Portugal. The Man
| Portugal. The Man im April 2011 | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Indie-Rock | |
|---|---|---|
| Gründung | 2004 | |
| Website | http://www.portugaltheman.com/ | |
|
|
||
| John Gourley | ||
| Zach Carothers | ||
| Jason Sechrist | ||
| Ryan Neighbors | ||
| Noah Gersh | ||
|
|
||
| Wes Hubbard | ||
|
|
||
| Kirk Ohnstad | ||
| Matt Moore | ||
| Nick Simon (früher) | ||
| Nick Klein (früher) | ||
| Harvey Tumbleson (früher) | ||
| Dewey Halpus (früher) | ||
| Chartplatzierungen (vorläufig) Erklärung der Daten |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Alben | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Portugal. The Man ist eine 2004 gegründete US-amerikanische Indie-Rock-Band aus Wasilla, Alaska.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Bandname
Die Auswahl des eher ungewöhnlichen und allen Journalisten mühsam zu erklärenden Namens war das Ergebnis der Überlegung, ein Bandname müsse persönlich sein. Ein Name könne für eine Gruppe, eine Person oder eben für ein Land stehen, und man habe sich für Portugal entschieden, weil dies gut klinge. Noch keines der Bandmitglieder sei bisher in dem Land gewesen und ihre Platten könne man dort auch nicht kaufen. Die Ergänzung „The man“ deute darauf hin, dass es sich nicht um ein Land, sondern um Personen handele. Dieser Name verkörpere für sie so etwas wie ein Alter Ego. „Die Entscheidung sei, nachdem der Vorschlag vorgelegen habe, spontan entschieden worden und jetzt hätte man den Erklärungsbedarf bei jedem Interview“, so die Bandmitglieder unisono.[1]
[Bearbeiten] Geschichte
Portugal. The Man wird 2004 von John Gourley und Zach Carothers von der gerade aufgelösten Hardcore-Punk-Band Anatomy of a Ghost, Wesley Hubbard, Nick Klein und Harvey Tumbleson in Wasilla gegründet. Die Bandmitglieder beschließen, nach Portland zu gehen, um näher an der US-amerikanischen Bandszene zu sein. Dort leben sie eineinhalb Jahre lang von kleineren Jobs, die gerade genug Geld einbringen, um die Band weiter zu finanzieren. 2005 treffen sie auf Jason Sechrist, der von da an am Schlagzeug sitzt.
Ihr Debütalbum Waiter: „You Vultures!“ erscheint am 24. Januar 2006 bei Fearless Records und wird als eine Mischung aus Hardcore-Punk, Soul, Progressive Rock, Emo, Postrock und Elektrorock beschrieben.[2] Bei den Jahresendcharts 2006 der Zeitschrift Visions erreicht es den sechsten Platz, bei Intro den 35. Platz.[3] Die 2007 veröffentlichte EP It’s Complicated Being a Wizard bewegt mehr in elektronische Gefilde und setzt ausgiebig Sequenzertöne ein. Das kurz darauf erscheinende zweite Album Church Mouth enthält keinerlei Elektronik und ist deutlich vom Rock der 60er inspiriert.
Sie tourten bisher mit Bands wie The Fall of Troy, Damiera, Action Action, The Matches, Gatsbys American Dream, Horse the Band, Circa Survive, The Black Keys und Rx Bandits.
Am 5. September 2008 veröffentlichte die Band ihr drittes Album „Censored Colors“.
Am 17. Juli 2009 veröffentlichte die Band das vierte Album "The Satanic Satanist". Produziert wurde es von Paul Q. Kolderie, Adam Taylor sowie Anthony Saffery. [4] Im Vorfeld der Veröffentlichung stellten sie bereits in der Sendung FuelTV einen neuen Song namens People Say vor. [1] Eine rein akustische Interpretation der Titel von "The Satanic Satanist" erschien unter dem Titel "The Majestic Majesty". Das Album wird nur online vertrieben bzw. ist in der Special Edition von "The Satanic Satanist" enthalten. Anfang 2010 veröffentlichten sie das Album "American Ghetto", worauf am 19. Juli 2011 das Album "In the Mountain, in the Cloud" folgte.
[Bearbeiten] Diskographie
[Bearbeiten] EPs
- Under Waves of the Brown Coat (2005)
- The Pines, the Devil (7″, 2006, Fearless Records)
- Devil Say I, I Say AIR (Digital EP, 2007, Fearless Records)
- It’s Complicated Being a Wizard (2007, Approaching Airballons)
- My Mind (7″, 2007)
[Bearbeiten] Alben
- Waiter: „You Vultures!“ (2006, Fearless Records)
- Church Mouth (2007, Fearless Records)
- Censored Colors (2008, Equal Vision Records)
- The Satanic Satanist (2009, Equal Vision Records)
- The Majestic Majesty (2009, Equal Vision Records)
- American Ghetto (2010, Equal Vision Records)
- In the Mountain In the Cloud (2011, Atlantic Records)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk, gesendet am 8. Dezember 2008
- ↑ Biographie bei laut.de; Zugriff am 17. Dezember 2007
- ↑ poplist.de; Zugriff am 17. Dezember 2007
- ↑ http://visions.de/news/11057/Portugal-The-Man-Satanische-Verse