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P medicine1.png Artikel des Monats
Falls are the fifth most common event leading to an occupational fatality for oil and gas extraction workers.jpg

Der Begriff Hängetrauma beschreibt einen potenziell lebensbedrohlichen Schockzustand, welcher bei längerem bewegungslosen freien Hängen in einem Gurtsystem auftreten kann. Die erzwungene aufrechte Körperhaltung (Orthostase) führt hierbei durch die Schwerkraft zum „Versacken“ des Blutes in herabhängenden Körperteilen. Nach der Bergung ist eine zu rasche Änderung der aufrechten Körperhaltung zu vermeiden, damit es nicht zu einer weiteren lebensbedrohlichen Entgleisung der Kreislaufregulation (Rettungskollaps) kommt. Das Hängetrauma ist als Krankheitsbild erst seit den 1970er Jahren bekannt. ·weiter lesen·

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Johann Andreas Eisenbarth (1717).jpg

Johann Andreas Eisenbarth (auch Eisenbart, Eysenbart, Eysenparth; * 27. März 1663 in Oberviechtach; † 11. November 1727 in Hannoversch Münden) war ein deutscher Handwerkschirurg, der durch seine Heilerfolge als Wundarzt und Starstecher landesweit großen Ruhm erlangte. In Preußen wurde er wegen seiner augenärztlichen Leistungen vom „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. zum Hofrat und Hof-Augenarzt ernannt. Bis heute bekannt geblieben ist Eisenbarth jedoch, obwohl er nie einen Doktor-Grad führte, vor allem durch ein um 1800 verfasstes Trinklied über Doktor Eisenbarth. ·weiter lesen·

Vibrio cholerae.jpg

Vibrio cholerae ist der Erreger der Cholera. Es handelt sich um ein gramnegatives Bakterium aus der Gattung der Vibrionen. Die Zellen sind fakultativ anaerob, sie können mit und ohne Sauerstoff leben. Der Krankheitserreger wurde erstmals von Filippo Pacini 1854 als gekrümmtes, kommaförmiges und hochbewegliches Bakterium beschrieben. Robert Koch hat 1883 zusammen mit Bernhard Fischer und Georg Gaffky in Ägypten den Erreger aus dem Darm verstorbener Patienten in Reinkultur angezüchtet.

Die Art umfasst zahlreiche Bakterienstämme. Das Genom des Stammes Vibrio cholerae O1 N16961 (auch als Biovar El Tor bezeichnet) wurde im Jahr 2000 vollständig sequenziert. Es verteilt sich auf zwei Chromosomen, was für Bakterien ungewöhnlich ist, da die meisten Bakterien nur ein einziges, zirkuläres Bakterienchromosom besitzen. Nicht alle Bakterienstämme sind pathogen („krankmachend“). Das Bakterium erlangt seine Pathogenität durch Infektion mit Bakteriophagen (Viren, die auf Bakterien spezialisiert sind). ·weiter lesen·

Florence Nightingale CDV by H Lenthall.jpg

Florence Nightingale (* 12. Mai 1820 in Florenz, Großherzogtum Toskana; † 13. August 1910 in London, England) war eine Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege und einflussreiche Reformerin des Sanitätswesens und der Gesundheitsfürsorge in Großbritannien und Britisch-Indien. Sie trug wesentlich dazu bei, dass sich die Krankenpflege zu einem gesellschaftlich geachteten und anerkannten Berufsweg für Frauen entwickelte und legte Ausbildungsstandards fest, die zuerst in der von ihr gegründeten Krankenpflegeschule umgesetzt wurden.

Nightingale vertrat die Ansicht, dass es neben dem ärztlichen Wissen ein eigenständiges pflegerisches Wissen geben sollte und vertrat dies auch in ihren Schriften zur Krankenpflege, die als Gründungsschriften der Pflegetheorie gelten. Ihr als Nightingalesches System bezeichnetes Ausbildungsmodell sah entsprechend eine Ausbildung von Berufsanfängern vor allem durch erfahrene Pflegekräfte vor. Die mathematisch begabte Nightingale gilt außerdem als Pionierin der visuellen Veranschaulichung von Zusammenhängen in der Statistik. ·weiter lesen·


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Ebolafieber: Am 25. März 2014 wurden in Guinea erste Fälle von Ebolafieber beobachtet. Bis Anfang April wurden bereits 127 bestätigte bzw. Verdachtsfälle beobachtet. Die Seuche hat auch auf die Nachbarländer Liberia und Sierra Leone übergegriffen. Ungewöhnlich an diesem Ausbruch ist, dass es nicht nur um einen, relativ isolierten Seuchenherd handelt. CDC


Nobelpreis: Den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2013 erhielten der deutsche Biochemiker Thomas Südhof sowie seine amerikanischen Kollegen James Rothman und Randy Schekman für ihre Forschungen zu zellulären Transportvorgängen.


Patientenrechte: Am 29. November 2012 ist vom Deutschen Bundestag das Patientenrechtegesetz verabschiedet worden.

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