Portikus der Octavia

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Portikus der Octavia

Die Portikus der Octavia ist ein Bauwerk in Rom.

Sie stammt aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., wurde von Caecilius Metellus gebaut und später von Augustus umgestaltet und seiner Schwester Octavia gewidmet. Sie enthielt zahlreiche plastische Kunstwerke, u.a. die erste öffentlich ausgestellte Statue einer römischen Frau, nämlich der Gracchenmutter Cornelia, nicht weniger als 34 Reiterstatuen aus Bronze von Lysippos, die Alexander den Großen samt seinen Generälen darstellten, und eine Figurengruppe des Heliodoros. Etwa ab dem 10. Jahrhundert wurden im Zuge der Aussiedlung der Juden aus Trastevere sowohl die Portikus der Octavia als auch die Bögen des Marcellustheaters in Geschäfte und Werkstätten umgewandelt; die Portikus selbst war etwa bis zur Zeit Piranesis, Mitte des 18. Jahrhunderts, ein Fischmarkt.

Um die Portikus entstand allmählich das jüdische Ghetto Roms, aus dem in der Judenaktion in der Nacht vom 15. zum 16. Oktober 1943 1007 Personen deportiert wurden, von denen nur siebzehn zurückkehrten.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Portico di Ottavia – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

41.89243612.478533Koordinaten: 41° 53′ 33″ N, 12° 28′ 43″ O

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