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Willkommen

Die Schweiz, amtlich Schweizerische Eidgenossenschaft, ist ein Binnenstaat und Alpenland in Mitteleuropa mit 7,7 Millionen Einwohnern auf 41'285 km². Das Land grenzt im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und Liechtenstein, im Süden an Italien und im Westen an Frankreich. De jure hat die Schweiz keine Hauptstadt; de facto ist es die Bundesstadt Bern (siehe auch Hauptstadtfrage der Schweiz). Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch sind die vier offiziellen Landessprachen. Um keine der vier Amtssprachen zu bevorzugen, lautet das Landeskennzeichen der Schweiz «CH», für Confoederatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft. In den anderen Landessprachen ist der Name der Schweiz Suisse (französisch), Svizzera (italienisch) und Svizra (rätoromanisch). Die Einwohner sind sprachlich und konfessionell heterogen. Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch sind die vier offiziellen Landessprachen; 41 Prozent der Schweizer Bürger sind römisch-katholisch und 40 Prozent evangelisch-reformiert. Die Schweiz wird darum manchmal als «Willensnation» bezeichnet.
Die Schweiz ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von 58'000 Schweizer Franken (circa 38'000 Euro) pro Einwohner und Jahr eines der wirtschaftsstärksten Länder der Welt. Drei Viertel der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig, die Städte Zürich und Genf stehen zuoberst auf der Rangliste der Städte mit der höchsten Lebensqualität.
Dem Nationalmythos zufolge wurde die Eidgenossenschaft Anfang August 1291 auf der Rütliwiese zur Gründung beschworen.
Der Name Schweiz stammt vom Namen des Gründungskantons Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde.
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Geschichte
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Artikel des Monats
Das Schloss Lenzburg oberhalb der Altstadt von Lenzburg im Kanton Aargau zählt zu den ältesten und bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz. Die Anlage steht auf dem 504 Meter hohen Schlossberg, einem fast kreisrunden Molassehügel, der sich rund hundert Meter über der Ebene erhebt, jedoch nur einen Durchmesser von etwa 250 Metern besitzt. Die ältesten Teile stammen aus dem 11. Jahrhundert, als die Grafen von Lenzburg ihren Stammsitz errichten liessen. Danach war das Schloss im Besitz der Staufer, Kyburger und Habsburger, diente über 350 Jahre lang als Sitz der Berner Landvögte und gelangte dann in Privatbesitz. 1956 verkaufte die Witwe des amerikanischen Polarforschers Lincoln Ellsworth das Schloss dem Kanton Aargau. Seit 1987 beherbergt das Schloss das Historische Museum des Kantons Aargau (seit 2007 Museum Aargau).
Der markante Schlosshügel diente schon in prähistorischer Zeit als Siedlungsstätte. So wurde 1959 beim Parkplatz am Nordfuss des Schlossbergs ein Gräberfeld aus der Jungsteinzeit ausgegraben. Weitere Kleinfunde stammen von den Römern und den Alemannen. Eine Sage erzählt, dass in einer Höhle auf dem Schlossberg einst ein Drache hauste. Dieser wurde von zwei Rittern, Wolfram und Guntram, bezwungen. Die dankbaren Bauern erkoren die beiden zu Grafen von Lenzburg und gaben ihnen die Erlaubnis, auf dem Drachenfelsen eine Burg zu errichten.
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