Post Danmark

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Post Danmark A/S
Post Danmark logo.svg
Rechtsform Staatsunternehmen
Gründung 1624
Sitz DanemarkDänemark Centralpostbygningen, Tietgensgade 37, Kopenhagen, Dänemark
Leitung Helge Israelsen (CEO), Fritz H. Schur
Mitarbeiter 21.163 (2007)
Umsatz 11,809 Mrd. DKK (2007)
Bilanzsumme 713 Mio. DKK (2007)Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Postwesen
Website www.postdanmark.dk

Post Danmark ist die Post in Dänemark. Der Hauptverwaltungssitz befindet sich im 1912 erbauten Gebäude Centralpostbygningen in Kopenhagen.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich wurde der Nachrichtenverkehr in Dänemark von einzelnen Städten und ausländischen Kaufleuten besorgt. König Christian IV (1577–1648) begründete das dänische Postwesen durch eine Postordnung vom 24. April 1624. Es wurde zunächst durch einen Rat von vier Kaufleuten geleitet. 1653 verpachtete Frederik III. (1609–1670) das Postwesen an den Kaufmann Klingenberg. Klingenberg blieb bis 1685 General-Postmeister, bis er das Postwesen für 12.000 Reichstaler an den unehelichen Sohn Gyldenlöve von Christian V. (1646–1699) abtreten musste. Als der König sah, welchen Gewinn die Witwe Krag mit der Post hatte (25.000 Reichstaler jährlich), wünschte Frederik IV. (1671–1730) das Postwesen für sich. Frau Krag musste 1711 das Postwesen gegen ein Ruhegehalt von 4.000 Reichstaler jährlich an den König abtreten.

Staatspost[Bearbeiten]

Postkasse ubt.jpeg
Johann Wilhelm Cordes: Dänische Post (um 1850)

1711 ist das Geburtsjahr des staatlichen dänischen Postwesens. Ein Mitarbeiter der Frau Krag, der ehemalige Kontrolleur Christian Christopher Erlund wurde zum Generalinspekteur der dänischen Post ernannt. Er ist bekannt geworden für das Ausspionieren von Briefinhalten, durch die er für die Regierung wichtige Informationen beschaffte. Bis zur Regierungsänderung 1849 dienten Überschüsse der Post zum Ausgleich der Staatsausgaben.

Am 21. März 1851 wurden zum 1. April die ersten Postwertzeichen ausgegeben. 1859 veröffentlichte Joseph Michaelson einen Vorschlag, die Durchgangsgebühr für Briefe und Drucksachen aufzuheben und im gegenseitigen Verkehr bei den Gebühren für Briefsendungen einen einheitlichen Tarif einzuführen.

1924 gab es in Dänemark 1.368 Posthäuser, darunter 253 Postkontore, 4.340 Briefmarkenverkaufsstellen und 10.500 Briefkästen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dänische Briefmarken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien