.08 Stephan Grigat 19.08 Lucien Goldmann 17.08 Haus Röhrig 16.08 Antonio Banfi 15.08 Gerald A. Cohen 13.08 Boris Mironowitsch Feldman 10.08 Werner Blumenberg 09.08 Edward A. Thompson, Sebastian Herkommer 07.08 Rote Schülerfront 04.08 Modellopern 01.08 Soldaten- und Reservistenkomitee 30.07 Organisation der Fedaian (Minderheit) 29.07 Gesellschaft zur Unterstützung der Volkskämpfe, Walter G. Neumann 27.07 Wir aus Mülheim, Warenästhetik
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Heinz-Klaus Metzger
„Berliner Begegnung zur Friedensförderung“ am 13. Dezember 1981: Jürgen Kuczynski, Hermann Kant, Stephan Hermlin, Bernt Engelmann, Ingeborg Drewitz (v.l.n.r.)
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